Blackview GamiBook 16: So schlägt sich das Notebook beim Gaming
Das Blackview GamiBook 16 kann durch die Nvidia RTX 5060 auch für etwas aufwendigere Spiele verwendet werden. Die Notebook-GPU verfügt über 8 GB eigenen GDDR7-Grafikspeicher. Das ist ein wichtiger Vorteil gegenüber klassischen iGPUs wie der AMD Radeon 890M, die auf den gemeinsam genutzten Arbeitsspeicher des Systems zurückgreifen müssen. Ab Werk verfügt das Blackview GamiBook 16 über 16 GB Arbeitsspeicher. Für die Gaming-Benchmarks wurde das Notebook allerdings auf 32 GB RAM aufgerüstet, was bei der Einordnung der gemessenen Speicherauslastung berücksichtigt werden sollte.
Wie sinnvoll die zusätzlichen 16 GB Arbeitsspeicher sein können, zeigt unter anderem City Car Driving. Das Spiel läuft bei 4K mit 60 FPS und belegt um die 6 GB VRAM. Aber auch der Arbeitsspeicher füllt sich schnell: Auf einer wenig befahrenen Landstraße sind bereits 15,8 GB belegt. Mit 15,8 GB belegtem Arbeitsspeicher nutzt das Spiel auf dem aufgerüsteten Testsystem nahezu die gesamte RAM-Kapazität der ursprünglichen 16-GB-Konfiguration aus. Ob das tatsächlich zu Leistungseinbußen geführt hätte, lässt sich ohne direkten Vergleich allerdings nicht sagen.
Anfang Oktober hat unser Kollege Timm Mohn in der Blackview-Gruppe gefragt, welche Spiele auf dem GamiBook ausprobiert werden sollen. Dabei wurde unter anderem Rayman genannt. Rayman Legends erhält 2026 mit Rayman Legends Retold eine Neuauflage. Ursprünglich sollte das Spiel bereits am 1. Oktober erscheinen, wurde allerdings auf den 3. Dezember 2026 verschoben. Das Original erfreut sich unter Jump-'n'-Run-Fans weiterhin großer Beliebtheit. Im Spiel merkt man schnell: Das GamiBook hat keine Probleme mit Rayman Legends. Gerade mal 1,3 GB von 8 GB VRAM sind belegt. Die CPU wird auch oftmals nur zu 40 Prozent ausgelastet. Der RAM ist stets mit 11,4 GB belegt, wodurch ein RAM-Upgrade für Rayman Legends nicht nötig wäre.
Zu den gewünschten Spielen gehörte auch Crash Bandicoot 4. Der 3D-Titel läuft flüssig mit 60 FPS und einer VRAM-Auslastung von gerade mal 3 GB. Der 2020er-Titel stellt an sich keine großen Herausforderungen an die Grafikkarte, die im Hinblick auf die VRAM-Auslastung trotzdem gewisse Vorteile gegenüber einem Notebook mit iGPU hat. Im Schnitt sind 12 GB Arbeitsspeicher belegt, während die RTX 5060 zusätzlich rund 3 GB ihres eigenen Grafikspeichers nutzt. Bei einem Notebook mit iGPU müssten die Grafikdaten hingegen im gemeinsam genutzten Arbeitsspeicher untergebracht werden. Wie stark sich das auf die tatsächliche RAM-Auslastung auswirkt, hängt von der jeweiligen Hardware und Speicherverwaltung ab.
Galactic Racer zeigt, wie flüssig auch grafisch aufwendigere Spiele auf dem GamiBook 16 laufen können. Auch wenn die CPU teils völlig ausgelastet ist und sich auch der VRAM schnell füllt, läuft das Spiel flüssig und gerät, anders als bei Amazon Luna, nicht ins Stocken. Galactic Racer zeigt, warum sich eine Erweiterung des Arbeitsspeichers beim GamiBook durchaus lohnen kann. Mit 32 GB RAM belegte das System während des Tests bis zu 17,8 GB Arbeitsspeicher. Das zeigt, dass zusätzlicher RAM durchaus genutzt wird. Zum Start hat das Spiel ein FPS-Limit von 60 eingetragen. Über die Einstellungen kann dieses auf 120 FPS geändert werden. Auch nach der Einstellung läuft das Spiel in Full-HD absolut flüssig und bereitet weder der RTX 5060 noch dem i7 Probleme. Nur das Flugtalent unseres Kollegen Timm Mohn könnte besser sein.
In Sachen RAM sieht es bei "Where Winds Meet" ähnlich aus: Bereits zu Beginn des Tests waren rund 16 GB Arbeitsspeicher belegt. Im weiteren Spielverlauf stieg dieser Wert auf bis zu 21 GB an. Die FPS hingegen können überzeugen: 86 FPS lassen die Verfolgung auf dem Pferd flüssig wirken. In 4K wird die RTX 5060 teilweise vollständig ausgelastet. Während des Tests kam es dabei auch zu deutlichen Aussetzern: Einmal fror das Bild für 5,51 Sekunden ein, während der Ton weiterlief. Dadurch könnte man wichtige Quick-Time-Momente verpassen. Auf dem Pferd ist das gegebenenfalls noch zu verkraften, aber spätestens, wenn man 2,11 Sekunden im Bossfight verliert, wird es Zeit, die Grafikeinstellungen zu überdenken. Leider gestattet das Spiel zu diesem Zeitpunkt nicht, dass man die Grafikeinstellungen ändert, weswegen es komplett geschlossen werden muss. Nach dem Wechsel auf Full-HD traten die Probleme nicht mehr auf, ohne dass weitere Einstellungen geändert werden mussten.
Infinity Nikki ist eine Besonderheit: Das Spiel greift, während es ab Werk auf 30 FPS eingestellt ist, öfter auf die iGPU zu. Die iGPU hat standardmäßig 128 MB des Arbeitsspeichers fest reserviert. Darüber hinaus kann sie dynamisch auf weiteren gemeinsam genutzten Arbeitsspeicher zurückgreifen. Während des Tests wurden zeitweise 1.209 MB Grafikspeichernutzung angezeigt. Bereits beim Ladebildschirm wird die CPU stark beansprucht. Die Leistungsanzeige meldete zeitweise sogar 119 Prozent, was allerdings keine reguläre CPU-Gesamtauslastung darstellen kann. Während des Spiels sieht es dafür deutlich entspannter aus: Die CPU-Auslastung fällt auf 27 Prozent.
Auch während Zwischensequenzen verwendet das Spiel bei 30 FPS manchmal die iGPU. Die iGPU selbst arbeitet dabei nicht vollständig am Limit des Möglichen: Die angezeigte Auslastung liegt zwischen 30 und 60 Prozent. Bei 30 FPS zeigte die Leistungsanzeige wiederholt Aktivität auf der integrierten Grafikeinheit. Nach dem Wechsel auf 120 FPS wurde die RTX 5060 deutlich stärker belastet. Welche GPU die Szenen tatsächlich berechnet, lässt sich aus diesen Anzeigen allein allerdings nicht zweifelsfrei ableiten. Der VRAM ist meist mit 5,5 GB belegt, aber die GPU selbst hat deutlich mehr zu tun als noch bei 30 FPS und scheint meist völlig am Limit zu sein. Die CPU-Temperatur bewegt sich bei 80-82 Grad, während sich die GPU bei 74 Grad einpendelt. Die gemessene Auslastung bleibt auch bei den kleinen Minispielen erhalten, die grafisch weniger anspruchsvoll wirken, aber die Hardware offenbar im selben Maße fordern.
Damit der Spielspaß erhalten bleibt, sollte man regelmäßig neue Treiber installieren und das System aktuell halten. Mit seiner vergleichsweise aktuellen RTX 5060 ist das Blackview GamiBook 16 auch für zukünftige Spiele besser aufgestellt als viele Notebooks mit älteren Grafikkarten. Dass eine ältere GPU nicht automatisch in einem günstigeren Notebook steckt, zeigt Chuwi: Der Hersteller bietet das GTBook X mit einer RTX 3050 und lediglich 4 GB GDDR6-VRAM an. Diese Grafikkarte ist der RTX 5060 sowohl hinsichtlich der Architektur als auch bei der verfügbaren Grafikspeicherkapazität deutlich unterlegen.
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Wie sinnvoll die zusätzlichen 16 GB Arbeitsspeicher sein können, zeigt unter anderem City Car Driving. Das Spiel läuft bei 4K mit 60 FPS und belegt um die 6 GB VRAM. Aber auch der Arbeitsspeicher füllt sich schnell: Auf einer wenig befahrenen Landstraße sind bereits 15,8 GB belegt. Mit 15,8 GB belegtem Arbeitsspeicher nutzt das Spiel auf dem aufgerüsteten Testsystem nahezu die gesamte RAM-Kapazität der ursprünglichen 16-GB-Konfiguration aus. Ob das tatsächlich zu Leistungseinbußen geführt hätte, lässt sich ohne direkten Vergleich allerdings nicht sagen.
Anfang Oktober hat unser Kollege Timm Mohn in der Blackview-Gruppe gefragt, welche Spiele auf dem GamiBook ausprobiert werden sollen. Dabei wurde unter anderem Rayman genannt. Rayman Legends erhält 2026 mit Rayman Legends Retold eine Neuauflage. Ursprünglich sollte das Spiel bereits am 1. Oktober erscheinen, wurde allerdings auf den 3. Dezember 2026 verschoben. Das Original erfreut sich unter Jump-'n'-Run-Fans weiterhin großer Beliebtheit. Im Spiel merkt man schnell: Das GamiBook hat keine Probleme mit Rayman Legends. Gerade mal 1,3 GB von 8 GB VRAM sind belegt. Die CPU wird auch oftmals nur zu 40 Prozent ausgelastet. Der RAM ist stets mit 11,4 GB belegt, wodurch ein RAM-Upgrade für Rayman Legends nicht nötig wäre.
Zu den gewünschten Spielen gehörte auch Crash Bandicoot 4. Der 3D-Titel läuft flüssig mit 60 FPS und einer VRAM-Auslastung von gerade mal 3 GB. Der 2020er-Titel stellt an sich keine großen Herausforderungen an die Grafikkarte, die im Hinblick auf die VRAM-Auslastung trotzdem gewisse Vorteile gegenüber einem Notebook mit iGPU hat. Im Schnitt sind 12 GB Arbeitsspeicher belegt, während die RTX 5060 zusätzlich rund 3 GB ihres eigenen Grafikspeichers nutzt. Bei einem Notebook mit iGPU müssten die Grafikdaten hingegen im gemeinsam genutzten Arbeitsspeicher untergebracht werden. Wie stark sich das auf die tatsächliche RAM-Auslastung auswirkt, hängt von der jeweiligen Hardware und Speicherverwaltung ab.
Galactic Racer zeigt, wie flüssig auch grafisch aufwendigere Spiele auf dem GamiBook 16 laufen können. Auch wenn die CPU teils völlig ausgelastet ist und sich auch der VRAM schnell füllt, läuft das Spiel flüssig und gerät, anders als bei Amazon Luna, nicht ins Stocken. Galactic Racer zeigt, warum sich eine Erweiterung des Arbeitsspeichers beim GamiBook durchaus lohnen kann. Mit 32 GB RAM belegte das System während des Tests bis zu 17,8 GB Arbeitsspeicher. Das zeigt, dass zusätzlicher RAM durchaus genutzt wird. Zum Start hat das Spiel ein FPS-Limit von 60 eingetragen. Über die Einstellungen kann dieses auf 120 FPS geändert werden. Auch nach der Einstellung läuft das Spiel in Full-HD absolut flüssig und bereitet weder der RTX 5060 noch dem i7 Probleme. Nur das Flugtalent unseres Kollegen Timm Mohn könnte besser sein.
Delta Force läuft gut
Das sehr beliebte Delta Force läuft sehr flüssig auf dem GamiBook 16: Die FPS liegen quasi durchgehend über 100, während der Prozessor meist zu 75 Prozent ausgelastet ist. Die Grafikkarte hingegen hat viel zu arbeiten und wird mit 99 Prozent Auslastung angezeigt. Der VRAM ist meist mit 5,4 GB belegt, also nicht vollständig ausgereizt. Anders sieht es beim RAM aus: Bei 32 GB Arbeitsspeicher werden 24 GB belegt. Ob die ursprünglichen 16 GB ausreichen, müsste ein direkter Vergleichstest zeigen.In Sachen RAM sieht es bei "Where Winds Meet" ähnlich aus: Bereits zu Beginn des Tests waren rund 16 GB Arbeitsspeicher belegt. Im weiteren Spielverlauf stieg dieser Wert auf bis zu 21 GB an. Die FPS hingegen können überzeugen: 86 FPS lassen die Verfolgung auf dem Pferd flüssig wirken. In 4K wird die RTX 5060 teilweise vollständig ausgelastet. Während des Tests kam es dabei auch zu deutlichen Aussetzern: Einmal fror das Bild für 5,51 Sekunden ein, während der Ton weiterlief. Dadurch könnte man wichtige Quick-Time-Momente verpassen. Auf dem Pferd ist das gegebenenfalls noch zu verkraften, aber spätestens, wenn man 2,11 Sekunden im Bossfight verliert, wird es Zeit, die Grafikeinstellungen zu überdenken. Leider gestattet das Spiel zu diesem Zeitpunkt nicht, dass man die Grafikeinstellungen ändert, weswegen es komplett geschlossen werden muss. Nach dem Wechsel auf Full-HD traten die Probleme nicht mehr auf, ohne dass weitere Einstellungen geändert werden mussten.
Infinity Nikki ist eine Besonderheit: Das Spiel greift, während es ab Werk auf 30 FPS eingestellt ist, öfter auf die iGPU zu. Die iGPU hat standardmäßig 128 MB des Arbeitsspeichers fest reserviert. Darüber hinaus kann sie dynamisch auf weiteren gemeinsam genutzten Arbeitsspeicher zurückgreifen. Während des Tests wurden zeitweise 1.209 MB Grafikspeichernutzung angezeigt. Bereits beim Ladebildschirm wird die CPU stark beansprucht. Die Leistungsanzeige meldete zeitweise sogar 119 Prozent, was allerdings keine reguläre CPU-Gesamtauslastung darstellen kann. Während des Spiels sieht es dafür deutlich entspannter aus: Die CPU-Auslastung fällt auf 27 Prozent.
Auch während Zwischensequenzen verwendet das Spiel bei 30 FPS manchmal die iGPU. Die iGPU selbst arbeitet dabei nicht vollständig am Limit des Möglichen: Die angezeigte Auslastung liegt zwischen 30 und 60 Prozent. Bei 30 FPS zeigte die Leistungsanzeige wiederholt Aktivität auf der integrierten Grafikeinheit. Nach dem Wechsel auf 120 FPS wurde die RTX 5060 deutlich stärker belastet. Welche GPU die Szenen tatsächlich berechnet, lässt sich aus diesen Anzeigen allein allerdings nicht zweifelsfrei ableiten. Der VRAM ist meist mit 5,5 GB belegt, aber die GPU selbst hat deutlich mehr zu tun als noch bei 30 FPS und scheint meist völlig am Limit zu sein. Die CPU-Temperatur bewegt sich bei 80-82 Grad, während sich die GPU bei 74 Grad einpendelt. Die gemessene Auslastung bleibt auch bei den kleinen Minispielen erhalten, die grafisch weniger anspruchsvoll wirken, aber die Hardware offenbar im selben Maße fordern.
Damit der Spielspaß erhalten bleibt, sollte man regelmäßig neue Treiber installieren und das System aktuell halten. Mit seiner vergleichsweise aktuellen RTX 5060 ist das Blackview GamiBook 16 auch für zukünftige Spiele besser aufgestellt als viele Notebooks mit älteren Grafikkarten. Dass eine ältere GPU nicht automatisch in einem günstigeren Notebook steckt, zeigt Chuwi: Der Hersteller bietet das GTBook X mit einer RTX 3050 und lediglich 4 GB GDDR6-VRAM an. Diese Grafikkarte ist der RTX 5060 sowohl hinsichtlich der Architektur als auch bei der verfügbaren Grafikspeicherkapazität deutlich unterlegen.
Mehr von Timm: Nerdbench auf YouTube Blackview GamiBook 16 jetzt bei Media Markt kaufen
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