Windows-on-ARM: Tüftler bauen Ubuntu-Linux für Snapdragon-Laptops
Die seit einiger Zeit erhältlichen ARM-Laptops bzw. 2-in-1-Geräte mit Windows 10 sind eigentlich für nichts anderes gemacht, als Microsofts Betriebssystem in der ARM-Variante laufen zu lassen. Findige Tüftler haben nun aber Wege gefunden, Linux auf ihnen einzusetzen - und den Geräten so mittelfristig zu einer besseren Performance zu verhelfen.
Wie Phoronix berichtet, haben die Linux-Frickler hinter dem AArch64 Laptops Open-Source Project kürzlich ein erstes Image veröffentlicht, mit dem Ubuntu 18.04 LTS auf den eigentlich für Windows konzipierten ARM-Laptops mit Snapdragon-CPU eingesetzt werden kann. Bisher unterstützt das Image nur das Asus NovaGo, das HP Envy X2 sowie das Lenovo Miix 630. Diese gehören zur ersten Generation der ARM-Laptops mit Windows 10 und basieren auf dem Snapdragon 835 Octacore-SoC.
Noch steckt das Projekt, Linux auf die ARM-Laptops zu bringen, in den Kinderschuhen. So kann man zwar mit einem speziellen Flash-Tool bereits Speicherkarten mit dem vorgefertigten Linux-Image auf den genannten Geräten zum Laufen bekommen, doch noch ist die Hardware-Unterstützung beschränkt. So wird das Linux-Betriebssystem direkt von der SD-Karte geladen, während Windows wohl weiterhin als eigentliches Betriebssystem auf den Geräten verbleibt.
Dies ist aktuell aber wohl eher noch ein Vorteil, denn weder die WLAN-Unterstützung noch die Hardware-Beschleunigung für Grafik und der Zugriff auf den geräteinternen Speicher sind bisher funktionsfähig. Beim Asus NovaGo kann außerdem das Trackpad noch nicht verwendet werden. Dennoch lässt die Arbeit der Entwickler bereits jetzt darauf hoffen, dass die ersten Käufer der Windows-basierten ARM-Laptops ihren Modellen langfristig zu einer längeren Lebensdauer verhelfen können - sonderlich performant sind die Geräte unter Windows bekanntermaßen nicht.
Die erste Generation der Windows-basierten ARM-Laptops wurde bei ihrer Einführung nämlich vielfach für die enttäuschende Performance kritisiert.
Noch steckt das Projekt, Linux auf die ARM-Laptops zu bringen, in den Kinderschuhen. So kann man zwar mit einem speziellen Flash-Tool bereits Speicherkarten mit dem vorgefertigten Linux-Image auf den genannten Geräten zum Laufen bekommen, doch noch ist die Hardware-Unterstützung beschränkt. So wird das Linux-Betriebssystem direkt von der SD-Karte geladen, während Windows wohl weiterhin als eigentliches Betriebssystem auf den Geräten verbleibt.
Dies ist aktuell aber wohl eher noch ein Vorteil, denn weder die WLAN-Unterstützung noch die Hardware-Beschleunigung für Grafik und der Zugriff auf den geräteinternen Speicher sind bisher funktionsfähig. Beim Asus NovaGo kann außerdem das Trackpad noch nicht verwendet werden. Dennoch lässt die Arbeit der Entwickler bereits jetzt darauf hoffen, dass die ersten Käufer der Windows-basierten ARM-Laptops ihren Modellen langfristig zu einer längeren Lebensdauer verhelfen können - sonderlich performant sind die Geräte unter Windows bekanntermaßen nicht.
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