Tödlicher Uber-Unfall: Polizei veröffentlicht Aufnahmen aus dem Auto
Der erste tödliche Unfall, an dem ein autonomes Auto beteiligt war, sorgt nach wie vor für Gesprächsstoff und in der Szene für Sorgen, dass die Forschung daran einen signifikanten Rückschlag hinnehmen bzw. Restriktionen bekommen könnte. Die Polizei von Tempe, wo sich der Unfall ereignet hat, gab nun ein Video dazu frei.
Bereits kurz nachdem sich der tragische Unfall zugetragen hat, teilte die zuständige Polizei mit, dass der Tod der 49-jährigen Fußgängerin "nur schwer zu verhindern gewesen" wäre. Eine eindeutige Antwort auf die Frage nach der Schuld bzw. ob der Unfall zu verhindern gewesen wäre, liefert der kurze Clip allerdings nicht.
Das aus zwei Teilen bestehende Video zeigt zunächst die Fahrersicht nach außen: Dabei kann man sehen, dass die Frau auf der unbeleuchteten Straße plötzlich von links im Scheinwerferkegel auftaucht, zwischen ersten Sichtkontakt und Aufprall vergeht in etwa eine gute Sekunde.
Schließlich, und das ist wohl die wichtigste Frage: Warum haben die Sensoren des Fahrzeugs gar nicht reagiert? Denn im Video kann man sehen, dass das Tempo offenbar nicht reduziert worden ist, zumindest ist kein Bremsvorgang erkennbar.
Der zweite Teil des Videos gewährt einen Blick ins Innere des Autos und die Fahrerin, die für menschliche Aufsicht bei derartigen Tests verantwortlich ist. Hier sorgt vor allem der Umstand für Diskussionen, dass die Fahrerin kurz vor dem Unfall nach unten blickt und erst im letzten Augenblick nach oben schaut. Eine Frage bleibt hier wohl den Experten überlassen: Hätte die 44-Jährige den Unfall verhindern können, wenn sie die Augen dauerhaft auf der Straße gehabt hätte?
Uber bezeichnete das Video gegenüber The Verge als "verstörend und herzzerreißend", der Mitfahrdienst beteuerte noch einmal, dass das Testprogramm bis auf Weiteres ausgesetzt bleibt und man mit Behörden in vollem Umfang zusammenarbeiten wird.
Das aus zwei Teilen bestehende Video zeigt zunächst die Fahrersicht nach außen: Dabei kann man sehen, dass die Frau auf der unbeleuchteten Straße plötzlich von links im Scheinwerferkegel auftaucht, zwischen ersten Sichtkontakt und Aufprall vergeht in etwa eine gute Sekunde.
Viele Fragen
Hier stellen sich diverse Fragen: Zunächst einmal jene, ob die Reaktionszeit für einen Menschen ausgereicht hätte, um den Unfall zu verhindern. Dass das Fahrzeug etwas zu schnell war, hat Uber bereits eingeräumt, inwieweit ein fahrschulgerechtes "Fahren auf Sicht" die Geschwindigkeit hätte reduzieren müssen, ist eine weitere Frage.Schließlich, und das ist wohl die wichtigste Frage: Warum haben die Sensoren des Fahrzeugs gar nicht reagiert? Denn im Video kann man sehen, dass das Tempo offenbar nicht reduziert worden ist, zumindest ist kein Bremsvorgang erkennbar.
Der zweite Teil des Videos gewährt einen Blick ins Innere des Autos und die Fahrerin, die für menschliche Aufsicht bei derartigen Tests verantwortlich ist. Hier sorgt vor allem der Umstand für Diskussionen, dass die Fahrerin kurz vor dem Unfall nach unten blickt und erst im letzten Augenblick nach oben schaut. Eine Frage bleibt hier wohl den Experten überlassen: Hätte die 44-Jährige den Unfall verhindern können, wenn sie die Augen dauerhaft auf der Straße gehabt hätte?
Uber bezeichnete das Video gegenüber The Verge als "verstörend und herzzerreißend", der Mitfahrdienst beteuerte noch einmal, dass das Testprogramm bis auf Weiteres ausgesetzt bleibt und man mit Behörden in vollem Umfang zusammenarbeiten wird.
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