Microsoft bremst Erwartungen an erste Qualcomm Always Connected PC
Nachdem die ersten Testreihen von Always Connected PC mit den Mobile-CPUs von Qualcomm eher ernüchternd ausfielen, nimmt sich Microsoft nun wie es aussieht ein wenig zurück. In einem Interview bremst Windows-Managerin Erin Chapple nun die Erwartungen an ARM-Prozessoren und Windows.
Seit Monaten rührte man bei Microsoft groß die Werbetrommel für die ersten so genannten Always Connected PC. Deren Vorteil sollte die ARM-Basis bieten, man verwendet angepasste Prozessoren, die auch in leistungsfähigen Smartphones zum Einsatz kommen könnten. Schnelle Einsatzzeiten, lange Akkulaufzeiten, kleines und leichtes Format - ein perfekter Begleiter, den man immer unterwegs dabei haben kann. Doch die ersten Tests, die in den USA von Experten mit den Systemen durchgeführt wurden, klingen ernüchternd. Es heißt zudem, dass die eigentlich schon als marktreif angepriesenen Geräte zurückgehalten werden, weil es noch zu große Probleme gibt.
Terry Myerson auf der Bühne des Qualcomm Technology Summit - dort wurden auch die ersten Geräte von HP und Asus vorgestellt. Foto: Microsoft
Entsprechend überrascht nun das Interview mit Windows-Managerin Erin Chapple bei TechRadar auch kaum. Sie übt dabei keinesfalls Kritik, aber sie macht deutlich, dass ein Always Connected PC mehr ist als nur ein mobiler Rechner mit einem Qualcomm-Chip. Microsoft habe zwar eine Partnerauswahl getroffen und arbeite nun mit den Hardware-Anbietern eng zusammen, dennoch will man nicht Always Connected PC, was ein Microsoft-Thema ist, einfach mit Qualcomm gleichsetzen.
Das darf man schon ein wenig als einen Seitenhieb auf die noch fehlende Leistung von ARM verstehen. Microsoft sieht Qualcomm in dem Spiel nicht als unersetzbar an. Microsoft ist dabei stark angewiesen auf eine gute Hardware-Basis und auf gute Partner, die das Konzept voranbringen.
Angekündigt hatten bereits eine Reihe von Unternehmen ihr Interesse, auch Always Connected PC mit Snapdragon-Prozessoren anbieten zu wollen. Darunter sind neben Lenovo, Asus und HP angeblich auch bereits Xiaomi und Samsung.
Microsoft und Qualcomm hatten dabei zunächst nur drei offizielle Partner für die erste kommerzielle Hardware mit dem mittlerweile offiziell eingestellten Windows 10 S (das es ja nur noch als Modus im Betriebssystem gibt und nicht mehr als eigenständiges OS) und dem Snapdragon 835 ARM-Prozessor vorgestellt.
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Terry Myerson auf der Bühne des Qualcomm Technology Summit - dort wurden auch die ersten Geräte von HP und Asus vorgestellt. Foto: Microsoft
Entsprechend überrascht nun das Interview mit Windows-Managerin Erin Chapple bei TechRadar auch kaum. Sie übt dabei keinesfalls Kritik, aber sie macht deutlich, dass ein Always Connected PC mehr ist als nur ein mobiler Rechner mit einem Qualcomm-Chip. Microsoft habe zwar eine Partnerauswahl getroffen und arbeite nun mit den Hardware-Anbietern eng zusammen, dennoch will man nicht Always Connected PC, was ein Microsoft-Thema ist, einfach mit Qualcomm gleichsetzen.
Das darf man schon ein wenig als einen Seitenhieb auf die noch fehlende Leistung von ARM verstehen. Microsoft sieht Qualcomm in dem Spiel nicht als unersetzbar an. Microsoft ist dabei stark angewiesen auf eine gute Hardware-Basis und auf gute Partner, die das Konzept voranbringen.
Angekündigt hatten bereits eine Reihe von Unternehmen ihr Interesse, auch Always Connected PC mit Snapdragon-Prozessoren anbieten zu wollen. Darunter sind neben Lenovo, Asus und HP angeblich auch bereits Xiaomi und Samsung.
Microsoft und Qualcomm hatten dabei zunächst nur drei offizielle Partner für die erste kommerzielle Hardware mit dem mittlerweile offiziell eingestellten Windows 10 S (das es ja nur noch als Modus im Betriebssystem gibt und nicht mehr als eigenständiges OS) und dem Snapdragon 835 ARM-Prozessor vorgestellt.
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Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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