Microsoft zählt Fische, die am Unterwasser-Rechenzentrum schwimmen

Microsoft, Datenzentrum, Rechenzentrum, Project Natick, Data Center Bildquelle: Microsoft
Microsoft hat vor kurzem eine Webcam an seinem neuen, ersten Unterwasser-Rechenzentrum freigegeben, durch die jeder Interessierte einen Blick auf das außergewöhnliche "Projekt Natick" werfen kann. Nun erklärt der Konzern, was man unter Wasser sonst noch so macht: Unter anderem zählt eine KI alle Fische, die am Datacenter vorbeischwimmen. Microsoft zählt jetzt alle Fische, die am Unterwasser-Rechenzentrum in der Nordsee vor der Küste Schottlands vorbeischwimmen. Laut einem Blogbeitrag verwendet der Konzern dafür eine speziell entwickelte Künstliche Intelligenz, um die umgebende aquatische Umwelt zu überwachen - es ist einer der ersten Schritte, um zu verstehen, welche Auswirkungen das Rechenzentrum auf die Unterwasserwelt hat. Zwei Kameras dienen der Untersuchung der Unterwasserumgebung in Echtzeit. Project NatickMicrosoft beobachtet jetzt auch Fische Es gibt laut den ersten Erkenntnissen dabei nur wenige Arten von Wasserlebewesen, die sich in der direkten Nähe des Rechenzentrums aufhalten. Das sind vor allem Fische, Pfeilwürmer und Rochen, daher konnte Microsoft schnell ein Objekterkennungsmodell entwickeln, das die Umgebung zuverlässig trackt. Project NatickLive-Bilder der Webcams am Project Natick

Fische nutzen die Container bereits als Unterschlupf

Die Fische besiedelten das erst vor wenigen Wochen versenkte Rechenzentrum recht schnell und nutzen die Ecken der wasserdichten Container als Unterschlupf.

Im Grunde ist das ähnlich wie bei Schiffswracks. Das Microsoft-Rechenzentrum befindet sich in einer relativ geringen Tiefe vor der Küste von Schottland und dient vor allem experimentellen Zwecken, denn der Konzern sucht nach neuen und effektiven Wegen, eine Kühlung von Rechenzentren ohne viel Aufwand und ohne extern hinzugefügte Energien zu nutzen. In erster Linie geht es Microsoft zwar um die eigene Forschung, man denkt aber auch darüber nach, Meeresbiologen stärker mit einzubinden.

Das versenkte Rechenzentrum liegt vor der Küste der Orkney-Inseln und besteht aus einem System wasserdichter Container. Diese beherbergen insgesamt zwölf Racks mit 864 Server-Systemen, also noch eine recht kleine Anzahl für ein Rechenzentrum.


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