Uber und Lyft: Private Autos sollten in Städten bald verboten sein
Verschiedene Verkehrsdienstleister wie Uber und Lyft sehen in der absehbaren Umstellung auf autonome Fahrzeuge eine Chance, vor allem die städtischen Räume in erster Linie für sich zu beanspruchen. Private Autos sollten hier schlicht keine Betriebsgenehmigung mehr erhalten, heißt es in einem Strategiepapier von Firmen und Organisationen.
Die Forderung klingt natürlich rein danach, dass die Unternehmen die Gelegenheit nutzen wollen, um sich eine Monopolstellung zu sichern. Ganz so trivial ist es letztlich aber auch wiederum nicht. Denn es gibt durchaus triftige Gründe, warum ein entsprechendes Verkehrskonzept von Vorteil wäre - und die genannten Unternehmen sind auch nicht die ersten, die auf eine solche Idee kamen.
"Prinzipien einer geteilten Mobilität für lebenswerte Städte" heißt das Papier, das von verschiedenen Unternehmen entworfen wurde, die sich mit dem autonomen Fahren auseinandersetzen und von dem The Mercury News berichtet. Diese greifen hier im Grunde die Feststellung auf, dass autonome Fahrzeuge den privaten Individualverkehr im Wesentlichen obsolet werden lassen. Denn private Autos stehen ohnehin weit über 90 Prozent der Zeit nur herum, stellen wertvollen Platz in den Innenstädten zu und lassen sich auch selten direkt vor der Haustür abstellen, sondern nur dort, wo man nach längerer Suche einen Parkplatz findet.
"Shared-Flotten können einen leichteren Zugang für alle ermöglichen, die öffentliche Sicherheit maximieren und Vorteile bei den Emissionen bieten, weiterhin lässt sich sicherstellen, dass Wartung und Software-Updates von Profis durchgeführt werden", begründen die Partner ihre Forderung, autonome Fahrzeuge nicht in private Hände abzugeben.
"Prinzipien einer geteilten Mobilität für lebenswerte Städte" heißt das Papier, das von verschiedenen Unternehmen entworfen wurde, die sich mit dem autonomen Fahren auseinandersetzen und von dem The Mercury News berichtet. Diese greifen hier im Grunde die Feststellung auf, dass autonome Fahrzeuge den privaten Individualverkehr im Wesentlichen obsolet werden lassen. Denn private Autos stehen ohnehin weit über 90 Prozent der Zeit nur herum, stellen wertvollen Platz in den Innenstädten zu und lassen sich auch selten direkt vor der Haustür abstellen, sondern nur dort, wo man nach längerer Suche einen Parkplatz findet.
Besser zu handhaben
Die Unternehmen führen in ihrem Papier aber auch die Sicherheits-Aspekte an. So ließen sich autonome Fahrzeuge wesentlich besser betreiben, wenn ihre Vernetzung untereinander gut organisiert ist. Daher wäre es sinnvoll, nur entsprechende Fahrzeuge im innerstädtischen Raum zuzulassen, die zu einer größeren Flotte gehören. So könne auch besser sichergestellt werden, dass die Systeme den regulatorischen Anforderungen entsprechen und es ließe sich ebenso ein emissionsfreier Betrieb durchsetzen."Shared-Flotten können einen leichteren Zugang für alle ermöglichen, die öffentliche Sicherheit maximieren und Vorteile bei den Emissionen bieten, weiterhin lässt sich sicherstellen, dass Wartung und Software-Updates von Profis durchgeführt werden", begründen die Partner ihre Forderung, autonome Fahrzeuge nicht in private Hände abzugeben.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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