Always-Connected PCs: Intel kontert Microsofts ARM-Ambitionen
Intel konnte es schlicht nicht auf sich sitzen lassen, dass Qualcomm nun auch noch im ureigenen Sektor wildert und gemeinsam mit Microsoft an attraktiven Notebooks arbeitet. Auf der CES in Las Vegas stellte das Unternehmen daher nun seine eigene Version von "Always-Connected PCs" vor, die nicht mit ARM-Chips, sondern mit x86-Prozessoren arbeiten.
Die Kooperation von Microsoft und Qualcomm hatte zum Ziel, verschiedene Vorzüge von Mobilgeräten auch im PC-Bereich verfügbar zu machen - darunter vergleichsweise sehr lange Akkulaufzeiten, eine jederzeitige sofortige Verfügbarkeit und eine stets stehende Datenverbindung über das Mobilfunknetz. Die ersten entsprechenden Systeme, die Qualcomm vorstellte, konnten die Erwartungen teilweise erfüllen, haben aber auch Schwächen - insbesondere wenn Anwendungen erst einmal nur als x86-Version verfügbar sind und auf dem ARM-Windows emuliert werden müssen.
Intel nutzte die CES nun, um der aufkommenden Konkurrenz seine eigenen Ideen gegenüberzustellen. Always-Connected PCs auf x86-Basis gibt es in verschiedenen Varianten, die im Groben aber ebenfalls die Vorzüge bedienen sollen, die mit den ARM-Systemen umgesetzt werden. Hinzu kommt hier natürlich, dass die Anwender von Beginn an eine Vorstellung von der Leistungsfähigkeit eines Gerätes haben.
Und beim Ausblick auf weitere Always-Connected PCs, die in der nächsten Zeit auf den Markt kommen sollen, teilte Intel dann auch noch mal richtig gegen die neue Freundschaft des alten Partners Microsoft mit Qualcomm aus: Ausdrücklich wird hier Googles Pixelbook mit aufgeführt. Bei diesem schließt sich dann quasi der Kreis, denn Qualcomm und Google sind bei Smartphones die wichtigsten Partner in Sachen Android.
Die CES 2018 News & Videos aus Las Vegas
Intel nutzte die CES nun, um der aufkommenden Konkurrenz seine eigenen Ideen gegenüberzustellen. Always-Connected PCs auf x86-Basis gibt es in verschiedenen Varianten, die im Groben aber ebenfalls die Vorzüge bedienen sollen, die mit den ARM-Systemen umgesetzt werden. Hinzu kommt hier natürlich, dass die Anwender von Beginn an eine Vorstellung von der Leistungsfähigkeit eines Gerätes haben.
Diverse Geräte kommen
Auf der Messe klassifizierte Intel drei Geräte, die im Detail recht unterschiedlich sind, als Teile der fraglichen Klasse. Als erstes wäre hier das Acer Swift 7 zu nennen, das mit seinen 8,98 Millimetern Dicke noch immer zu den flachsten Notebooks überhaupt gehört und es hier schon eher mit Tablets aufnehmen kann. Wenn es um die Laufzeiten geht, wird man hingegen bei HP fündig. Der Computerkonzern bietet sein HP Envy X2 sowohl mit ARM- als auch mit x86-Chip an. Die Snapdragon-Variante kommt dabei auf 20 Stunden Akkulaufzeit, die Intel-Version auf immerhin 17 Stunden. Als drittes Gerät wird von Intel das Dell Inspiron 5280 aufgeführt, das in China beispielsweise nach dem Kauf zwei Monate kostenlose LTE-Datenversorgung mitbringt.Und beim Ausblick auf weitere Always-Connected PCs, die in der nächsten Zeit auf den Markt kommen sollen, teilte Intel dann auch noch mal richtig gegen die neue Freundschaft des alten Partners Microsoft mit Qualcomm aus: Ausdrücklich wird hier Googles Pixelbook mit aufgeführt. Bei diesem schließt sich dann quasi der Kreis, denn Qualcomm und Google sind bei Smartphones die wichtigsten Partner in Sachen Android.
Die CES 2018 News & Videos aus Las Vegas
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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