Windows 10: ARM-Version kommt jetzt auf Billig-Notebooks
Die ARM-Version des Microsoft-Betriebssystems Windows 10 scheint nun in einem Segment anzukommen, in dem es viele von Beginn an gesehen haben: Auf den Notebooks des unteren Preissegments. Erste entsprechende Modelle wurden jetzt von dem chinesischen No-Name-Hersteller Weibu präsentiert.
Der Weibu H133W-MY
Auf einer kleinen Messe in Hongkong zeigte das Unternehmen ein Gerät mit der Bezeichnung Weibu H133W-MY. Dieses ist mit einem Snapdragon 835-Prozessor von Qualcomm ausgestattet, auf dem dann ein Windows 10 laufen soll. Da das Unternehmen in erster Linie Systeme für Kunden baut, die dann ihren eigenen Namen auf die Produkte kleben, um diese in größeren Mengen billig zu verkaufen, dürften die Systeme in der nächsten Zeit auch hierzulande in entsprechenden Bereichen des Einzelhandels auftauchen.
Die ARM-Fassung von Windows 10 präsentiert sich dabei als die Alternative, als die sie durchaus gelegentlich gesehen wurde. Während Microsoft in erster Linie die vergleichsweise teuren Always Connected-PCs verschiedener Marken-Partner in das Zentrum des Marketings rückte, ist sie hier nun eine Ausweichmöglichkeit im Billig-Segment. So erklärte ein Weibu-Vertreter gegenüber den Kollegen von Notebook Italia auch, dass man eigentlich wie gewohnt auf Intel-Prozessoren zurückgreifen wollte - da die Gemini Lake-CPUs, die unter Namen wie Celeron und Pentium vertrieben werden, aktuell etwas knapp sind, wich man kurzerhand auf den in größeren Mengen verfügbaren Qualcomm-Chip aus.
Im Gegenzug erhalten die Anwender eine recht annehmbare Ausstattung. Das Notebook ist im 13,3-Zoll-Format gehalten und bringt ein FullHD-Display mit IPS-Panel mit. Dem Prozessor stehen 4 Gigabyte Arbeitsspeicher zur Seite. Der Massenspeicher ist mit 64 Gigabyte ziemlich knapp bemessen, allerdings dürften angesichts der geringen Leistung ohnehin kaum speicherhungrige Anwendungen zum Einsatz kommen. Wie lange der 5000-mAh-Akku durchhält ist noch unbekannt. An Anschlüssen werden USB Type-A und Type-C sowie eine Klinkenbuchse geboten. Der Rechner arbeitet dank eines lüfterlosen Designs geräuschlos.
Siehe auch: Windows 10 on ARM - Snapdragon 850-Benchmark zeigt 25% Power-Plus
Der Weibu H133W-MY
Auf einer kleinen Messe in Hongkong zeigte das Unternehmen ein Gerät mit der Bezeichnung Weibu H133W-MY. Dieses ist mit einem Snapdragon 835-Prozessor von Qualcomm ausgestattet, auf dem dann ein Windows 10 laufen soll. Da das Unternehmen in erster Linie Systeme für Kunden baut, die dann ihren eigenen Namen auf die Produkte kleben, um diese in größeren Mengen billig zu verkaufen, dürften die Systeme in der nächsten Zeit auch hierzulande in entsprechenden Bereichen des Einzelhandels auftauchen.
Die ARM-Fassung von Windows 10 präsentiert sich dabei als die Alternative, als die sie durchaus gelegentlich gesehen wurde. Während Microsoft in erster Linie die vergleichsweise teuren Always Connected-PCs verschiedener Marken-Partner in das Zentrum des Marketings rückte, ist sie hier nun eine Ausweichmöglichkeit im Billig-Segment. So erklärte ein Weibu-Vertreter gegenüber den Kollegen von Notebook Italia auch, dass man eigentlich wie gewohnt auf Intel-Prozessoren zurückgreifen wollte - da die Gemini Lake-CPUs, die unter Namen wie Celeron und Pentium vertrieben werden, aktuell etwas knapp sind, wich man kurzerhand auf den in größeren Mengen verfügbaren Qualcomm-Chip aus.
Billiger als Always Connected-PCs
Die großen Namen gehen bei ARM-Notebooks aktuell auf den neueren Snapdragon 850. Und auch hier muss man damit rechnen, dass entsprechende Geräte nicht günstiger zu haben sein werden als ein vergleichbares Intel-System. Das dürfte beim Weibu-Notebook aber anders aussehen. Auch wenn man noch nichts zu den endgültigen Verkaufspreisen sagen kann, deutet sich doch schon an, dass die Geräte billiger sein werden, als die preiswerteren Intel-Laptops.Im Gegenzug erhalten die Anwender eine recht annehmbare Ausstattung. Das Notebook ist im 13,3-Zoll-Format gehalten und bringt ein FullHD-Display mit IPS-Panel mit. Dem Prozessor stehen 4 Gigabyte Arbeitsspeicher zur Seite. Der Massenspeicher ist mit 64 Gigabyte ziemlich knapp bemessen, allerdings dürften angesichts der geringen Leistung ohnehin kaum speicherhungrige Anwendungen zum Einsatz kommen. Wie lange der 5000-mAh-Akku durchhält ist noch unbekannt. An Anschlüssen werden USB Type-A und Type-C sowie eine Klinkenbuchse geboten. Der Rechner arbeitet dank eines lüfterlosen Designs geräuschlos.
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