120-Stunden-Woche, "schmerzhaftes" Jahr:
Elon Musk klagt über Druck
Dass sich Elon Musk - unter anderem auch wegen seiner eigenen vollmundigen Aussagen - immer wieder hohem Druck ausgesetzt sieht, ist bekannt. Jetzt hat der Tesla-Chef offen darüber gesprochen, dass er im letzten Jahr das Limit des ihm möglichen erreicht habe. Bei einer anhaltenden 120-Stunden-Woche soll dabei auch die Gesundheit gelitten haben.
Infografik: Elon Musk - Das Leben in der Zusammenfassung
Wie Musk ausführt, habe vor allem der von Pannen geplagte Start der Produktion des Model 3 dazu geführt, dass er mehr oder weniger rund um die Uhr in dem Unternehmen anwesend war: "Das letzte Jahr war das schwierigste und schmerzhafteste Jahr meiner Karriere", so Musk. Zwar habe er seit 2001, als ihn Malaria für einige Zeit ans Bett gefesselt hatte, nicht mehr als eine Woche freigenommen, die Situation im letzten Jahr habe aber auch er als "unerträglich" empfunden.
Wie die News York Times weiter berichtet, soll auch der Verwaltungsrat bei Tesla wegen der Situation des Firmen-CEOs handeln wollen. Demnach hätten "mit der Sache vertraute Personen" bestätigt, dass man aktuell händeringend nach einem Topmanager sucht, der Elon Musk entlasten kann. Laut der Zeitung weiß Musk selbst aber nichts von diesem Vorhaben.
Siehe auch: 'Tesla bei 420$ Kurs wieder privat' - Musk-Kifferwitz oder Ankündigung?
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Das letzte Jahr war unerträglich für Musk
Der Chef von zwei Unternehmen zu sein, ist vermutlich in vielen Fällen eine echte Mammutaufgabe. Elon Musk, CEO von Tesla und SpaceX, führt zwei Unternehmen die sich in einem extrem riskanten und kapitalaufwendigen Feld zu behaupten versuchen. Jetzt hat sich Musk in einem Interview mit der New York Times zu den persönlichen Auswirkungen geäußert, die die turbulente Entwicklung seiner Unternehmen oft mit sich bringen.Wie Musk ausführt, habe vor allem der von Pannen geplagte Start der Produktion des Model 3 dazu geführt, dass er mehr oder weniger rund um die Uhr in dem Unternehmen anwesend war: "Das letzte Jahr war das schwierigste und schmerzhafteste Jahr meiner Karriere", so Musk. Zwar habe er seit 2001, als ihn Malaria für einige Zeit ans Bett gefesselt hatte, nicht mehr als eine Woche freigenommen, die Situation im letzten Jahr habe aber auch er als "unerträglich" empfunden.
Musk greift zu Schlafmittel
Aktuell arbeitet Musk nach eigener Aussage 120 Stunden pro Woche. "Es gab Zeiten, in denen ich die Fabrik für drei oder vier Tage nicht verlassen habe - Tage, an denen ich nicht nach draußen gegangen bin", so Musk gegenüber der New York Times. Neben der Tatsache, dass ein solches Arbeitspensum natürlich nur zulasten der Familie möglich sei, spüre Musk mittlerweile aber auch körperliche Folgen: "Mein Gesundheitszustand ist nicht gerade toll." Schlaf ist für den gehetzten Tesla-Chef nach eigener Aussage oft nur noch mit dem Schlafmittel Ambien möglich: "Es ist oft die Alternative: Kein Schlaf oder Ambien", zitiert die Zeitung Musk.Wie die News York Times weiter berichtet, soll auch der Verwaltungsrat bei Tesla wegen der Situation des Firmen-CEOs handeln wollen. Demnach hätten "mit der Sache vertraute Personen" bestätigt, dass man aktuell händeringend nach einem Topmanager sucht, der Elon Musk entlasten kann. Laut der Zeitung weiß Musk selbst aber nichts von diesem Vorhaben.
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Teslas Aktienkurs unter Elon
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