Lenovo stellt seine Smartphones komplett auf Stock-Android um
Motorola setzt seit geraumer Zeit darauf, seine Smartphones mit weitgehend unveränderten Versionen von Googles mobilem Betriebssystem zu versehen, statt wie Samsung oder Huawei stark angepasste eigene Oberflächen zu verwenden. Der Motorola-Mutterkonzern Lenovo zieht nun auch selbst nach und kündigte an, seine Geräte nur noch mit "reinem" Android auszuliefern.
Wie Lenovos Marketing-Chef für Indien, Anuj Sharma, in einem Interview erklärte, habe man das letzte Jahr damit verbracht, die vorhandene Software neu zu überdenken. Man habe durchaus verstanden, dass sich viele Kunden ein möglichst unverändertes Android als Betriebssystem auf ihren Geräten wünschen. Man habe sich deshalb entschieden, auf die Lenovo-eigene sogenannte Vibe UI künftig zu verzichten.
Die Anwender würden deshalb bald auch bei Lenovo das sogenannte "Stock-Android" vorfinden, das ab sofort auf allen neuen Geräten der Marke verwendet werden soll. Ob damit dann auch in China ausschließlich Geräte mit Stock-Android auf den Markt kommen, ist allerdings fraglich, denn erst vor kurzem hatte man das Motorola Moto Z2 Play dort mit der Vibe-UI auf den Markt gebracht. Ob Sharmas Äußerungen auch für andere Märkte als Indien gelten, ist ebenfalls noch nicht bestätigt.
Lenovo wird seinen Angaben zufolge nur noch sehr geringe Veränderungen vornehmen, zum Beispiel um einige spezielle Technologien wie Dolby Atmos bei seinen Smartphones anzubieten. Das Unternehmen durchlief laut Sharma zunächst einen recht langwierigen Prozess, um auf seinen Produkten ein reines Android anzubieten. Dazu müssen unter anderem alle Märkte einbezogen werden, auch wenn zum Beispiel in China angepasste Varianten von Android beliebter sind als eine Stock-Version.
Der Lenovo-Manager stellte in Verbindung mit dem Wechsel auf Stock-Android auch die schnellere Verfügbarkeit von Updates auf den jeweiligen Smartphones in Aussicht. Als erstes Stock-Android-Smartphone unter der neuen Strategie dürfte das Lenovo K8 Note auf den Markt kommen, das in Indien am 19. August vorgestellt werden soll. Außerdem werde es wohl möglich, länger Unterstützung für bestimmte Geräte anzubieten.
Für die Nutzer von Lenovo-Smartphones bedeutet die Ankündigung, dass sie wieder auf schnellere Updates für ihre Geräte hoffen können, wobei dies wohl eher für kommende Modelle gilt. Der chinesische Konzern wurde wie viele andere Hersteller immer wieder wegen der begrenzten Verfügbarkeit von Updates für seine Android-Telefone kritisiert. Während Anbieter wie Samsung selbst ältere Geräte auch nach Jahren noch aktualisieren, hinkt Lenovo und seit der Übernahme auch Motorola regelmäßig deutlich hinterher.
Die Anwender würden deshalb bald auch bei Lenovo das sogenannte "Stock-Android" vorfinden, das ab sofort auf allen neuen Geräten der Marke verwendet werden soll. Ob damit dann auch in China ausschließlich Geräte mit Stock-Android auf den Markt kommen, ist allerdings fraglich, denn erst vor kurzem hatte man das Motorola Moto Z2 Play dort mit der Vibe-UI auf den Markt gebracht. Ob Sharmas Äußerungen auch für andere Märkte als Indien gelten, ist ebenfalls noch nicht bestätigt.
Lenovo wird seinen Angaben zufolge nur noch sehr geringe Veränderungen vornehmen, zum Beispiel um einige spezielle Technologien wie Dolby Atmos bei seinen Smartphones anzubieten. Das Unternehmen durchlief laut Sharma zunächst einen recht langwierigen Prozess, um auf seinen Produkten ein reines Android anzubieten. Dazu müssen unter anderem alle Märkte einbezogen werden, auch wenn zum Beispiel in China angepasste Varianten von Android beliebter sind als eine Stock-Version.
Der Lenovo-Manager stellte in Verbindung mit dem Wechsel auf Stock-Android auch die schnellere Verfügbarkeit von Updates auf den jeweiligen Smartphones in Aussicht. Als erstes Stock-Android-Smartphone unter der neuen Strategie dürfte das Lenovo K8 Note auf den Markt kommen, das in Indien am 19. August vorgestellt werden soll. Außerdem werde es wohl möglich, länger Unterstützung für bestimmte Geräte anzubieten.
Für die Nutzer von Lenovo-Smartphones bedeutet die Ankündigung, dass sie wieder auf schnellere Updates für ihre Geräte hoffen können, wobei dies wohl eher für kommende Modelle gilt. Der chinesische Konzern wurde wie viele andere Hersteller immer wieder wegen der begrenzten Verfügbarkeit von Updates für seine Android-Telefone kritisiert. Während Anbieter wie Samsung selbst ältere Geräte auch nach Jahren noch aktualisieren, hinkt Lenovo und seit der Übernahme auch Motorola regelmäßig deutlich hinterher.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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