Ex-Google-Manager: Wer Fotos liebt, nutzt iPhone, nicht Android
Der langjährige Microsoft- und spätere Google-Manager Vic Gundotra ist von den Fähigkeiten der Kamera des iPhone 7 Plus mehr als begeistert. Die leistungsfähige Kamera des Apple-Smartphones sei zusammen mit ihrer Software ein weitere Nagel im Sarg der digitalen Spiegelreflexkameras, so Gundotra.
Wie Vic Gundotra in einem Facebook-Posting erklärte, sei das Ende der Digitalen Spiegelreflexkamera (DSLR) bereits da. Als Beleg veröffentlichte er ein paar Fotos seiner Kinder, die mit dem iPhone 7 Plus aufgenommen wurden. Er verwendete den Porträtmodus, bei dem der Hintergrund teilweise mit einem künstlich erzeugten Unschärfe-Effekt versehen wird.
Er habe seine professionelle Kamera anlässlich eines Abendessens mit der Familie zuhause gelassen und stattdessen nur das iPhone verwendet. Die Ergebnisse seien wohl kaum anders zu bezeichnen als "beeindruckend" - vor allem wenn man bedenke, dass sie in einem Restaurant, auf einem Mobiltelefon und ohne Blitz aufgenommen wurden, sagte er weiter.
Nun war Gundotra aber nicht nur von 1991 an fast 15 Jahre für Microsoft tätigt und dabei Chef der Abteilung für Platform Evangelism, also mit der Vermarktung der Windows-Plattform und der dazugehörigen Entwicklerwerkzeuge gegenüber Software-Anbietern betraut, sondern seit 2007 auch für den Internetkonzern Google tätig. Dort betreute er von 2007 bis 2010 sogar ausgerechnet sämtliche Bemühungen im Bereich der mobilen Endgeräte. Google liefert mit Android bekanntermaßen die Plattform für diverse Smartphones, die mit Apples iPhone in harter Konkurrenz stehen.
Für Google sieht es nach Meinung von Gundotra nicht gut aus, was Fotos angeht. Er "würde nie ein Android-Telefon für Fotos kaufen", erklärte der früher für Google+ zuständige Manager in den Kommentaren zu seinem Facebook-Post. Das Problem sei die Natur von Android. Weil das Betriebssystem eine offene Plattform sei, sei es zwar für alle Beteiligten "neutral", doch sobald es um Details gehe, gebe es Probleme.
Samsung biete mit seinen Kamerasensoren und der dazugehörigen Hardware zwar reichlich Innovationen - darunter teilweise sogar bessere Technik - doch müssten die Hersteller den Betriebssystemlieferanten Google erst überzeugen, Zugriff auf wichtige Programmierschnittstellen zu bekommen. Dies könne teilweise Jahre dauern. Die größten Innovationen würden außerdem eher im Bereich der Software erfolgen, wo Google jüngst gegenüber Apple ins Hintertreffen geraten sei.
Apple habe mit all diesen Hürden nicht zu kämpfen, weil man in seinem geschlossenen Ökosystem bei Hardware und Software gleichermaßen Innovationen schaffen könne. Wer sich also wirklich für Fotografie interessiere, verwende daher ein iPhone. Wer kein Problem damit habe, der Entwicklung einige Jahre hinterherzuhinken, könne gern ein Android-Geräte erwerben, so Gundotra weiter.
Er habe seine professionelle Kamera anlässlich eines Abendessens mit der Familie zuhause gelassen und stattdessen nur das iPhone verwendet. Die Ergebnisse seien wohl kaum anders zu bezeichnen als "beeindruckend" - vor allem wenn man bedenke, dass sie in einem Restaurant, auf einem Mobiltelefon und ohne Blitz aufgenommen wurden, sagte er weiter.
Nun war Gundotra aber nicht nur von 1991 an fast 15 Jahre für Microsoft tätigt und dabei Chef der Abteilung für Platform Evangelism, also mit der Vermarktung der Windows-Plattform und der dazugehörigen Entwicklerwerkzeuge gegenüber Software-Anbietern betraut, sondern seit 2007 auch für den Internetkonzern Google tätig. Dort betreute er von 2007 bis 2010 sogar ausgerechnet sämtliche Bemühungen im Bereich der mobilen Endgeräte. Google liefert mit Android bekanntermaßen die Plattform für diverse Smartphones, die mit Apples iPhone in harter Konkurrenz stehen.
Für Google sieht es nach Meinung von Gundotra nicht gut aus, was Fotos angeht. Er "würde nie ein Android-Telefon für Fotos kaufen", erklärte der früher für Google+ zuständige Manager in den Kommentaren zu seinem Facebook-Post. Das Problem sei die Natur von Android. Weil das Betriebssystem eine offene Plattform sei, sei es zwar für alle Beteiligten "neutral", doch sobald es um Details gehe, gebe es Probleme.
"Ich würde nie ein Android-Smartphone für Fotos nutzen"
So würden zum Beispiel die Samsung-Smartphones eine unüberschaubere und somit verwirrende Zahl von Foto-Optionen und Apps bieten. Auch wüssten viele Anwender nicht, ob sie nun die Android-eigene Foto-App oder den Client des jeweiligen Herstellers nutzen sollten. Das gleiche gelte auch für Galerien und andere Apps - es gebe einfach zu viel Auswahl.Samsung biete mit seinen Kamerasensoren und der dazugehörigen Hardware zwar reichlich Innovationen - darunter teilweise sogar bessere Technik - doch müssten die Hersteller den Betriebssystemlieferanten Google erst überzeugen, Zugriff auf wichtige Programmierschnittstellen zu bekommen. Dies könne teilweise Jahre dauern. Die größten Innovationen würden außerdem eher im Bereich der Software erfolgen, wo Google jüngst gegenüber Apple ins Hintertreffen geraten sei.
Apple habe mit all diesen Hürden nicht zu kämpfen, weil man in seinem geschlossenen Ökosystem bei Hardware und Software gleichermaßen Innovationen schaffen könne. Wer sich also wirklich für Fotografie interessiere, verwende daher ein iPhone. Wer kein Problem damit habe, der Entwicklung einige Jahre hinterherzuhinken, könne gern ein Android-Geräte erwerben, so Gundotra weiter.
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