Windows 10: Spannende neue Details zum Game Mode aufgetaucht

Microsoft, Xbox, Xbox One, Prozessor, Cpu, Project Scorpio Bildquelle: Microsoft
Mitte Dezember sind erstmals Hinweise aufgetaucht, dass Microsoft für Windows 10 einen speziellen Spielemodus entwickelt, kurz vor Jahreswechsel sind dann weitere Informationen zum "Game Mode" durchgesickert. Unklar war bisher unter anderem, ob das bereits für das Creators Update geplant ist, laut einem neuen Bericht könnte das tatsächlich schon demnächst soweit sein. Vergangene Woche wurden im zu Weihnachten durchgesickerten Build 14997 gleich mehrere Hinweise auf den Spielemodus entdeckt. Dabei handelt es sich wohl um eine Möglichkeit, beim Spielen Systemressourcen von den im Hintergrund laufenden Anwendungen und Prozessen abzuziehen und dem Game zuzuteilen. Der Hintergrund ist klar: Die immer aufwändigeren Spiele sollen möglichst viel Leistung nutzen können. Aber das ist nicht alles.

Da aber das Creators Update schön langsam in den Schlussspurt geht, war bisher offen, ob Microsoft einen verhältnismäßig tiefen Eingriff in Windows 10 zu so einem späten Zeitpunkt der Arbeit an der nächsten großen Aktualisierung für das Betriebssystem wagt bzw. angeht.

Doch laut einem Bericht von Windows Central scheint der Game Mode tatsächlich für das Creators Update geplant zu sein, eine definitive Aussage dazu macht man aber auch dort nicht. Das Blog hat von vertrauenswürdigen Quellen aber weitere neue Details dazu in Erfahrung bringen können.


Project Helix

Dazu zählt vor allem, dass der Game Mode eng an die Xbox One und Project Scorpio geknüpft ist. Ein Stichwort ist dabei "Project Helix", dieser bereits in Vergangenheit aufgetauchte Codename soll die "Entwicklungskette" zwischen Xbox One, Windows 10 und Scorpio optimieren.

Eine wesentliche Rolle soll dabei der Game Mode spielen: Microsoft möchte, dass so viele Xbox One- und Scorpio-Spiele wie nur möglich auch auf Windows 10 laufen (und umgekehrt), ohne dass man viel oder etwas ändern muss. Für die Xbox One liegt der anvisierte Auflösungsstandard zwischen 900p und 1080p, bei Scorpio sind es 4K und 60 Frames pro Sekunde.

Und der Game Mode soll auch schon fixer Bestandteil der Xbox One-Entwicklerkonsolen sein, seither wurden auch weitere Verbesserungen dazu verteilt, heißt es. Davon profitieren die Spiele schon jetzt: Denn anfangs hatte die Xbox One einige Probleme, Auflösungen von 720p (konstant) zu erreichen. Als Beispiel werden Battlefront und Battlefield 1 genannt. Das Star Wars-Spiel von 2015 enttäuschte mit einer Auflösung von 720p, beim diesjährigen Battlefield 1 wurde hingegen der "Ziel-Standard" von 900p bis 1080p erreicht (und beide Spiele haben dieselbe Engine).

Für UWP

Bisher war auch nicht klar, ob der Game Mode auf die Universal Windows Platform (UWP) beschränkt ist. Laut Windows Central ist das wohl tatsächlich so. Das bedeutet auch, dass Entwickler, die derzeit Spiele für die Xbox One mit 900p bis 1080p entwickeln sowie Windows 10-Games mit Auflösungen bis zu 4K (bei aktiviertem Game Mode sowie UWP-Nutzung) praktisch ohne zusätzliche Arbeit für Scorpio übernommen werden können, das Blog spricht von 95 Prozent des Codes.

Das scheint auch die Erklärung zu sein, warum UWP in Sachen Gaming zuletzt Rückenwind verspürt hat und große Publisher verstärkt auf Universal Windows Apps (UWA) setzen, als Beispiel wird Resident Evil 7 genannt. Microsoft, Xbox, Xbox One, Prozessor, Cpu, Project Scorpio Microsoft, Xbox, Xbox One, Prozessor, Cpu, Project Scorpio Microsoft
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