Angezählt, aber nicht ausgeknockt: Uber steckt tief in den roten Zahlen

Auto, Kartendienst, Uber, Mapping Bildquelle: Uber
Für den Mitfahrdienst Uber war 2017 ein Jahr voller Katastrophen, es verging kaum eine Woche ohne einen kleinen oder großen Skandal. Das zeigt sich auch in den Geschäftszahlen, denn das Unternehmen musste einen Verlust in Höhe von mehreren Milliarden Dollar hinnehmen.

Skandaljahr

Uber hatte 2017 ein desaströses Jahr, es gab Vorwürfe von Diskriminierung aller Art, Ausbeutung seiner Fahrer, dem Ausspionieren von Mitbewerbern und Kunden und, und, und. Das führte letztlich zu zahlreichen personellen Änderungen, allen voran dem Rücktritt von Mitgründer und CEO Travis Kalanick. Sein Nachfolger Dara Khosrowshahi hat also ein Unternehmen geerbt, das schwer angezählt ist.

Das zeigen auch die Zahlen, denn Uber musste 2017 einen Jahresverlust von satten 4,5 Milliarden Dollar hinnehmen. Das sind 61 Prozent mehr als im Jahr davor, denn 2016 betrug das Minus "nur" 2,8 Milliarden Dollar. Uber ist nicht an der Börse notiert, weshalb man nicht zur Herausgabe detaillierter Geschäftsberichte verpflichtet ist. The Information hat die Zahlen aber in Erfahrung bringen können, inzwischen wurden diese von mehreren Wirtschaftsmedien wie Bloomberg bestätigt. Infografik: Fast UBERall verfügbarFast UBERall verfügbar Einen Hoffnungsschimmer stellt das vierte Quartal von 2017 dar: Denn im ersten vollen Vierteljahr des neuen Chefs Khosrowshahi konnte die Abwärtstendenz etwas aufgehalten werden. Man konnte den Verlust zuletzt auf 1,1 Milliarden Dollar einbremsen, im dritten Quartal von 2017 waren es noch 1,46 Milliarden.

Vorsichtiger Optimismus

Auch die Entwicklung des Umsatzes dürfte für vorsichtigen Optimismus sorgen, denn im Endspurt von 2017 stieg dieser um rund zwölf Prozent auf 2,3 Milliarden Dollar. Im gesamten Vorjahr kam Uber auf einen Umsatz von rund 7,4 Milliarden Dollar.

Die positive Entwicklung in Bezug auf den Gewinn wird vor allem internen Umbaumaßnahmen zugeschrieben. Unter der Führung des neuen Chief Executive Officers hat Uber vor allem intern Kosten abgebaut, reduziert wurden unter anderem die Ausgaben für Werbung, Administration sowie Forschung und Entwicklung.

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