Windows 10: Alles zum neuen Game Mode - erstmals in Insider-Preview

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Für das kommende Creators Update für Windows 10 hatte Microsoft einen "Game Mode" angekündigt, von dem in den bisherigen Preview-Builds aber noch nichts zu sehen war. Das ändert sich nun. Das neue Feature können sich jetzt erstmals auch die Teilnehmer des Windows Insider-Programms ansehen. Mancher hatte schon vermutet, dass der angekündigte Modus vielleicht doch noch nicht mit dem offiziellen Start des Creators Update im April bereitgestellt wird. Dem widersprach Kevin Gammill, Senior Engineer bei Microsoft, jetzt aber klar. "Der Game Mode kommt definitiv im April", sagte er im Gespräch mit WinFuture.de.

Dass erst jetzt die erste öffentliche Preview bereitgestellt wird, mit der man das Feature einem breiteren Test unterziehen kann, ist aus seiner Sicht kein Problem. Intern habe man schon recht lange an der Sache gearbeitet, so dass es nun im Grunde nur noch darum geht bis zum Release einige Unstimmigkeiten und Fehler aus der Welt zu schaffen.

Das Grundprinzip der Funktion ist dabei relativ einfach: Wenn der Nutzer ein Spiel startet, soll dies mit der maximalen Performance laufen, die die Hardware bereitstellen kann. Zu diesem Zweck werden alle anderen Prozesse mit deutlich geringerer Priorität behandelt. Laut Gammill werde es dann nicht einmal mehr ein Problem sein, wenn parallel im Hintergrund ein Video gerendert wird. Sobald das Spiel Rechenzyklen auf der CPU oder der GPU benötigt, bekommt es diese auch zur Verfügung gestellt, so dass beispielsweise stets die maximal mögliche Framerate gefahren werden kann. Anwendungen im Hintergrund müssen sich dann eben mit den Ressourcen zufriedengeben, die noch übrig bleiben.

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Es geht um jedes Prozent Leistung

Bei der Umsetzung arbeitet Microsoft mit verschiedenen Partnern zusammen - unter anderem auch mit den Publishern. Wie Gammill uns erklärte, werden viele Spiele daher bereits in einer White List enthalten sein, so dass Windows 10 automatisch in den Game Mode wechselt, wenn diese gestartet werden. Wird ein Titel hingegen nicht automatisch erkannt, kann der Nutzer es auch selbst als Anwendung definieren, die im Game Mode betrieben werden soll. Profitieren sollen davon letztlich alle Spiele.

Abhängig von einer bestimmten Hardware ist das Feature laut dem Microsoft-Entwickler nicht, es funktioniere auf jedem Windows 10-PC oder -Notebook. Allerdings arbeite man durchaus auch mit den Geräte-Herstellern zusammen, um noch bessere Ergebnisse zu erzielen.

Wie viel Performance-Gewinn der Nutzer vom Game Mode erwarten kann, konnte Gammill noch nicht genau sagen - immerhin stecke man trotz allem noch mitten in der Entwicklung und spruchreife Tests waren daher noch nicht möglich. Letztlich, so erklärte er, gehe es gerade für Gamer aber im Grunde um jede kleine Leistungssteigerung. Selbst 5 Prozent Performance-Gewinn könnten sich immerhin signifikant in der Framerate bemerkbar machen.

Update 25.01.2017 21.17 Uhr: Mittlerweile haben auch andere Newsseiten von dem nun offiziell für April angekündigten neuen Feature berichtet, darunter auch Windows Central. Dort heißt es, die erste Version des neuen Game Mode wird im Windows 10 Build 15019 veröffentlicht, welches in Kürze im Fast Ring erwartet wird. Anzeichen für den Game Mode hatte es schon im Build 15007 gegeben.


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