Microsoft: Cortana ist nicht abgestürzt - es fliegt nur gut getarnt!

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Angesichts eines ziemlich lauten Nichtvorhandenseins sind im Rahmen der CES Spekulationen darüber hochgekommen, ob Microsofts Cortana überhaupt noch eine Zukunft hat. Die Redmonder stellten allerdings klar: Cortana ist keineswegs abgestürzt, sondern fliegt lediglich ein wenig unter dem Radar. In den letzten Monaten hat sich insbesondere Amazons Alexa-System immer weiter ausgebreitet und dringt inzwischen auch auf die Windows-Plattform vor - durchaus auch in Zusammenarbeit mit Microsoft. Da stellte sich natürlich schon die Frage, wie Microsofts eigener Sprachassistent dagegen bestehen soll. Zumal man bei den Skills - also dem Gegenstück zu den Apps auf den Smartphone-Plattformen - enorm hinterherhinkt. Es gab sogar Stimmen, die die CES quasi zur Beerdigung Cortanas erklärten, wogegen auch Microsofts Kooperation mit Qualcomm - zu der auch der Sprachassistent gehört - wenig änderte.

In Redmond sah man sich angesichts der nicht enden wollenden Gerüchte inzwischen zu einer klareren Stellungsnahme genötigt. So räumte man ein, dass von Außen tatsächlich nicht gerade ein bunter Reigen an Neuerungen zu sehen war. Doch im Hintergrund seien einige wichtige Weichenstellungen erfolgt - insbesondere durch neue Partnerschaften. Und Cortana soll in den kommenden Monaten vor allem im Bereich der Heimautomatisierung eine viel solidere Basis bekommen.


Neben Qualcomm hatte Microsoft dabei drei konkrete Partner zu benennen: Allwinner, Synaptics und Tonly. Diese klingen erst einmal nicht danach, dass sie plötzlich den großen Durchbruch bringen - auf den zweiten Blick zeigt sich allerdings, dass in diesen Kooperationen doch einiges Potenzial steckt. Allwinner und Synaptics bringen Cortana beispielsweise auf Linie mit ihren Komponenten, die in diversen vernetzten Systemen zum Einsatz kommen.

Developers?!

Das könnte auf einen komplett anderen Ansatz hindeuten, als ihn Amazon mit Alexa fährt. Der Handelskonzern lizenziert seinen Sprachassistenten eher an Partner, die dann explizit Geräte auf den Markt bringen, die sich über Alexa bedienen lassen. Cortana könnte hingegen eher zu einem Feature werden, das zwar viel beiläufiger, dafür aber in großer Menge Einzug in eine große Menge von IoT-Systemen hält - wie auch immer dies dann konkret aussehen wird.

Microsoft betonte außerdem, dass man es zum Jahresauftakt wesentlich einfacher mache, mit dem Cortana Devices SDK Anwendungen mit dem System zu entwickeln. Als ein Re­fe­renz­pro­dukt dafür dient ein neues Heizungs-Thermostat von Johnson Controls. Insofern könnte Microsoft hier tatsächlich an wichtigen Stellschrauben gedreht haben, die Cortana zu einem eher leisen Erfolg führen. Es wäre allerdings auch nicht das erste Mal, dass sich solche Kooperations-Verkündungen lediglich als Versuch herausstellen, ein längst untergehendes Produkt noch irgendwie zu retten.

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