"Bundesclient" soll Windows 10 auch für die Regierung sicher machen

In den letzten Monaten gab es so manch ein Gerücht in Bezug auf den Wechsel auf Windows 10 bei der Bundeswehr, dem Zoll und anderen Bundes-Behörden. In Punkto Sicherheit ist die Vernetzung von Windows 10, also der Kontakt zu den Microsoft-Servern, ein ... mehr... Bundestag, Reichstagsgebäude, Bundesadler Bildquelle: Deutscher Bundestag Bundestag, Reichstagsgebäude, Bundesadler Bundestag, Reichstagsgebäude, Bundesadler Deutscher Bundestag

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Stillschweigen zu Sicherheitseinrichtungen hat noch nie einen Hacker / Cracker davon abgebracht, nach Lücken zu suchen. Und es besteht immer die Möglichkeit, dass ein Außenstehender auf die gleiche Idee kommt. Viel effektiver wäre es, Microsoft zu sagen, dass man unter den gegebenen Umständen KEIN Windows mehr einsetzen könne. Spätestens dann gäbe es, wie auch in China, eine spezielle, den Bedürfnissen angepasste Windows Version für Staatsorgane, die absolut NULL Kommunikation nach außen dringen lässt. Und vor allem entwickelt dann auch der Konzern, der anschließend mit den Lizenzen Geld erwirtschaftet. Noch besser wäre, eine Linux-Staats-Version, die in allen Verwaltungen ausgerollt werden könnte. Nicht wie bei LIMUX, wo mit Hängen und Würgen versucht wird, Windows Software unter Wine lauffähig zu bekommen, sondern wirklich komplett auf Linux zu wechseln.

Einzelne Clients mit Windows ohne Internet-Zugang für Spezialsoftware sollten dann mit Sicherheit auch drin sein, sofern man den Kram nicht komplett in virtuelle Maschinen packen kann.
 
@SunnyMarx: Wieso immer nur für Staatsorgane. Der Privatmann hat genauso Anspruch auf seine Privatsphäre und wünscht sich ein Betriebssystem ohne Telemetrie und ewiger Verbindung nach Hause.

Der einzige Kontakt nach Hause sollte die Abfrage nach neuen Updates darstellen und das war es dann.
 
@andi1983: Ich denke, der einzige Kontakt nach Hause sollte eher die Abfrage sein, ob das (Mittag-)Essen oder das Abendbrot schon fertig ist ;-)
 
@SunnyMarx: Bah, limux war nicht schlecht wegen wine, es war insgesamt schlecht was aber auch nicht deren schuld ist, es gibt bald keinen guten linux desktop, das nächstgute währe xfce, was aber doch viel kenntnis braucht, die wirklich großen wie gnome bieten eine völlig unbrauchbare usability, mir haben die Mitarbeiter so leid getan dort.
 
@Alexmitter: Wer sagt denn, dass Linux keine guten Desktops bietet?
Das gute an Linux ist doch gerade die Vielfalt. Von Super-Dau-Freundlich bis kompliziert ist alles dabei.
Man kann und soll nicht erwarten, dass Linux so funktioniert wie Windows, das gilt eben auch für Desktop Environments.
 
@Alleskommentieren: "Wer sagt denn, dass Linux keine guten Desktops bietet?"
Ich

"Das gute an Linux ist doch gerade die Vielfalt."
Vielfalt ist schön, es entwickeln sich ja auch immer ein oder zwei raus die am weitesten entwickelt sind, das sind in der Linux Welt Gnome und Unity

"Man kann und soll nicht erwarten, dass Linux so funktioniert wie Windows"
Wann habe ich das gesagt, ich erwarte das es gut funktioniert, nicht mehr, nicht weniger.
 
@Alleskommentieren: "Das gute an Linux ist doch gerade die Vielfalt" - schon aber gleichzeitig auch ein Nachteil weil es den Support erschwert da diese sich teils stark in der Bedienung/Optik unterscheiden was einem wiederum zur "Eingbeaufforderung" zwingt un das ist wiederum nichts für den 0815 Anwender.
 
@PakebuschR: Die meisten Anwender von Linux als Desktop, würde ich so mal behauten, waren schon immer Leute deren Wissen und Affinität was Technik angeht weit über dem Durchschnitt der Bevölkerung liegt.

Ich bin sogar froh das es noch Betriebssysteme gibt die nicht völlig auf DAU getrimmt sind.

Außerdem bin ich auch bei Windows 10 gezwungen mich mit PowerShell, Gruppenrichtlinien und Registry zu beschäftigen, damit Windows genau so wird wie ich es will. Also von daher.
 
@ibecf: Bei Windows kann man, bei Linux muss man teilweise in die "Eingabeaufforderung". Die Masse will einfach damit arbeiten und für die ist Windows eben gemacht und "Leute deren Wissen und Affinität was Technik angeht weit über dem Durchschnitt der Bevölkerung liegt" können dennoch mit der Powershell das System "verbiegen".
 
@Alexmitter: das einzige problem an linux ist, daß die hw-hersteller immer noch nicht mitspielen...
alle supercomputer in der top500liste laufen jedenfalls schon unter linux...
und zu limux: das bekommt jetzt ein upgrade auf das aktuelle 18.04, weil es noch min bis 2022 laufen muß...außerdem hat die situation in münchen weniger mit limux als vielmehr mit der gesamten maroden it-infrastruktur zu tun...da laufen aus kompatibilitäts-gründen noch über 10k alte windowsen...aber das soll sich ja nun durch die investition von 100kk€+(offiziell 90kk, aber daran glaubt niemand der 1&1 zusammenzählen kann) inkl vollkommener umorganisation der it-landsschaft verbessern...
in einer anderen großen bayrischen kommune läuft der limux-client übrigens seit jahren vollkommen problemlos...die haben durchaus die gleichen verwaltungsaufgaben wie die großstadt münchen, nur nicht so viel korruption und vetternwirtschaft...
 
@Rulf: "alle supercomputer in der top500liste laufen jedenfalls schon unter linux..."
Und was wenn auf denen BSD, Xenix oder Augustiner Schweinshaxn* läuft?
Ist es besser mit Linux?

"in einer anderen großen bayrischen kommune läuft der limux-client übrigens seit jahren vollkommen problemlos..."
widdewiddewitt und 3 macht 9e !
Ich mach' mir die Welt - widdewidde wie sie mir gefällt ...
Da währe mir nur eine gemeinde bekannt die auf ihren Thinclients eine Linux Dirsto einsetzt, um sich damit auf einen Windows server zu verbinden.

"die haben durchaus die gleichen verwaltungsaufgaben wie die großstadt münchen, nur nicht so viel korruption und vetternwirtschaft..."
Kommst du jetzt auch mit dem Umzugsverschwöhrungskram?
 
@Alexmitter: > https://de.wikipedia.org/wiki/TOP500#Betriebssysteme <
> https://de.wikipedia.org/wiki/Supercomputer#Betriebssystem_und_Programmierung <

große töne spucken kannst du schon, aber ahnung hast du nicht die geringste...falls du in der branche tätig bist, solltest du lieber über einen wechsel nachdenken...die junge union sucht noch mitglieder...
 
@Rulf: "große töne spucken kannst du schon, aber ahnung hast du nicht die geringste..."
Was ein großmaul, meine frage ist was so besonders daran ist das Linux läuft, warum nicht BSD, warum nicht Augustiner Schweinshaxn?

Du hast meine frage nicht gelesen, und nicht beantwortet, aber hast mich der ahnungslosigkeit bezichtigt, schau dich mal im spiegel an.

"die junge union sucht noch mitglieder..."
Die Junge Union? Ich hab schon eine Partei, und die gehört zu den kritikern des einsatzes von Windows.
 
@Rulf: Aha, und die Beamten und Angestellten wissen alle, wie man Supercomputer bedient, die im Übrigen auch von unseren Steuergeldern eingekauft wurden?
 
@SunnyMarx: Ich bezweifel stark, dass der Bund etwas erreichen wird. IT ist bei den Ämtern unter aller Kanone.
Übrigens hat auch US Reagierung eine Windows Version die nicht nach Hause telefoniert.

Am Ende wird es deutlich mehr kosten und deutlich länger dauern. Microsoft wird sich freuen kostenpflichtig Windows 7 nach 2020 supporten zu dürfen.

PS: Was ist daran ambitioniert einen Windows 10 Rollout mit >1 Jahr Vorlauf durchzuführen? An dem Thema wird ja laut Artikel schon seit 2015 getüftelt...
Wenn die sich jetzt schon nicht auskäsen, werden die spätestens nach dem Rollout in Probleme kommen, da jede Win 10 Version nur 18 Monate supportet ist.
 
@Arhey: Naja, ich gehe mal davon aus, dass der Bund da eher auf den LTS-Zweig der Enterprise-Versionen setzen wird. Und da gibts deutlich länger support für die Versionen.
 
@SunnyMarx: Wird sehr schwierig, außer die wollen Hardware horten. Alleine schon wegen des CPU Supports.
LTSB ist für normale Office Geräte bääh.
 
@Arhey: Eh? Meinst Du, die kaufen öfter mal ein?

Glaub ich nicht so recht. Das wird doch eher im Bündel gemacht, ein-, evtl zwei oder dreimal bis alles versorgt ist.

Nope, E-LTSB ist das Mindeste, zumindest nach allgemeinem Lizensierungsverständnis (lies: irgendwelche Sonderabkommen außen vor gelassen).
 
@RalphS: Hardware geht auch mal kaputt ;-)
Und alte Geräte sind dann nicht mehr lieferbar. Arbeite selbst in dem Bereich und spreche hier aus Erfahrung. Spätestens nach 3 Jahren in der Laufzeit wird zumindest für neue Geräte andere Hardware dazu geholt. Und hier hättest du mit LTSB schon ein Problem.
 
@Arhey: "Übrigens hat auch US Reagierung eine Windows Version die nicht nach Hause telefoniert." Die würde sowieso nur vom Wohnzimmer bis ins Schlafzimmer telefonieren.
 
"Bundesclient", is it?

Wenn ich das so lese, fällt mir irgendwie grad ein, daß es sowas alles schon mal gab, seinerzeit mit dem Präfix "Volks-".

Dann schauen wir doch mal, was da rauskommt bei Windows 10 für [s]Chinesen[/s] *hust* [b]Deutsche[/b]. Nach der bisher zur Schau gestellten Kompetenz wird das ein Windows mit deaktiviertem Windows Update-Dienst.
 
@RalphS: Dafür aber dann mit einer 24/7 Liveschaltung zur Misere.
 
Da hat ein unternehmen den heiligen gral des Enterprise Lizenz für viel geld verkaufen gefunden.
 
Allzu Hohe Erwartungen sollte man in den Bimbesclient erfahrungsgemäß nicht stellen.
 
Dann sollte man sich überlegen, die IT vielleicht auf Linux umzustellen, denn dort brächten Sie auch keinen Bundesclient.

Aber solange die Entwickler von Verwaltungssoftware etc. konsequent nur für Windows entwickeln wird das nichts.

Alternativ sollen die ein Bundesnetzwerk erzeugen. Indem man die Windows-PC's in ein separates Netzwerk packt und diese mittels VPN-Routern untereinander vernetzt. Und zwar so das diese gar nicht mehr ins Internet kommen. Zwecks Windows-Updates (falls überhaupt noch nötig) integriert man einen WSUS-Server in diesen Netzwerk.

Besonders wenn das BSI seine Finger mit im Spiel hat wird die Software mit Sicherheit ein Erfolg :D
Ich warte schon auf den Chaos Communication Congress, wo dieser Bundesclient zerlegt wird.
Dies Jahr ist aber erst mal die so tolle Software "PC-Wahl" dran: https://heise.de/-3902031
 
@basti2k: Um dann die Schulungen für hunderttausende von Leuten bezahlen zu können? Da ist die Entwicklung eines Bundesclients vermutlich um einiges günstiger.
 
@Chiron84: Umschulen muss man die Personen ohnehin, egal ob sie jetzt von Windows XY nach Windows 10 oder zu einem anderen System wechseln. Naja, "müssen" und "Realität" waren allerdings noch nie gute Freunde...
 
@FensterPinguin: Von Windows zu Windows sind die Unterschiede aber bei weitem nicht so groß.
 
@FensterPinguin: Den Umstieg von Windows 7 auf Windows 10 werden die meisten wohl ohne große Schulungen hinbekommen.
 
@Chiron84: Wie so oft liegt der Teufel im Detail. Und es gibt genügend (weniger technikaffine) Menschen, die schon bei kleinen Änderungen wie dem Startmenü, dem Fensterlayout und was weiß ich Probleme bekommen. Heute haben viele Leute schon keinen Computer mehr sondern nur noch Tablet und Smartphone. Damit verliert auch das Argument, man kenne Windows ja von zuhause rapide an Gewicht.
 
@FensterPinguin: Man kann sich das noch so sehr schön reden, Linux wird Windows aus ziemlich genau den gleichen Gründen nie den Rang ablaufen aus dem Windows Phone/Mobile das mit Android nicht schaffen konnte.
 
@Chiron84: In meiner Aussage ging es um den Punkt, dass Mitarbeiter für neue Software geschult werden müssen, nicht um das Windows-vs-Linux-Thema.
 
@FensterPinguin: ändert nichts daran dass der Schulungs-Aufwand für Linux höher ist als für Windows, weil die Leute das eine kennen und das andere nicht, das dürfte auf >90% der Leute zutreffen.
 
@basti2k: Wer bezahlt die neuen Beamten die nötig sind da die arbeit dann viel ineffizienter abläuft?
 
sorry..Bundesclient..wer denkt sich eigentlich immer diese bescheuerten Namen aus..

gibt's dann auch ein Behörten-Client

ein Privatanwender-Client

???

Client ist Client..und nix anderes
 
Ich Lach mich Tot !!
Von den Verein kommt seit die ins Leben gerufen worden sind nichts Vernünftiges heraus.
Was haben die nicht alles Versprochen.
Umgesetzt fast Null.
 
Wie wäre es anstatt eines Bundesclienten mit einer anständigen Firewall für das Behördennetz? Ein zweiter Ansatz wäre dass alle Behörden einfach nur über Terminalserver arbeiten und die Clients so dumm wie möglich zu halten. z.B. durch ThinClients. Ein dritter Ansatz wäre man bittet Microsoft um eine "GoV Edition" so wie es die Chinesen gemacht haben.
Aber ich werde euch sagen was passieren wird: Der Bundesclient wird kommen und zwar genau so gut Programmiert wie die Wahlsoftware oder der Bundestrojaner. Denn anstatt auf exesierende Standards zu bauen werden wieder eigene Süppchen gekocht. Und das in einer Qualität und mit einer Sicherheit dass sich mir die Zehennägel hoch drehen....
 
@FileMakerDE: Sinnvoller wäre ein eigenes, unabhängiges WAN, aber hey. Kostet Geld.
 
@Filemaker

ThinClients gabs doch schon früher..nur halt ohne Windows...war damals in den 70er und 80igern Standart...
 
was sagt die geheimhaltung der ausschreibungskriterien und dessen begründung dem normalintelligenten mitbürger?...
also mir sagt es, daß hier ganz bewusst ein hohes sicherheitsrisiko eingegangen wird und daß man davon ausgeht, daß man w10 niemals ausreichend wird absichern können...
mich wundert auch, das angesichts der riesenlücke intel-me keine hw-anforderungen gemacht werden...
 
Ist doch alles Neuland für Politiker.
 
Mich würde da eher interessieren, was es auf den Behördenrechnern überhaupt zu stehlen gibt. Da lohnt der Aufwand kaum, sich in das Netz zu hacken.
 
@Qemm386: Öhm? Mal abgesehen davon dass wohl einige sich liebend gerne einiger Punkte in Flensburg entledigen würden, Strafzettel verschwinden lassen und was weiß ich noch, wäre es wohl für andere mindestens genauso interessant sich einfach mal eine neue Identität beim Einwohnermeldeamt zu hinterlegen, oder eine einfache Scheidung im Standesamt reinzuhacken.
Och, mir würde da noch einiges Mehr an Möglichkeiten einfallen, was man da alles für Unfug anstellen könnte. Nachbarschaftsstreit? Na, dann löscht man dem mal das Kindergeld. Der Opa bekommt plötzlich keine Rente mehr? Na, der wurde von jemandem für tot erklärt, der sich ins Rentensystem gehackt hat. Der Oma fehlts an Geld? Na, da kommt dann ab nächsten Monat halt noch ein bisschen mehr obendrauf, doof nur dass die Kontonummer auf einmal jemand ganz falschem gehört, irgendwo in Nigeria ...
Nene, die sollen mal schön zuschauen, dass das ganze möglichst sicher wird, ich denk nämlich da hat keiner Lust drauf, dass das FA bei ihm vor der Türe steht, weil irgendjemand dem FA-Rechner erklärt hat, dass man ab sofort 50% mehr verdient und der jetzt erst mal ein bisschen nachzahlen darf ^^
 
@Breaker: Die meisten der genannten Beispiele betreffen Systeme von Landes- und Kommunalbehörden, die überhaupt nicht von diesem Projekt tangiert sind, da die IT dieser Behörden selbstverwaltet ist.
 
@Qemm386: ich denk schon, dass die ganzen Daten der Einwohnermeldeämter einiges wert sind. Alles validierte Adressen und Kontaktinformation. Sollte per se nat. nicht auf dem Client selber liegen, aber dieser ist bekanntlich das Einfallstor auf die Backendsysteme.
 
Erst vor 4 Tagen hat Winfuture geschrieben das MS nicht die Privatspäre mit Win 10 Datensammeln verletzt hat und völlig zu unrecht beschuldigt wird. Ich hab ohne ende Minus bekommen weil ich meinte das Win 10 Daten sammelt. Wenn es die Privatspäre nicht verletzt und MS zu unrecht beschuldigt wird wieso will der Bund kein normales Win 10?
 
@Reude2004: Bund und Privatpersonen sind vielleicht unterschiedliche Sachen.
 
@yournightmare:natürlich...der bund darf den privatmann ausforschen, aber nicht umgekehrt...der privatmann ist vogelfrei...
 
@Rulf: So kann man das sicher auch ausdrücken und wäre gar nicht mal so falsch. Die Daten einer normalen Person sollen sicher auch geschützt werden, es wäre sicher persönliche Tragödie für dich, würden deine Daten in falsche Hände geraten, es wäre aber eine allgemeine Tragödie für viele von uns, sollen Daten der Bundeswehr in die falsche Hände geraten.
Außerdem sind die Möglichkeiten andere. Die Bundeswehr möchte hier irgendwelche Bundesserver aufbauend damit irgendwelche MS-Funktionen diese Server anrufen anstatt die MS-Server. Die Server sind wohl funktionell nötig, die Bundeswehr will diese ja nicht abschalten sondern durch eigene ersetzen. Um welche Funktionen es hier auch immer geht, kannst du privat die nötige Infrastruktur dafür aufsetzen? Und selbst wenn ja. Wie viele von uns würden das auch machen? Hier muss man Kosten und Nutzen abwägen.
 
@yournightmare: die daten der bundeswehr sind schon lange kein geheimnis mehr...für alle interessenten...die misere im techn bereicht sollte mittlerweile jedem bekannt sein...zb daß von über 100 teuerst bezahlten eurofightern noch nicht mal ein dutzend flugtauglich ist...
 
@Reude2004: Weiß jetzt nicht worauf du dich beziehst aber nur weil etwas als z.B. Datenschutzkonform abgesegnet wird heisst das nicht das es auch mit den Sicherheitsbestimmungen der Regierung konform ist.
 
@PakebuschR: ja...die daten müssen vor dem gewöhnlichen bürger geschützt werden...selbst die eigenen daten gehören nicht ihm...
 
@Rulf: Privatpersonen steht es frei sich ebenso zusätzlich über die allgemeinen Datenschutzrichtlinien hinweg abzusichern.
 
@PakebuschR: ja...über opt out...und in vielen fällen kommt bei totaler ablehnung total nachteiliger bestimmungen eben kein vertrag(zb wohnung, kredit) zustande...
 
Wahrscheinlich werfen sie dafür ein paar Punkte aus kostenlosen Tools wie ShutUp10 oder W10Privacy mit in die iso und das zum Schnäppchenpreis von ein paar hunderttausend Euro.
 
Das ist ja was ganz neues. Wenn man für einen Großauftrag (was die Behörden sein dürften) ein Produkt braucht, wird gewöhnlich die Ausschreibung entsprechend geschrieben und der Anbieter (in diesem Fall MS) muss sorge tragen, die Anforderungen zu erfüllen. Das ist ja, als wenn der Kunde tausende Autos für den Geländeeinsatz kauft und überall das Fahrwerk umbaut um genügend Bodenfreiheit zu haben.

Aber das kommt dabei heraus, wenn man sich im Voraus auf einen Anbieter festlegt.
 
@FensterPinguin: naja...alternativen gibt es nicht mehr, weil die gesamten(mittlerweile über tausend) fachanwendungen nur für ms-bs entwickelt wurden...und die sind insg noch mal min 100mal teurer als das bs und die hw zusammen...
 
@FensterPinguin: Aufgrund der Kompatibilität gibt es wohl keine echte alternative
 
Ohja durch Steuermittel finanzierte Lösungen am besten nicht der Wirtschaft/Bürger zur Verfügung stellen, top vorgehen
 
@0711: Aber echt, ich warte auch noch dass mir einer der Raketenwerfer zur Verfügung gestellt wird den ich mit meinen Steuermitteln finanziert habe.
 
@jackii: mir wäre neu dass die Bundesregierung oder gleich welcher art von Ministerium einen Raketenwerfer entwickelt...und da gibt es entgegen einer lösung für den it grundschutz berechtigte gründe diese nicht den bürgern zur verfügung zu stellen, sie dürfen und nutzen nämlich keine raketenwerfenr, windows 10 aber schon

dein vergleich ist schon arg abstruß
 
@0711: Ich wollte damit sagen dass es Vieles gibt was mit Steuergeld oder auch GEZ bezahlt ist und es trotzdem nicht der Einzelne automatisch für sich zur freien Verwendung bekommen muss.
Ob man eine Version möchte bei der zwar 2 anonymisierte Telemetriedaten von Microsoft abgeschalten, dafür aber 3 Staatstrojaner eingebaut sind, ist nochmal ne andere Frage.
 
@jackii: So viel gibt es da nicht, dein Beispiel bleibt äußerst schlecht gewählt.

Man kann natürlich allem Misstrauen was der Staat macht, evtl lebt man dann auch im falschen Land. Kommt vor
 
Für die Bundeswehr können sie sich die Mühen sowieso sparen. Die Bundeswehr hat fertig!

Ein Beispiel unter vielen:
https://www.tagesschau.de/inland/deutsche-u-boote-101.html
 
@noComment: Deutschland braucht eh keine U-Boote. Aus deutscher Sicht sind das eh reine Angriffswaffen. Wir haben kaum Küste und auf Hamburg können wir verzichten.
 
@yournightmare: wir; du bist also ne multiple Persönlichkeit und vor allem wohnst du schon oder ziehst doch bestimmt bald nach Hamburg? *fg
 
@yournightmare: Es geht doch nicht nur um die U-Boote. Das war nur ein aktuelles Beispiel zum Istzustand der Bundeswehr.
 
@noComment: Wozu Uboote?
Wie schon angemerkt worden ist, sind Uboote, genauso wie Flugzeugträger, Angriffswaffen.
Wen sollen wir angreifen?
Die Bundeswehr macht schon viel zu viel völkerrechts- und GGwidriges!

Von mir aus, sollen sie alle Boote verschrotten und aus dem Metall was sinnvolles bauen.
Genauso die ganzen Panzer.

Vernünftige Panzer/Raketen/Flugzeugabwehr und alle Soldaten ab nach Hause!
 
@bLu3t0oth: Einbrecherabwehr mangels nach Hause geschickter Anlagen-Bewacher? :-)
 
@DerTigga: Mit nach Hause meinte ich zurück ins Inland.
 
@bLu3t0oth: Ja, ein Land muss sich gegen Angreifer verteidigen können, aber momentan wird die Bundeswehr eigentlich nur noch zum Schutz der Interessen "anderer" gebraucht. Bundespräsident Köhler trat damals zurück weil er von der Sicherung der Transportrouten für Rohstoffe durch die Bundeswehr erzählte - was nicht gut in der Öffentlichkeit ankam - tatsächlich sichert die Bundeswehr jetzt unter anderen die für Frankreich so wichtigen Uranminen in Mali mit ab. In der Kongo-Mission 2006 wurde auch die Wahl des Präsidenten nur abgesichert, damit eine Regierung an die Macht kommt/bleibt die die Interessen der europäischen Rohstoffhändler vertritt. Der Einsatz am Horn von Afrika ist eigentlich auch nichts anderes als eine Sicherung der Handelsrouten. Wobei ich den Einsatz gegen Piraten noch verstehen kann. Das Märchen vom Einsatz für den Wiederaufbau und vom Bau von Schulen für Mädchen in Afghanistan glaubt sowieso niemand mehr...
 
@noComment: Ich weiß gar nicht warum man dir für die Tatsachen nen Minus reindrücken muss.
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