Google feuert Mitarbeiter nach Kritik an "politisch korrekter Monokultur"
Google hat einen seiner Entwickler entlassen, nachdem dieser nach Meinung des Unternehmens gegen den internen Verhaltenskodex verstieß, indem er ein 10-seitiges Papier verbreitete, welches die Bemühungen zur Schaffung von Vielfalt in Sachen Gleichberechtigung bei Google kritisierte. Google verwies darauf, dass das Dokument Stereotypen verbreite.
Am Wochenende hatte der junge Entwickler ein sogenanntes Manifest veröffentlicht, in dem er unter anderem eine "politisch korrekte Monokultur" bei Google kritisierte. Er behauptete, dass biologische Unterschiede zwischen Männern und Frauen bestehen, die zu der großen Differenz zwischen der Zahl der Mitarbeiter beider Geschlechter in der Technologie-Branche führen würden.
Bemühungen von Google, die Geschlechterungleichheit zu überwinden, würden die "ideologische Vielfalt" innerhalb des Unternehmens einschränken und außerdem einer Kultur der Diskrimination gegen konservative Sichtweisen schaffen, hieß es in dem Dokument ebenfalls. Es hatte am Wochenende unter den Mitarbeitern des Internetkonzerns rasend schnell die Runde gemacht und gelangte schließlich auch an die Öffentlichkeit.
Google reagierte zunächst recht vorsichtig gegenüber der im Internet aufbrandenden Kritik an dem reaktionären Pamphlet des Mitarbeiters. Man unterstütze zwar die in dem Papier vertretenen Meinungen keineswegs, doch sei Google auch offen für gegensätzliche Sichtweisen. Es sei Teil der Schaffung einer offenen und integrativen Kultur in dem Unternehmen, dass sch Menschen mit alternativen Meinungen, auch politischer Art, bei deren Äußerung sicher fühlen könnten, so die für Vielfalt zuständige Managerin Danielle Brown zunächst in einer Stellungnahme.
Nachdem jedoch gestern der Name des Google-Mitarbeiters hinter dem vielfach als frauenfeindlich und rückschrittlich eingestuften Dokument in sozialen Netzwerken die Runde machte, wurde der Druck auf Google größer. Gestern Abend reagierte Google-CEO Sundar Pichai dann mit einem internen Rundschreiben, das an alle Mitarbeiter ging. Der Autor des "Manifests" habe gegen die internen Verhaltensregeln (Code of Conduct) verstoßen und mit der Verbreitung von schädlichen Vorurteilen über die Unterschiede zwischen Mann und Frau einen kritischen Punkt überschritten.
Es sei beleidigend und nicht "OK", wenn ein Google-Mitarbeiter einer Gruppe von Kollegen unterstelle, sie hätten bestimmte Eigenschaften, die ihre biologische Eignung für bestimmte Aufgaben reduzieren würden. Pichais Papier enthielt zunächst keinen Hinweis auf eine Entlassung des Mitarbeiters hinter dem Schriftstück, doch bestätigte dieser inzwischen gegenüber dem US-Wirtschaftsdienst Bloomberg, dass er tatsächlich wegen dem Papier gefeuert wurde. Er prüfe derzeit sämtliche Möglichkeiten eines rechtlichen Vorgehens, ließ er verlauten.
Bemühungen von Google, die Geschlechterungleichheit zu überwinden, würden die "ideologische Vielfalt" innerhalb des Unternehmens einschränken und außerdem einer Kultur der Diskrimination gegen konservative Sichtweisen schaffen, hieß es in dem Dokument ebenfalls. Es hatte am Wochenende unter den Mitarbeitern des Internetkonzerns rasend schnell die Runde gemacht und gelangte schließlich auch an die Öffentlichkeit.
Google reagierte zunächst recht vorsichtig gegenüber der im Internet aufbrandenden Kritik an dem reaktionären Pamphlet des Mitarbeiters. Man unterstütze zwar die in dem Papier vertretenen Meinungen keineswegs, doch sei Google auch offen für gegensätzliche Sichtweisen. Es sei Teil der Schaffung einer offenen und integrativen Kultur in dem Unternehmen, dass sch Menschen mit alternativen Meinungen, auch politischer Art, bei deren Äußerung sicher fühlen könnten, so die für Vielfalt zuständige Managerin Danielle Brown zunächst in einer Stellungnahme.
Nachdem jedoch gestern der Name des Google-Mitarbeiters hinter dem vielfach als frauenfeindlich und rückschrittlich eingestuften Dokument in sozialen Netzwerken die Runde machte, wurde der Druck auf Google größer. Gestern Abend reagierte Google-CEO Sundar Pichai dann mit einem internen Rundschreiben, das an alle Mitarbeiter ging. Der Autor des "Manifests" habe gegen die internen Verhaltensregeln (Code of Conduct) verstoßen und mit der Verbreitung von schädlichen Vorurteilen über die Unterschiede zwischen Mann und Frau einen kritischen Punkt überschritten.
Es sei beleidigend und nicht "OK", wenn ein Google-Mitarbeiter einer Gruppe von Kollegen unterstelle, sie hätten bestimmte Eigenschaften, die ihre biologische Eignung für bestimmte Aufgaben reduzieren würden. Pichais Papier enthielt zunächst keinen Hinweis auf eine Entlassung des Mitarbeiters hinter dem Schriftstück, doch bestätigte dieser inzwischen gegenüber dem US-Wirtschaftsdienst Bloomberg, dass er tatsächlich wegen dem Papier gefeuert wurde. Er prüfe derzeit sämtliche Möglichkeiten eines rechtlichen Vorgehens, ließ er verlauten.
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