Microsoft plant zwei neue Cloud-Rechenzentren in Deutschland
Der US-Softwarekonzern Microsoft setzt weiter auf Deutschland als Standort für Cloud-Datenzentren. Das Unternehmen will offenbar zig Millionen Euro in den Bau von zwei neuen Rechenzentren hierzulande investieren.
Wie das Handelsblatt und die Wirtschaftswoche unter Berufung auf Quellen aus der Technologieindustrie übereinstimmend berichten, plant Microsoft eine Investition von rund 100 Millionen Euro für den Bau von zwei neuen Cloud-Rechenzentren. Damit würde es für die Kunden des Konzerns leichter, ihre Daten regional zu speichern.
Microsoft will offenbar vor allem Kunden ansprechen, die Wert darauf legen, dass ihre Daten auf Servern mit dem Standort Deutschland abgelegt werden. Sie versprechen sich dadurch einen besseren Schutz vor dem Zugriff aus dem Ausland und weniger Gefahren durch ausländische Ermittlungsbehörden, da hierzulande vergleichsweise strikte Datenschutzregelungen gelten.
Gerade für Kunden aus dem öffentlichen Sektor und Firmen im allgemeinen kann die Möglichkeit zur Speicherung ihrer Daten auf deutschen Servern attraktiv sein. Microsoft hätte dadurch ein gutes Argument, um derartige Abnehmer für seine Cloud-Produkte zu gewinnen.
Bisher betreibt Microsoft bereits Server in Deutschland, wobei man auf eine Kooperation mit der Deutschen Telekom setzt. Zuletzt war vielen Kunden dieses Angebot aber angeblich zu teuer und unflexibel, weil wenige Möglichkeiten zur Verlagerung von Daten bestanden. Microsoft betreibt bisher weitere europäische Rechenzentren in den Niederlanden und Irland. Noch ist unklar, wo die Redmonder ihre neuen deutschen Cloud-Server-Farmen errichten wollen.
Microsofts Konkurrent Amazon betreibt bereits seit 2014 einen Standort in Frankfurt und verfügt über weitere Einrichtungen in München. Auch der Internetkonzern Google, mit seiner Cloud Platform ein weiterer Hauptkonkurrent für Microsoft Azure, betreibt Server in Frankfurt, schließlich befindet sich dort auch der wichtigste deutsche Internet-Knotenpunkt.
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Microsoft will offenbar vor allem Kunden ansprechen, die Wert darauf legen, dass ihre Daten auf Servern mit dem Standort Deutschland abgelegt werden. Sie versprechen sich dadurch einen besseren Schutz vor dem Zugriff aus dem Ausland und weniger Gefahren durch ausländische Ermittlungsbehörden, da hierzulande vergleichsweise strikte Datenschutzregelungen gelten.
Gerade für Kunden aus dem öffentlichen Sektor und Firmen im allgemeinen kann die Möglichkeit zur Speicherung ihrer Daten auf deutschen Servern attraktiv sein. Microsoft hätte dadurch ein gutes Argument, um derartige Abnehmer für seine Cloud-Produkte zu gewinnen.
Bisher betreibt Microsoft bereits Server in Deutschland, wobei man auf eine Kooperation mit der Deutschen Telekom setzt. Zuletzt war vielen Kunden dieses Angebot aber angeblich zu teuer und unflexibel, weil wenige Möglichkeiten zur Verlagerung von Daten bestanden. Microsoft betreibt bisher weitere europäische Rechenzentren in den Niederlanden und Irland. Noch ist unklar, wo die Redmonder ihre neuen deutschen Cloud-Server-Farmen errichten wollen.
Microsofts Konkurrent Amazon betreibt bereits seit 2014 einen Standort in Frankfurt und verfügt über weitere Einrichtungen in München. Auch der Internetkonzern Google, mit seiner Cloud Platform ein weiterer Hauptkonkurrent für Microsoft Azure, betreibt Server in Frankfurt, schließlich befindet sich dort auch der wichtigste deutsche Internet-Knotenpunkt.
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