Tim Cook outet sich als Fan der DSGVO und will noch strengere Regeln
Apple dürfte unter den großen Tech-Unternehmen der USA wohl ziemlich allein mit seiner positiven Sicht auf die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union dastehen. Konzernchef Tim Cook erklärte sich zu einem "großen Fan" des Regelwerkes, als er am Wochenende bei einem Besuch in Deutschland weilte.
Gegenüber der Nachrichtenagentur DPA führte Cook aus, dass die DSGVO aus seiner Sicht noch nicht einmal weit genug gehe. Trotzdem sei sie eine gute Grundlage, auf der sich eine weitergehende Entwicklung zum besseren Schutz der Nutzerdaten ergeben kann. Cook ging hier allerdings nicht weiter ins Detail - und das zu einem gewissen Teil durchaus auch aus guten Gründen.
Der Apple-Chef erklärte, dass er die Verbesserung des Datenschutzes eher als eine Reise sehe, von der niemand sagen könne, wie lange sie dauert. Immer wieder erleben die Menschen, wie ihre persönlichen Daten auf die eine oder andere Weise missbraucht werden - oder zumindest nicht so eingesetzt, wie sie sich das vorstellen. Auch wenn es nicht so scheint, führt das letztlich zu einem fortwährenden Diskurs über die kommende Entwicklung. Und entsprechend sieht Cook es auch nicht als zielführend an, einfach einige starre Punkte in die Debatte zu werfen.
Solche Aussagen sind aus Sicht eines US-Tech-Konzerns mindestens ungewöhnlich. Denn Unternehmen wie Google und Facebook verstehen unter Datenschutz etwas anderes als die meisten Nutzer. Hier geht es eher darum, die Daten der Nutzer, die man selbst erheben konnte, vor dem Einblick Dritter zu schützen, weil sie die Grundlage der eigenen Geschäfte sind. Apple setzt hingegen den eigentlichen Datenschutz durchaus als Verkaufsargument ein und liefert sich seit längerer Zeit ein Wettrüsten mit diversen Organisationen, um beispielsweise seine Mobilgeräte immer besser vor dem Zugriff Dritter abzuschotten.
Der Apple-Chef erklärte, dass er die Verbesserung des Datenschutzes eher als eine Reise sehe, von der niemand sagen könne, wie lange sie dauert. Immer wieder erleben die Menschen, wie ihre persönlichen Daten auf die eine oder andere Weise missbraucht werden - oder zumindest nicht so eingesetzt, wie sie sich das vorstellen. Auch wenn es nicht so scheint, führt das letztlich zu einem fortwährenden Diskurs über die kommende Entwicklung. Und entsprechend sieht Cook es auch nicht als zielführend an, einfach einige starre Punkte in die Debatte zu werfen.
Es darf gern schneller gehen
Der Apple-Chef führte weiter aus, dass sich die Stimmung aus seiner Sicht nicht schnell genug wandle. Er sei aber sicher, dass die Menschen "die schrecklichen Folgen erkennen und Maßnahmen ergreifen" werden. Europa und insbesondere auch Deutschland sollten dabei eine führende Rolle einnehmen. Denn insbesondere in Deutschland gebe es aufgrund der geschichtlichen Erfahrungen ein hohes Bewusstsein für die Notwendigkeit eines starken Datenschutzes. Die USA und viele andere Länder sollten sich daher an den hiesigen Diskussionen orientieren.Solche Aussagen sind aus Sicht eines US-Tech-Konzerns mindestens ungewöhnlich. Denn Unternehmen wie Google und Facebook verstehen unter Datenschutz etwas anderes als die meisten Nutzer. Hier geht es eher darum, die Daten der Nutzer, die man selbst erheben konnte, vor dem Einblick Dritter zu schützen, weil sie die Grundlage der eigenen Geschäfte sind. Apple setzt hingegen den eigentlichen Datenschutz durchaus als Verkaufsargument ein und liefert sich seit längerer Zeit ein Wettrüsten mit diversen Organisationen, um beispielsweise seine Mobilgeräte immer besser vor dem Zugriff Dritter abzuschotten.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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