Apple-Chef Tim Cook verteidigt den Deal seines Konzerns mit Google
Apple-Chef Tim Cook sagt, dass sein Unternehmen Datenschutz als Kernwert betrachtet, geht jedoch gleichzeitig eine lukrative Partnerschaft mit Google ein, die viele Milliarden Dollar bringt. In einem Interview mit Axios on HBO verteidigte Cook nun den Vertrag. Google ist die voreingestellte Suchmaschine in Safari für MacOS und iOS, der Sprachassistentin Siri und anderen Diensten.
"Ich denke, ihre Suchmaschine ist die beste. Schauen Sie sich an, was wir mit den von uns eingebauten Controls gemacht haben. Wir haben privates Webbrowsing realisiert. Wir bieten eine intelligente Tracking-Prävention. Was wir versucht haben ist Wege zu finden, um unseren Benutzern bei ihrer Arbeit zu helfen", verteidigte Cook Apples Position.
Vor kurzen sorgte ein Artikel von Business Insider für Aufsehen, nachdem Google an Apple neun Milliarden Dollar zahlen muss, wenn Google Apples Standardsuchmaschine bleiben soll. Die Zahlen stammen von Goldman Sachs' Chef-Analyst Rod Hall, der sich auf Insiderinformationen beruft. Laut der Schätzung von Goldman Sachs wird Apple 2019 sogar zwölf Milliarden Dollar verlangen können. Apple soll von Google für jedes verkaufte iPhone angeblich 10 Dollar verlangen.
Ende Oktober 2018 bekannte sich Cook als Fan der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union. Damals führte Cook aus, dass die DSGVO aus seiner Sicht noch nicht einmal weit genug gehe. Trotzdem sei sie eine gute Grundlage, auf der sich eine weitergehende Entwicklung zum besseren Schutz der Nutzerdaten ergeben kann. Der Apple-Chef erklärte, dass er die Verbesserung des Datenschutzes eher als eine Reise sehe, von der niemand sagen könne, wie lange sie dauert.
Vor kurzen sorgte ein Artikel von Business Insider für Aufsehen, nachdem Google an Apple neun Milliarden Dollar zahlen muss, wenn Google Apples Standardsuchmaschine bleiben soll. Die Zahlen stammen von Goldman Sachs' Chef-Analyst Rod Hall, der sich auf Insiderinformationen beruft. Laut der Schätzung von Goldman Sachs wird Apple 2019 sogar zwölf Milliarden Dollar verlangen können. Apple soll von Google für jedes verkaufte iPhone angeblich 10 Dollar verlangen.
Im Widerspruch zum Datenschutz
Cook meint, dass Technologieunternehmen keine Produkte bauen, die von Natur aus gut oder schlecht sind, aber sie sollten sich bewusst sein, dass ihre Produkte für das Böse verwendet werden können. "Im Allgemeinen bin ich kein großer Fan von Regulierung. Ich glaube fest an den freien Markt. Aber wir sollten es zugeben."Ende Oktober 2018 bekannte sich Cook als Fan der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union. Damals führte Cook aus, dass die DSGVO aus seiner Sicht noch nicht einmal weit genug gehe. Trotzdem sei sie eine gute Grundlage, auf der sich eine weitergehende Entwicklung zum besseren Schutz der Nutzerdaten ergeben kann. Der Apple-Chef erklärte, dass er die Verbesserung des Datenschutzes eher als eine Reise sehe, von der niemand sagen könne, wie lange sie dauert.
Thema:
Sebastian KuhbachGründer und Inhaber von WinFuture.de
Seit den 1990ern journalistisch unterwegs, damals mit einem Disketten-Magazin. Seine Themen reichen von Microsoft über Adobe bis zur Künstlichen Intelligenz.
Apples Aktienkurs unter Tim
Videos zum Thema Apple
- iPad im Studium: So lässt sich das Tablet hilfreich einsetzen
- Apple hat viele iPads: Welches Tablet sich für wen eignet
- Auf Temu bestellt: So gut funktionierts mit Drittanbietern wie Apple
- Gratis-Spielspaß: Die 7 besten iPad-Games abseits des Mainstreams
- Ted Lasso: Apple TV zeigt den Trailer zu Staffel 4 der Comedyserie
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- SMS-of-Death-Exploit bringt Android-Smartphones zum Absturz
- Windows-Veteran erklärt: Das ist das große Problem des Task-Managers
- Geldregen durch Datensteuer in Frankreich: 5,5 Cent/GB Abgabe geplant
- FritzOS 8.40: Kleine Halloween-Updates für 6 FritzBoxen stehen bereit
- Glasfaservollausbau in Mietshäusern: Kritik an Zugangsregeln wächst
- iPhone 18 Pro: Nutzer klagen über Probleme bei Bluetooth-Gesprächen
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Sebastian Kuhbach
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
- Kritische UEFI-Lücke gefährdet massenhaft Server in aller Welt
- Erstes Fusionskraftwerk der Welt soll in Deutschland entstehen
- Samsung bestätigt erste Geräteliste für Android 17/One UI 9-Update
- Fritz gibt Vollgas: Ganze 15 FritzBoxen & Repeater erhalten neue Betas
- Forscher finden eine mögliche Abkürzung zur effizienten Kernfusion
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen