Google soll gewaltige Summen für Snapchat-Übernahme geboten haben
Google ist auf vielen Gebieten erfolgreich, Messenger sind es aber definitiv nicht. Seit Jahren versucht der Konzern aus dem kalifornischen Mountain View, eine Chat- und Kommunikationsanwendung zu etablieren, der Erfolg ist aber mäßig bis nicht vorhanden. Das ist wohl auch der Hintergrund, warum Google im Vorjahr Snapchat kaufen wollte. Die angeblich gebotene Summe war gewaltig.
Noch im Vorjahr soll es "informelle" Verhandlungen zwischen Snapchat-Mutter Snap und dem Suchmaschinenriesen gegeben haben. Die Gespräche sollen zur Zeit der letzten Finanzierungsrunde sowie kurz vor dem Börsengang stattgefunden haben. Nach Informationen von Business Insider sollen dabei Beträge in Höhe "zumindest" 30 Milliarden Dollar gefallen sein.
Den Bericht hätten gleich drei Leute im und im Umfeld des Unternehmens bestätigt. Die Gespräche sollen laut Business Insider in der Führungsetage von Snap sowie in bestimmten Industriekreisen ein "offenes Geheimnis" gewesen sein.
Snap-CEO Evan Spiegel, der bekannt für sein Streben nach Unabhängigkeit ist, soll kein Interesse an einem derartigen Geschäft gezeigt haben. Wie konkret die "informellen Gespräche", die in der Branche alles andere als ungewöhnlich sind, waren, ist nicht bekannt.
Derzeit wird es aber bei Snap wohl dennoch den einen oder anderen geben, der sich wünscht, dass man das Google-Geld genommen hätte. Denn die Aktie befindet sich seit Wochen auf Talfahrt. Der Bericht über das Google-Interesse konnte allerdings für eine leichte Erholung sorgen, denn kurz danach stieg die Snap-Aktie um 2,3 Prozent.
Den Bericht hätten gleich drei Leute im und im Umfeld des Unternehmens bestätigt. Die Gespräche sollen laut Business Insider in der Führungsetage von Snap sowie in bestimmten Industriekreisen ein "offenes Geheimnis" gewesen sein.
Snap-CEO Evan Spiegel, der bekannt für sein Streben nach Unabhängigkeit ist, soll kein Interesse an einem derartigen Geschäft gezeigt haben. Wie konkret die "informellen Gespräche", die in der Branche alles andere als ungewöhnlich sind, waren, ist nicht bekannt.
Kooperation
Google wollte die Angelegenheit nicht kommentieren, Snap bezeichnete die "Gerüchte" gegenüber TechCrunch als "unwahr". Zwischen den beiden Unternehmen besteht auch so eine recht enge Zusammenarbeit: Google-Vorsitzender Eric Schmidt war als Berater von Evan Spiegel tätig, Snap ist auch Kunde von Google, das betrifft die Office-Software-Lösungen des Konzerns sowie Cloud-Hosting.Derzeit wird es aber bei Snap wohl dennoch den einen oder anderen geben, der sich wünscht, dass man das Google-Geld genommen hätte. Denn die Aktie befindet sich seit Wochen auf Talfahrt. Der Bericht über das Google-Interesse konnte allerdings für eine leichte Erholung sorgen, denn kurz danach stieg die Snap-Aktie um 2,3 Prozent.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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