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Project Natick: Microsofts Untersee-Datenzentren wurden still beerdigt
Microsoft hat sich bisher stets positiv über die Ergebnisse seines Versuchs, Datenzentren unter Wasser zu installieren, geäußert. Trotzdem wurde das Experiment unter dem Namen Project Natick inzwischen in aller Stille beendet, eine Fortsetzung ist nicht in Sicht.
Über die Gründe hierfür machte Walsh allerdings keine konkreteren Angaben. Ihre Aussagen klingen eigentlich eher danach, als wäre es durchaus sinnvoll, den Ansatz weiterzuverfolgen. "Mein Team hat daran gearbeitet, und es hat funktioniert. Wir haben viel über den Betrieb unter Wasser, Vibrationen und die Auswirkungen auf Server gelernt", führte sie aus.
Walsh erklärte stattdessen, dass die gewonnenen Erkenntnisse in anderen Bereichen genutzt werden sollen. "Obwohl wir derzeit keine Rechenzentren im Wasser haben, werden wir Project Natick weiterhin als Forschungsplattform nutzen, um neue Konzepte zur Zuverlässigkeit und Nachhaltigkeit von Rechenzentren zu erforschen, zu testen und zu validieren, beispielsweise durch Eintauchen in Flüssigkeiten", sagte sie.
Im Jahr 2020 gab das Unternehmen die Ergebnisse seines größten Testlaufs für das Projekt Natick bekannt. Diese bestätigten die Theorie, dass die Installation eines Rechenzentrums in größerer Meerestiefe weniger Probleme mit sich bringt, als die normale Installation an Land. Es kam zu weniger Hardware-Ausfällen und die Installation war deutlich schneller möglich als an Land, wo man erst einmal ein geeignetes Baugrundstück finden und dieses erschließen muss.
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Wertvolle Erkenntnisse
Microsoft werde "keine Unterwasser-Rechenzentren auf der ganzen Welt" errichten, erklärte Noelle Walsh, Chefin der Abteilung Cloud Operations + Innovation (CO+I) bei Microsoft, gegenüber dem Magazin Data Center Dynamics. Die Versuche mit der Unterwasser-Platzierung von Datenzentren sind also beendet und werden nicht weitergeführt.Über die Gründe hierfür machte Walsh allerdings keine konkreteren Angaben. Ihre Aussagen klingen eigentlich eher danach, als wäre es durchaus sinnvoll, den Ansatz weiterzuverfolgen. "Mein Team hat daran gearbeitet, und es hat funktioniert. Wir haben viel über den Betrieb unter Wasser, Vibrationen und die Auswirkungen auf Server gelernt", führte sie aus.
Walsh erklärte stattdessen, dass die gewonnenen Erkenntnisse in anderen Bereichen genutzt werden sollen. "Obwohl wir derzeit keine Rechenzentren im Wasser haben, werden wir Project Natick weiterhin als Forschungsplattform nutzen, um neue Konzepte zur Zuverlässigkeit und Nachhaltigkeit von Rechenzentren zu erforschen, zu testen und zu validieren, beispielsweise durch Eintauchen in Flüssigkeiten", sagte sie.
Weniger Ausfälle
Ursprünglich wurde Project Natick im Jahr 2016 gestartet. Der Plan sah vor, Rechenzentrum-Module in wasserdichte Container zu verpacken und auf dem Meeresgrund zu versenken. Davon versprach man sich unter anderem Vorteile bei der Kühlung, da die Abwärme direkt von der kühlen Außenumgebung abgeleitet werden kann. Und auch andere Umweltfaktoren zeigten günstige Voraussetzungen.Im Jahr 2020 gab das Unternehmen die Ergebnisse seines größten Testlaufs für das Projekt Natick bekannt. Diese bestätigten die Theorie, dass die Installation eines Rechenzentrums in größerer Meerestiefe weniger Probleme mit sich bringt, als die normale Installation an Land. Es kam zu weniger Hardware-Ausfällen und die Installation war deutlich schneller möglich als an Land, wo man erst einmal ein geeignetes Baugrundstück finden und dieses erschließen muss.
Zusammenfassung
- Microsoft beendete stillschweigend das Experiment Project Natick
- Keine weltweite Errichtung von Unterwasser-Rechenzentren geplant
- Gründe für das Ende des Projekts wurden nicht konkret genannt
- Erkenntnisse des Projekts sollen in anderen Bereichen genutzt werden
- Project Natick bleibt Forschungsplattform für Zuverlässigkeit und Nachhaltigkeit
- Ursprüngliches Ziel: Rechenzentrum-Module in wasserdichte Container verpacken
- 2020: Ergebnisse zeigten weniger Hardware-Ausfälle und schnellere Installation
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