Superfish-Adware: Lenovo zahlt Strafe, sieht aber keine Schuld bei sich
Der chinesische Hersteller Lenovo hat Anfang 2015 mit der VisualDiscovery bzw. Superfish genannten Adware für Aufsehen gesorgt und das Vertrauen vieler seiner Kunden verloren. Der finanzielle Schaden war sicherlich beträchtlich, die nun gegen Lenovo verhängte Strafe selbst ist hingegen verhältnismäßig niedrig.
Die VisualDiscovery genannte und von einem Unternehmen namens Superfish entwickelte Software sorgte vor gut zwei Jahren für Aufregung. Die Adware war auf Lenovo-Notebooks (Lenovo IdeaPad P-, Y- und Z-Serien) vorinstalliert und zwar sehr tief im System. Dadurch konnte sie dem Nutzer Werbung unterjubeln und dadurch die Google-Suchergebnisse quasi manipulieren.
Der Hersteller hat sich nun mit der US-amerikanischen Handelsaufsicht Federal Trade Commission (FTC) und insgesamt 32 Bundesstaaten geeinigt. Die FTC hatte zuvor diese Praktik des Herstellers untersucht und dabei festgestellt, dass VisualDiscovery nicht nur Werbe-Popups zur Folge hatte, sondern auch Browser gehindert hat, Nutzer vor schädlichen Seiten zu warnen sowie auch Zugriff auf vertrauliche Nutzerinformationen hatte.
Zwei Beispiele für Werbung...
...per VisualDiscovery
Lenovo wird die Strafe zwar zahlen, als Schuldeingeständnis will man das aber nicht werten. Laut der Nachrichtenagentur Reuters ließ das Unternehmen ausrichten, dass man mit den Vorwürfen nach wie vor nicht zustimmt, aber dennoch froh sei, dass man die Angelegenheit nach zweieinhalb Jahren zum Abschluss bringen kann.
Siehe auch: Lenovo-CTO räumt bei Superfish-Adware Fehler ein, gelobt Besserung
Download Lenovo Superfish Adware-Uninstaller Download AdwCleaner - Adware, Toolbars & Co. enfernen
Der Hersteller hat sich nun mit der US-amerikanischen Handelsaufsicht Federal Trade Commission (FTC) und insgesamt 32 Bundesstaaten geeinigt. Die FTC hatte zuvor diese Praktik des Herstellers untersucht und dabei festgestellt, dass VisualDiscovery nicht nur Werbe-Popups zur Folge hatte, sondern auch Browser gehindert hat, Nutzer vor schädlichen Seiten zu warnen sowie auch Zugriff auf vertrauliche Nutzerinformationen hatte.
Zwei Beispiele für Werbung...
...per VisualDiscovery
Lenovo: Strafe ist kein Schuldeingeständnis
Lenovo hat sich nun bereiterklärt, eine Strafe in Höhe von 3,5 Millionen Dollar zu bezahlen. Darüber hinaus hat sich der Hersteller verpflichtet, Änderungen an der Art, wie man Laptops verkauft, durchzuführen. Demnach darf Lenovo keinerlei vorinstallierte Software mehr falsch oder anders darstellen, die Werbung in die Internet-Nutzung der Anwender dazwischenschiebt.Lenovo wird die Strafe zwar zahlen, als Schuldeingeständnis will man das aber nicht werten. Laut der Nachrichtenagentur Reuters ließ das Unternehmen ausrichten, dass man mit den Vorwürfen nach wie vor nicht zustimmt, aber dennoch froh sei, dass man die Angelegenheit nach zweieinhalb Jahren zum Abschluss bringen kann.
Siehe auch: Lenovo-CTO räumt bei Superfish-Adware Fehler ein, gelobt Besserung
Download Lenovo Superfish Adware-Uninstaller Download AdwCleaner - Adware, Toolbars & Co. enfernen
Thema:
Lenovos Aktienkurs
Videos zu Lenovo-Geräten
- ThinkTab X11: Lenovos Tablet für harte Umgebungen im Test
- Lenovo bringt zwei neue ThinkPads - hier sind sie im Vergleich
- Idea Tab Pro Gen 2: Großes Lenovo-Tablet für Arbeit und mehr
- Lenovo Legion Tab Gen 5: Erstes Tablet mit Snapdragon 8 Elite Gen 5
- Lenovo Idea Tab Plus: Für wen sich das günstige Tablet lohnt
Beliebt im Preisvergleich
- Notebooks:
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- VW ID Polo: Elektro-Kleinwagen startet in Kürze für unter 25.000 Euro
- Nächstes FritzOS-Update sichert WireGuard-VPN per Kill-Switch
- Lidl Datenleck: Hacker erbeuten sensible Kundendaten im Netz
- Disney+ plant Gratis-Tarif: Werbefinanziertes Streaming kommt
- Fenster bricht im Flug, saugt Mann teilweise aus einer Ryanair-Maschine
- Galaxy Watch 9 & Ultra 2: Samsung setzt auf neue CPU & größere Akkus
- Suchtgefahr bei Facebook und Instagram: Die EU fordert neues Design
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen