DSGVO-Studie: Wenige glauben, dass Daten jetzt besser geschützt sind
Viele Datenschützer feiern die neue europäische Datenschutzgrundverordnung, kurz DSGVO, als großen Erfolg. Eine Umfrage zeigt, dass aber nur sehr wenige Menschen daran glauben, dass die Verordnung wirklich für einen besseren Schutz ihrer Daten sorgt. Fast sieben von zehn Befragten erscheint das System zu komplex und unverständlich.
Darüber hinaus sollen 65 Prozent der Befragten angegeben haben, dass sie die Erklärungen, die Unternehmen, Behörden, Vereine und Website-Betreiber jetzt im Bezug auf den Umgang mit Daten veröffentlichen müssen, als zu umfangreich, kompliziert und unverständlich empfinden. 63 Prozent der Befragten geben an, dass sie sich von der DSGVO mehr Transparenz darüber wünschen, welche Daten überhaupt erhoben werden, immerhin 61 Prozent glauben, dass Unternehmen diese Transparenz auch leisten werden.
Im Bezug auf die Konsequenzen, die US-amerikanische Internet-Unternehmen durch die Datenschutzgrundverordnung zu erwarten haben, zeigen sich 58 Prozent der Studienteilnehmer aber eher ernüchtert und rechnen nicht damit, dass diese irgendwelche Auswirkungen auf die Geschäfte von Facebook, Google und Co. haben wird.
Wie die Vermarktungsgesellschaft IP Deutschland angibt, die für die Studienergebnisse verantwortlich ist, hat die European netID Foundation Anfang Juni 1081 Erwachsenen im Alter von 16 bis 59 Jahren befragt. Man darf gespannt sein, welches Bild hier zukünftige Studien zeichnen, die die Meinung aller europäischen Nutzer abbilden.
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Datenschutz ist für die Geschützten schwer zu vermitteln
Unabhängig davon, was die neue europäische Datenschutzgrundverordnung tatsächlich in Sachen Datenschutz leisten kann, genießt die Verordnung laut einer Studie, die die European netID Foundation in Auftrag gegeben hatte, keinen besonders guten Ruf unter denen, die sie eigentlich beschützen soll. Wie in der Umfrage ermittelt wurde, glauben aktuell 17 Prozent der Deutschen, dass ihre persönlichen Daten nach Inkrafttreten der DSGVO besser geschützt sind. Infografik: Viele Deutsche Unternehmen waren vor Inkrafttreten nicht DSGVO-Ready
Darüber hinaus sollen 65 Prozent der Befragten angegeben haben, dass sie die Erklärungen, die Unternehmen, Behörden, Vereine und Website-Betreiber jetzt im Bezug auf den Umgang mit Daten veröffentlichen müssen, als zu umfangreich, kompliziert und unverständlich empfinden. 63 Prozent der Befragten geben an, dass sie sich von der DSGVO mehr Transparenz darüber wünschen, welche Daten überhaupt erhoben werden, immerhin 61 Prozent glauben, dass Unternehmen diese Transparenz auch leisten werden.
Im Bezug auf die Konsequenzen, die US-amerikanische Internet-Unternehmen durch die Datenschutzgrundverordnung zu erwarten haben, zeigen sich 58 Prozent der Studienteilnehmer aber eher ernüchtert und rechnen nicht damit, dass diese irgendwelche Auswirkungen auf die Geschäfte von Facebook, Google und Co. haben wird.
Fast die Hälfte will Einmal-Zusage
Wie die Studie weiter aufzeigen soll, bestätigt aktuell jeder zweite Nutzer die Cookie-Hinweise mit "okay", ohne die Erläuterung zu lesen. Mit 45 Prozent wünschen sich fast ebenso viele der Befragten eine einheitliche Lösung, die entsprechende Einwilligungen speichert und für alle Webseiten anwendet.Wie die Vermarktungsgesellschaft IP Deutschland angibt, die für die Studienergebnisse verantwortlich ist, hat die European netID Foundation Anfang Juni 1081 Erwachsenen im Alter von 16 bis 59 Jahren befragt. Man darf gespannt sein, welches Bild hier zukünftige Studien zeichnen, die die Meinung aller europäischen Nutzer abbilden.
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