IQ-Test für Suchmaschinen: Google bereits auf Kleinkindniveau

In einem speziell für Suchmaschinen entwickelten Intelligenztest hat Google den ersten Platz vor Bing und anderen Anbietern erreichen kön­nen. Die für den Test verantwortlichen chinesischen Forscher be­schei­ni­gen Google einen Intelligenzquotienten ... mehr... Assistent, Google Assistant, Google Home Bildquelle: Google Assistent, Google Assistant, Google Home Assistent, Google Assistant, Google Home Google

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Intelligenz ist, wenn sich eine Person ein Problem anschaut und selbständig eine Lösung erarbeiten kann, ohne vorher mit diesem Problem konfrontiert worden zu sein. Ein Rabe, der eine Nuss auf die Strasse legt und darauf wartet, dass ein Fahrzeug vorbei gefahren kommt, um die Nuss zu öffnen, der Rabe die Nuss immer gezielter in Richtung Fahrspur bewegt, dass ist Intelligenz.

Komischerweise sind 99% der Intelligenztests auf Allgemeinbildung hin ausgelegt. Und nur weil einer sehr belesen ist, muss er deshalb nicht intelligent sein. Die Google-Suchmaschine tut auch nichts anderes, als die eingegebenen Wörter anhand ihrer Algorithmen zu analysieren und dann die passendsten Einträge der Datenbank zu offenbaren. Da ist nichts intelligentes dabei. Das ist nur auf gezielte Antworten ausgeklügelter Code, der da zur Ausführung gebracht wird. Nicht mehr und nicht weniger.

KI wird es erst sein, wenn ein Betriebssystem sich selbst optimiert und Sicherheitslücken schließen kann, selbst Patches entwickelt und dem Nutzer eine Softwarelösung zu einer Aufgabenstellung erstellt.
 
@SunnyMarx: Das vermisse ich auch bei den aktuellen KI-Diskussionen. Dabei wird ein Programm das Datenbanken effektiv verwalten und analysieren kann als Intelligenz bezeichnet.

Das was KIs nicht können und wohl vorerst auch nicht können werden, ist die Bedeutung der jeweiligen Datenbankeinträge intrisisch zu verstehen.

Solange eine Ki kein Bewusstsein, keine eigene Moral, keine Empathie, Intuition usw. hat, wird sie nicht in der Lage sein Menschliche probleme im Menschlichen Sinne zu lösen.

Bis dahin wird sie nur ein Programm sein das Datenbanken schnell auslesen und verknüpfen kann. Nützlich ja, aber halt keine Intelligenz im eigentlichen sinne.

Und das diese Anforderungen selbst im Tierreich nur den Lebewesen mit einem außerordentlichen Körper/Gehin Verhältnis vorbehalten sind, zeigt wie Gigantisch der Berg ist, den es im KI - Sinne zu erklimmen gibt. Wir sind vielleicht einem Millimeter hoch auf dem Weg zum Gipfel des Everest...

Bevor wir das Menschliche gehirn nicht KOMPLETT bis ins kleinste Detail verstehen, wird es uns nicht gelingen geplant eine echte künstliche Intelligenz zu erschaffen. Aber villeicht zeigt sich ja irgendwann einmal per zufall ein "Geist in der Maschine"... Aber dafür ist die Technologie noch in den Kinderschuhen. Wenn wir irgendwann mal ein paar hunderte milliarden künstlicher Neuronen auf ein paar hundert Kubikzentimetern konzentrieren können... Aber bis dahin ist es noch ein langer Weg....
 
@Speggn: "
Solange eine Ki kein Bewusstsein, keine eigene Moral, keine Empathie, Intuition usw. hat, wird sie nicht in der Lage sein Menschliche probleme im Menschlichen Sinne zu lösen."

Das sind alles verschiede Konzepte und auch nicht zwingend um Probleme im Menschlichen Sinne zu lösen. Sie tun es ja heute schon, wenn auch im beschränktem Maße und vereinzelt.

Was du meinst wäre eine Menschliche KI, die wie diese denkt und handelt und auch ein solches Bewusstsein hat.

Auf diesem Planeten gibt es unterschiedliche Formen von Leben, von Intelligenz (schon innerhalb einer Spezies), von Moral (ebenfalls innerhalb einer Spezies), Intuition (ebenfalls innerhalb einer Spezies), Empathie (ebenfalls innerhalb einer Spezies). All das kann einzeln wie auch in gänze (ebenfalls innerhalb einer Spezies) fehlen.

Eine KI ist erstmal ohne Werte oder Zustand (Gesundheit) zu werten.
 
@daaaani:

Sollten dinge wie Moral, Empathie oder Intuition gänzlich fehlen, geht man von einer kranken Person/Tier aus.

Eine KI ist erst dann eine KI wenn ein Mensch nicht in der Lage ist, sie als solche zu erkennen.... -> Er also den Eindruck hat mit einem völlig gesunden und normalen Menschen zu interagieren.
 
@Speggn: "Sollten dinge wie Moral, Empathie oder Intuition gänzlich fehlen, geht man von einer kranken Person/Tier aus."

Das ist falsch! Das ist nur dann der Fall sollte sich dieses Individuum stark vom Durchschnitt seiner Art unterscheiden. Es gibt z.B. viele Menschen auf denen das zutrifft und die ein normales leben führen. Sie bilden dann die verschiedenen Charaktere wie Narzissten, Soziopathen usw.

Krank im Sinne von Therapiert werden diese dann nur wenn sie Fremd oder eigen gefährdend sind.

"Eine KI ist erst dann eine KI wenn ein Mensch nicht in der Lage ist, sie als solche zu erkennen.... -> Er also den Eindruck hat mit einem völlig gesunden und normalen Menschen zu interagieren."

Das ist ja schon mal völliger Blödsinn! Es wäre eben eine Perfekte oder sehr gute Menschliche, künstliche Kopie. Aber nicht erst dann eine KI.

Du kannst dir ja nicht einfach irgendwas ausdenken und es als universelle Definition einer KI nehmen.

Solltest du das wirklich glauben und dich nicht belehren lassen, dann geht das schon sehr stark in realitätsverschiebung/Verweigerung!
 
@daaaani: Mir ist die aktuelle Definition von KI durchaus bekannt. Nur halte ich diese für falsch.

Eine KI ist für mich ein künstliches Menschliches (oder von einer anderen sich selbst bewussten Spezies) Gehirn oder darüber.

Alles bis dahin, ist keine Intelligenz. Es ist evtl ein unglaublich komplexes Programm das sich aber weiterhin nur an gegebenen Lösungen orientieren kann.

Ein Bewusstsein ist die Grundvoraussetzung um Intelligente Entscheidungen zu treffen. Alles andere sind genetisch weitergegebene Instinktreaktionen. Man muss sich seiner selbst bewusst sein um Ziele zu definieren die man erreichen möchte. Einige wenige Tiere können das, und Menschen. Solange eine KI dies nicht kann, betrachte ich sie nicht als Intelligent.
 
@Speggn: "Mir ist die aktuelle Definition von KI durchaus bekannt."

Deine Aussagen widersprechen deiner Annahme. Mir scheint du hast das Konzept "Intelligenz" nicht verstanden!
 
@daaaani: Und ich bin der Meinung das du es nicht verstanden hast.

Intelligenz ist nicht, verschiedene Lösungsansätze für ein Problem auszuprobieren bis es gelöst ist.

Intelligenz ist das Problem an sich zu verstehen. Die Bedeutung dahinter zu verstehen. Und daraufhin Entscheidungen zu treffen.

Da ist mir die populärwissenschaftliche Definition realtiv egal. Ist sie für mich doch nur eine mit absicht niedrig gehängte Schwelle, damit man sich beim erreichen schön auf die Schultern klopfen kann... Wir stehen noch am absoluten Anfang... Auch wenn viele das nicht einsehen wollen.

Bei Google überhaupt von KI zu sprechen finde ich lächerlich.
 
@Speggn: "Intelligenz ist das Problem an sich zu verstehen. Die Bedeutung dahinter zu verstehen. Und daraufhin Entscheidungen zu treffen. "

Ja eben und darum geht es ja, ausschließlich darum und genau das was heutige KIs machen. Eben mehr oder weniger erfolgreich.

Und du kommst z.B. mit allerhand anderer Dingen oder Eigenschaften. Welche du nun in dieser Definition plötzlich nicht mehr nennst.

"Ist sie für mich"

Spielt für keinen eine Rolle!

"Bei Google überhaupt von KI zu sprechen finde ich lächerlich."

ich ich ich. Einige scheinen sehr "ich" bezogen zu sein.

Trotz all dieser Intelligenz einiger Kommentatoren, scheitern einige scheinbar daran, das Problem zu erkennen was Intelligenz ist, zu lösen.

Intelligenz ist nicht vom Wissen, Maß, Emotion, Bewusstsein oder gar Erfolg abhängig, wenngleich es diese beeinflusst.

Du setzt KI mit Menschengleich, gleich. Welchen nimmst du dann als Maßstab? Einen Geistig schwerstbehinderten? Der sich einkackt, sappert oder alles ist was er in die Finger bekommt, selbst wenn es exkremente sind? Ist er keine "intellegens"?
 
@daaaani: Mir ist doch die allgemeine Meinung völlig egal. Ich habe meine Weltsicht wie jeder andere auch. Darauf kommt es mir an. In vielerlei hinsicht geht diese mit der allgemeinen Meinung konform. Dort wo man meiner Meinung nach allgemein Mist behauptet, teile ich sie nicht.
Ich maße mir nicht an für die Allgemeinheit zu sprechen. Daher ICH ICH ICH. Ich weiß doch nicht was in anderen Menschen vor sich geht. Daher kann ich immer nur meine Perspektive als Ausgangslage meiner Kommentare nehmen. Wie gesagt, alles andere wäre Anmaßend.

Um das ein für alle mal klarzustellen:
Ki beginnt bei mir etwa so wie sie bei Star Trek mit Data oder dem Doktor dargestellt wird (Unabhängig von deren "Körpern"). Etwas "geringeres" ist für mich keine KI sondern ein sehr flexibles, leistungsstarkes aber dennoch konventionelles Programm.
 
@Speggn: Ich denke nicht das eine KI geplant werden kann genauso wird es noch sehr lange dauern das Gehirn zu 100% zu verstehen. Ich denke das die erste KI entsteht sobald man eine Umgebung geschaffen hat wo sich eben solche entwickeln kann.
 
@MOSkorpion: Das denke ich auch. Man kann wie bei uns in den Genen eine Grundstruktur aufbauen. Die eigentliche entwicklung von Bewusstsein wird dann wahrscheinlich von selbst geschehen. Oder auch nicht. Wir wissen ja nicht einmal was das Bewusstsein beim Menschen ausmacht oder entstehen lässt. Es ist einfach da.... Solange wir so etwas nicht verstanden haben, brauchen wir über wirkliche KIs nicht nachzudenken.
 
@Speggn: Das Bewusstsein und das Selbstbewusstsein ist wohl für eine Intelligenz nicht wirklich von Nöten. Eine Intelligenz muss verstehen können. Verstehen, analysieren, sich auf eine Situation einstellen und schließlich zu einer Lösung kommen können. Das funktioniert, sofern man sich nicht wie mit einem Menschen unterhalten können will, vollkommen ohne Bewusstsein. Es braucht auch keine menschlichen Empfindungen, um intelligent zu sein.
 
@SunnyMarx: Natürlich braucht sie das nicht. Aber dann ist sie auch nicht in der Lage menschliche Probleme im menschlichen Sinne zu lösen. Und ist damit nicht wirklich intelligent.

Dafür ist es von Nöten ein mindestens gleich hoch entwickeltes Bewusstsein für die Welt und sich selbst als Individuum zu haben.

Erst dann kann man von wirklicher Intelligenz sprechen. Dann kann man Lösungen für komplexe Aufgaben erwarten. Wenn eine KI denn Sinn ihrer Existenz hinterfragen beginnt, und denn Sinn ihrer Aufgaben überhaupt, echte Neugier entwickelt, dann fängt wirkliche Intelligenz an. Und dann kann eine KI auch die Menschliche Perspektive einnehmen und Beginnen Probleme für uns zu lösen.

Solange sie nur ein "Intelligenter" Hochleistungrechner ist, ist es keine wirkliche Intelligenz!

Was du beschreibst sind die fundamentalen Funktionsweisen einfacher Tiere. Eine Katze zum Beispiel muss nur Verstehen, analysieren, sich auf die Situation einstellen und zu einer Lösung kommen können.
Trotzdem können wir hier nicht von Intelligenz sprechen. Die Beginnt wenn die Katze den Sinn der Jagd hinterfragen würde. Sich selbst in der Situation begreifen würde und diese hinterfragen würde usw.
Dann erst wäre sie Intelligent. Jetzt ist sie nur ein sehr komplexer aber nach strikten Vorgaben funktionierender "biologischer Roboter" der über Instinkte sogar extern gesteuert werden kann, ohne das ein eigener Wille darüber entscheiden könnte ob den Instinkten gefolgt wird oder nicht. Man kann nur den dominantesten Drang nach der Fortpflanzung überhaupt nutzen um das Tier dazu zu bringen Instinkte zu ignorieren. Dies ist aber keine Intelligente Entscheidung sondern biologische Prioritäten die man zur Steuerung ausnutzen kann (Essen steht nach Sex an zweiter Stelle und durch den Futterinstinkt lässt sich jeder andere Kontrollieren).

Intelligent wäre es, diese Diskussion auf sich beruhen zu lassen, da wir uns anscheinen nicht gegenseitig von unseren Standpunkten überzeugen können.
 
@Speggn: Ich glaube, du (und SunnyMarx) haben ein falsches Bild von dem, was in der KI derzeit aktuell ist. Heutige KIs schlagen keineswegs einfach in einer Datenbank nach. Ja, sie müssen trainiert werden. Aber das müssen ein Kind und ein Rabe auch. Ja, es gibt sowas wie angeborene Intelligenz, wodurch anscheinend einiges ohne Training geht, aber nicht die komplette Intelligenz beruht darauf.
Ihr fokussiert euch auf ein Teilgebiet der Intelligenz und es mag sein, dass heutige KIs andere Teilgebiete deutlich besser können. Aber dennoch sind heutige KIs weit mehr als ein stupides Nachschlagen in einer DB.
 
@SunnyMarx: Na Endlich mal einer ders verstanden hat. Ich hab mich schon lange damit abgefunden die Begriffleichkeiten strickt zu trennen. Die "Intelligenz" in der IT ist nicht zu vergleichen mit der eines Lebewesens. Sie benutzen ledigtlich das selbe Wort für zwei versch. Bedeutungen. Die Frage ist nur ob wirklich so vielen Leuten unklar ist, was Intelligenz ist oder ist es Marketing weil es einfach besser und spektakulärer klingt wenn mein Pogramm welches Infos aus einer Datenbank holt aufeinmal intelligent sein soll...
 
@Driv3r: Es geht nicht darum Infos aus einer Datenbank zu holen, es geht darum zu entscheiden welche Infos aus der Datenbank geholt werden sollen. Zu entscheiden was relevant ist.
 
@daaaani: Und dazu ist keine KI in der Lage. Sie kann nur Datenbanekn auslesen und schauen ob die ausgelsenen Daten einen passenden Relevanzwert zur gegeben Aufgabe haben.

Wirklich verstehen was sie da aus der Datenbank holt und aufgrund dessen eine Entscheidung treffen setzt ein begrenztes Bewusstsein bei der KI vorraus. Sonst läuft sie nur nach einem komplexen Programmablauf ab, der vorgegeben wurde.

Solange die KI an den Maßstäben der Programmierer Entscheidet ist sie keine Intelligzenz.

Sobald eine KI ihre eigenen Normen und Werte entwicklet und daran orientiert entscheidungen fällt, dann kann man von Intelligenz sprechen.
Das setzt halt irgendeine form von Bewusstsein voraus. Und davon sind wir noch lichtjahre entfernt.
 
@Speggn: Du vermischt die verschiedenen Konzepte und auch deren Graduierung, dann auch noch mit Bewusstsein!

Eine KI muss weder schlau sein noch ein eigenens Bewusstsein haben oder irgendwelche anderen Werte besitzen.

Du hast ein bestimmtes Bild einer KI im Kopf. Aber wie gesagt es ist eben nur ein Bild einer bestimmten KI.
 
@Speggn: "Solange die KI an den Maßstäben der Programmierer Entscheidet ist sie keine Intelligzenz."
Tut sie nicht. Neuronale Netze z.B. entscheiden anfangs weitgehend zufällig, bekommen ein Feedback von Menschen ("das war falsch", "das war richtig") oder die KI beobachtet selbst die Ergebnisse, und anhand dieses Feedbacks werden die Wahrscheinlichkeiten für bestimmte Entscheidungen automatisch angepasst.

"Sobald eine KI ihre eigenen Normen und Werte entwicklet und daran orientiert entscheidungen fällt, dann kann man von Intelligenz sprechen." Das tun heutige KIs durchaus, wenn man Normen und Werte nicht nur auf ethische Aspekte bezieht. Einfach mal die News genauer verfolgen.
 
@SunnyMarx: "KI wird es erst sein, wenn ein Betriebssystem sich selbst optimiert und Sicherheitslücken schließen kann, selbst Patches entwickelt und dem Nutzer eine Softwarelösung zu einer Aufgabenstellung erstellt."

KI =! Betriebssystem. Das was du beschreibst wäre nicht erst dann eine KI, so wie du es meinst, es wäre lediglich ein Betriebssystem mit integrierter KI mit weitreichenden Rechten und Fähigkeiten.

Eine KI kann/könnte vieles tun. Unter anderem sich um ein Betriebssystem kümmern.
 
@daaaani: Entschuldige, dass ich vor dem "Betriebssystem" die zwei Wörtchen "zum Beispiel" vergessen habe. Soweit hätte man allerdings denken können. ;-)
 
@SunnyMarx: klug was du da schreibst...

wobei ich noch nen schritt weiter gehen würde:
> sicher dass dein Rabe wirklich intelligent ist?, kann es womöglich sein, dass er das nur "zufällig" beobachet hat...

intelligenz zu definieren ist höchst Komplex... und selbst der Mensch folgt Algorithmen, vorgaben ... schlichtweg "gelerntes" ... und selbst wenn ein lösungsansatz besser ist als das gelernte muss es nicht gleich "intelligent" sein: "z.B. ich bringe einem Kind bei wie man 1+1 und 3+5 rechnet... das kind wird auch 1+3 rechnen können..."

... wenn mans genau nimmt stellt sich dann wohl irgendwann die Frage was ist überhaupt intelligent und ist nicht so oder so alles irgendwie "errechenbar" <- "ich wusste dass du das tun wirst" beschreibt ja auch nur, dass man eben die internen Algorithmen des gegenübers annähernd verstanden hat.

fast alle Entwicklungen und Erfindungen sind irgendwie auf die Natur zurückzuführen und "Menschen gemachtes" ist höchst RAR...
=> klar gibt es keinen Verbrennungsmotor in der Natur, aber es gibt feuer, bewegliche Teile, sogar Explosionen <- und das ganze zu "Kombinieren" und zu verfeinern könnte theoretisch auch ein Computer...
 
@bear7: könnte theoretisch auch ein Computer? Ohne ihn zu programmieren??? ;-)
Und schon wären wir wieder beim Thema Intelligenz. Intelligente Lebensformen begreifen Situationen und können anhand von Überlegungen ein Problem lösen ohne es in 1000 Beispielen durchprobieren zu müssen.

Man nehme nur einmal als Beispiel den Mathematik-Unterricht. Als ich in der 6. Klasse war, ging es darum, die Zahl PI zu entdecken. Wir hatten drei unterschiedliche Dosen mit unterschiedlichem Umfang und sollten eine Gemeinsamkeit heraus finden und dieser einen Wert geben.

Wir machten uns also auf, den Umfang zu messen und ihn mit dem Durchmesser in Verbindung zu bringen. Bei allen drei Dosen betrug der Wert 3,14. Das hat keiner meiner Schüler bei der Arbeit versaut, weil wir im Endeffekt selbst die Entdecker von PI waren. Sowas kann ein Hamster nicht, dessen IQ mit Sicherheit weit unter dem eines 6. Klässlers liegt.

Intelligenz halt eben... Ein Problem erkennen, es analysieren und schließlich lösen.
 
@SunnyMarx: und woher hat dein "Gehirn" die grundlagen?
=> was sind Zahlen, was ist ein Durchmesser, was ist Länge, was ist ein Kreis!?!?

Ein Kind kann zwar alles was es hat bewegen, weiß aber noch lange nicht was es tut... hier existiert ein gewisses "erlernen". Genauso muss ein Computer lernen <- aber ihm fehlen zu viele Schnittstellen um ALLEINE lernen zu können <- daher das Program welches eine BASIS liefert...

wenn du einen Computer nicht programmierst, dann dürfte ein Mensch oder ein Tier auch nicht "vorinformationen" erhalten <- das tun diese aber!

Ich stelle Intelligenz nicht infrage, aber auch die aussage "wir waren die Entdecker von PI" halte ich für gewagt... viel zu viele Informationen über Mathematik waren dir in der 6. Klasse bereits bekannt... ich meine immerhin warst du da schon ~12 Jahre? 12 Jahre voller Informationen welche Sprache, Mathe, Kunst, Geschichte, Sozialleben, Bewegungen,... beinhalten...

"so einfach ist es nicht intelligenz zu definieren!" <- klar hat da jeder für sich seine Definition und klar ist meine Definition ggf. nicht Allgemeingültig... aber dafür betrachte ich zu viele "Zusammenhänge" logisch...
=> obwohl ich niemanden von euch persönlich kenne, weiß ich, dass mein Kommentar nicht mit eurer Meinung übereinstimmt (was für mich im übrigen okay ist :) ...) also kann ich schlussfolgern dass ein paar dafür aufs Minus klicken! <- ist das nun Intelligent von mir oder habe ich nur den Algorithmus verstanden dass man mit einer persönlichen Meinung im Internet heute schneller auf Hass stößt als auf neutrale andere "andere Meinungen"? <- wobei die Definition "-" = "Hass" ja auch nur bei einigen stimmt, bei anderen ist das nur eine bewertung, bei wieder anderen wars einfach nur "ich tschecks net also drück ich -"
 
@bear7: Ich sage ja nicht, dass nicht ein gewisser Grundstock an Informationen vorhanden sein muss. Allerdings kann man eine Programmierung (Nutze Variable a mit Variable b und addiere dies zu Lösung c) nicht mit Intelligenz beschreiben, oder?

Nichts anderes tun Programme. Sie verarbeiten auf heutiger Hardware extrem schnell, haben irre viel Speicher zur Verfügung um Wissen zu laden, zu verknüpfen und schließlich durch Filterung auszugeben. Da kann man aber nicht von Intelligenz sprechen. Es sind einfach nur vorgegebene Wege, programmierte Routinen, die abgearbeitet werden. Nicht die IT ist intelligent, sondern die, die solche Algorithmen entwickeln.
 
@SunnyMarx: und was machen die Neuronalen Netze im Gehirn?
=> nur weil man den Algorithmus nicht versteht, heißt es nicht, dass da keiner da ist!

... intelligenter Satz eines wissenschaftlers: unser Gehirn ist schleichtweg zu klein um unser Gehirn verstehen zu können...
<- aber letztlich sind das eben "neuronale" verbindungen

ich glaube ein Computer kann nie so gut werden wie der Mensch <- liegt schlichtweg daran, dass das prinzip "Schöpfer vs. Schöpfung" => wie kann das geschaffene besser sein als der Schöpfer nicht so einfach zu "durchbrechen" ist!
Aber ich glaube auch, dass der Mensch nicht aus dem "nichts" funktioniert!
 
@bear7: Jetzt machst Du dich aber echt etwas arg lächerlich.
 
@SunnyMarx: Ich würd nichtmal soweit gehen. Wenn ich auf Google suche nach "Wie heisst die Frau von Barack Obama", dann antwortet Google (nicht als Liste sondern als Antwort) mit "Michelle Obama". Wenn ich frag "Wie alt ist Michelle Obama" kommt auch die richtige Antwort. Wenn ich allerdings frage: "Wie alt ist die Frau von Barack Obama", dann kommt ein Suchergebnis. In meinen Augen ist ein ansatzweises "Verständnis" der Sprache die Grundlage für etwas, was man "Intelligenz" schimpfen kann. Also, in meinen Augen sind wir davon ziemlich weit weg...
 
@Tintifax: "Wie alt ist die Frau von Barack Obama" gibt der Google Assistant das Feld mit dem Alter bei mir aus, kein Suchergebnis.

Der alte "Assistant" konnte wesentlich weniger. Ebenso kann die deutsche Version weniger als die US Version.

->
Auf eurem Smartphone ist Android 7.0 Nougat installiert oder Android 6.0 Marshmallow (Anleitung dazu siehe weiter unten).
Euer Smartphone hat mindestens 1,5 GB Arbeitsspeicher und eine Auflösung von 1280 x 720 Pixeln oder höher.
Ihr habt die aktuelle Google-App sowie die Play-Dienste (Google Play Services) installiert.
 
@wertzuiop123: Bei mir gibts ne Suchliste und der oberste Eintrag verlinkt zur Wikipedia.
 
@SunnyMarx: Dann hast du noch nicht den neuesten Assistant sondern die etwas stupidere Google App
 
@wertzuiop123: Ich hab weder noch. Ich nutze die Website www.google.com.
 
@SunnyMarx: Diese Antworten in Snippets in der Suchmaschine selber gibts natürlich nicht bei allen Such-Varianten. Das dauert noch einige Zeit, bis sie dies für alles implementieren. Auch hier ist englisch weiter.

Auch gibts immer mehr Themenfelder, wo google diese Rich Snippets bringt (angefangen haben Kinofilme in Ort x usw.) Hat aber nur bedingt was mit KI zu tun.
 
@wertzuiop123: Wann in meinem Ort oder Umgebung welcher Film läuft, hat absolut gar nichts mit KI zu tun. Das sind ein paar simple Datenbankabfragen die in Zusammenhang gebracht werden.

Erst einmal den Ort und einen Umkreis drum ziehen, welche Kinos sind dort, welche Filme laufen dort, ist der gesuchte Film dabei, wann laufen diese Filme. Ist einer dabei, der in der Zeit anfängt, die der Nutzer per Auto zu Fuß in Zeit X erreichen kann. Ende der Abfrage, Ausgabe auf Website.

Da ist keine KI für nötig. Und dies auch nur im Ansatz so zu nennen, empfinde ich als Kränkung und Beleidigung im höchsten Maße für alle Menschen, die in der Wissenschaft und der Entwicklung tätig sind.
 
@SunnyMarx:

Ganz deiner Meinung. Der Begriff künstliche Intelligenz wird zu inflationär verwendet.

Ich selber habe mir angewöhnt bei sowas von simulierter künstlicher Intelligenz zu sprechen. Nach außen mag das so wirken (im ihrem Bereich) als sei sie Intelligent. Aber im Grunde sind sie nicht schlauer als ein Taschenrechner. Haben nur gute Algorithmen und sind schneller.
 
@Andy2019: Simulierte KI klingt gut. :o) Könnte ich mich auch mit anfreunden.
 
Zum Vergleich: Bei 18-jährigen Menschen geht man von einem durch­schnitt­li­chen Mittelwert von 97 IQ-Punkten aus.

Man geht davon aus aber wenn ich sehe was da so rumläuft und wie diese 18 jährigen sich geben und verhalten dann bezweifel ich das der Wert überhaupt annähernd erreicht wird :D
 
@PatrickH: Es gibt in Mexiko ein Fest bei dem Menschen mit einem Hammer an dem Sprengstoff klebt auf Steine hauen es explodieren lassen (irgendwie für den Glauben oder so) und verletzen sich dabei natürlich. Andere Essen Glaßscherben (tradition in deren Kultur) obowhl sie danach den ganzen Mund zerstört haben und es blutet wie sau... und wieder andere glauben sie wären ein Leopart und ihre DNA würde sich dahingehend verändern und leben mittlerweile deswegen im Wald.... Und trotzdem sind Menschen eines der Intelligentesten Wesen unserer Erde. Wenn mann sich dann mal die Jugendlichen anschaut bei uns scheinen sie doch recht normal. Es ist immer eine Frage der Perspektive. Und inwieweit man Intelligenz mit Unissenheit vergleichen kann... bin ich ehe rder Meinung des Post 1.
 
@Driv3r: Intelligenz ist nicht gleich wissen und auch nicht gleich "schlau sein". Das Maß der Intelligenz entscheidet darüber "wie schlau".

Auf einen Menschen bezogen könnte dieser "unglaublich schlau" sein und dennoch nichts wissen oder nicht viel. Genauso wie es dumme Menschen gibt die aber unglaublich viel wissen. Nach spezifischen Details gefragt, können sie nahezu alles beantworten. Können dann aber die simpelsten Probleme nicht selber lösen bzw. Eigenständig für sich sorgen.

Menschen haben noch andere Fähigkeiten, die sie dumme Dinge tun lassen. Ironischerweise wurden einige weiter oben als Garant einer schlauen KI genannt, oder überhaupt erst als Definition einer KI. Bei diesen Dummheiten spielen eben Gefühle/Emotionen und die Fähigkeit zu glauben eine Rolle. Und wenn es eben der Glaube an die größte Scheiße ist. Oder defekte der Psyche und Charakterliche Eigenschaften wie Eitelkeit, Naivität, Leichtsinn oder Gläubigkeit. Alles von einer Intelligenz unabhängige Konzepte.
 
@PatrickH: Danke für den Beitrag. Stellenweise hätte ich dem Großteil der 18 jährigen nicht mal 30 Punkte attestieren wollen.
 
@PatrickH: Was ich jedes mal beim Arbeiten auf Veranstaltungen beobachte ist das man sich heute gegenseitig ständig kickt und ins Kreuz springt.
Sich unter Freunden bei einer Unterhaltung gegenseitig Beleidigen/Schimpfwörter an den Kopf werfen ist auch üblich.

Die nächste Evolutionsstufe...

Dem der letzte Woche nachts meinte gegen das Bushaltestellenschild treten zu müssen habe ich vorgeschlagen mal zum Arzt zu gehen wenn er Zuckungen im Bein hat.
Ständig irgendwo dagegen treten und schlagen zu müssen ist mittlerweile auch eine Volkskrankheit bei Jugendlichen.
 
Der Kindervergleich geht meiner Meinung in die falsche Richtung. KI hat nicht zwangsläufig etwas mit den Verhalten von Menschen und dessen oft inkonsequenter Logik zu tun. Das bedeutet auch dass der Mensch - ein von Trieben, Instinkten und Gefühlen gesteuertes Lebewesen - nicht der Maßstab für die Wissenschaft sein kann wenn es gilt intelligente Systeme zu entwickeln.
 
@noComment: Endlich einer der KI versteht, im Gegensatz zu einigen hier in den Komme.
 
@sowas: Viele stören sich wahrscheinlich an dem Pseudowissenschaftlichen Marketinggewäsch. Intelligenz wird in der Regel bei Menschen verortet. Daher ist die Begriffswahl aus Marketingsicht zwar toll aber für viele irreführend.
 
Von meiner Seite aus betrachte ich Intelligenz momentan nur von der begrifflichen Seite (vom lateinischen intellegere "verstehen", wörtlich "wählen zwischen …" ) beim Vergleich.
Und mehr Gemeinsamkeiten sehe ich zwischen Mensch und Maschine nicht.

Und ehrlich möchte ich auch nicht dass Alexa auf den Trichter kommt mich zu erziehen...nach dem Motto.. "schau doch selber nach!!!" Das wäre mir ein Stück zuviel Intelligenz nach Schema Mensch.
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