Microsoft stellt Liebe (und Support) zu Linux auf eine neue Stufe
Wie sich die Zeiten doch ändern: Während die heftigen Ausfälle des ehemaligen Microsoft-Chefs Steve Ballmer gegen das freie Betriebssystem Linux Legende sind und sich im Grunde beide Seiten über Jahre wenig nahmen, gehen die Redmonder in ihrer neuentdeckten Liebe zu dem freien Betriebssystem jetzt noch einen großen Schritt weiter.
Jetzt können sich auch all jene Unternehmen an den Software-Konzern wenden, die im großen Stil Linux-Anwendungen in der Cloud betreiben wollen. Dafür ist Microsoft jetzt eine Kooperation mit Red Hat eingegangen, der einer der größten Linux-Distributoren der Welt und quasi in jedem größeren Firmennetzwerk präsent ist. Gemeinsam wird man den Linux-Support auf Microsofts Azure-Plattform massiv ausbauen.
Und dieser Schritt Microsofts hat auch einen klaren wirtschaftlichen Hintergrund, bei dem die einst so tiefen ideologischen Gräben nur dem geschäftlichen Erfolg im Wege stehen würden. Schon vor einigen Jahren eröffnete man Azure-Kunden die Möglichkeit, in der Cloud auch virtuelle Maschinen mit Linux zu betreiben. Und davon wird auch rege Gebrauch gemacht: Rund ein Viertel aller Nutzer der Cloud-Plattform betreiben auch eigene Installationen des freien Betriebssystems, um verschiedene Anwendungen laufen lassen zu können. Gäbe es diese Option nicht, würden viele von ihnen wohl zu Konkurrenten wie Amazon oder Google abwandern.
Doch nicht nur das. Auch der im Unternehmensbereich so wichtige Support wird im Zuge dessen aus einer Hand angeboten. Entsprechende Fachleute von Microsoft und Red Hat werden dafür zukünftig in gemischten Teams zusammenarbeiten, um Kunden Hilfestellungen zu geben, die hybride Infrastrukturen aus Windows- und Linux-Umgebungen zu betreiben haben. Und bei diesen handelt es sich nicht gerade um eine Ausnahmeerscheinung: Mike Evans, der bei Red Hat für das Corporate Development zuständig ist, erklärte, dass die eigene Kundschaft sich ohnehin zu 90 Prozent mit Microsoft überlappe.
Die neue Partnerschaft zeigt dabei auch, wie gut sich Microsoft und die Linux-Community in den letzten Jahren miteinander arrangiert haben. Daran führt letztlich auch kein Weg vorbei. Denn während Microsoft gerade im Firmenumfeld weiterhin die Arbeitsplätze klar dominiert, ist Linux schon lange aus seiner einstigen Nischenposition ausgebrochen und dürfte heute mit seinen verschiedenen Varianten eine viel größere Installationsbasis haben, als je ein Betriebssystem zuvor.
Und dieser Schritt Microsofts hat auch einen klaren wirtschaftlichen Hintergrund, bei dem die einst so tiefen ideologischen Gräben nur dem geschäftlichen Erfolg im Wege stehen würden. Schon vor einigen Jahren eröffnete man Azure-Kunden die Möglichkeit, in der Cloud auch virtuelle Maschinen mit Linux zu betreiben. Und davon wird auch rege Gebrauch gemacht: Rund ein Viertel aller Nutzer der Cloud-Plattform betreiben auch eigene Installationen des freien Betriebssystems, um verschiedene Anwendungen laufen lassen zu können. Gäbe es diese Option nicht, würden viele von ihnen wohl zu Konkurrenten wie Amazon oder Google abwandern.
Großkunden-Dienste aus einer Hand
Vor allem für größere Unternehmen dürften die nun kommenden Angebote interessant sein, die sich durch die neue Partnerschaft ergeben. In deren Rahmen wird Microsoft direkt virtuelle Maschinen mit Red Hat Enterprise Linux anbieten - die bei Bedarf auch gleich mit benötigten Anwendungen wie dem JBoss Web Server oder OpenShift ausgestattet sind.Doch nicht nur das. Auch der im Unternehmensbereich so wichtige Support wird im Zuge dessen aus einer Hand angeboten. Entsprechende Fachleute von Microsoft und Red Hat werden dafür zukünftig in gemischten Teams zusammenarbeiten, um Kunden Hilfestellungen zu geben, die hybride Infrastrukturen aus Windows- und Linux-Umgebungen zu betreiben haben. Und bei diesen handelt es sich nicht gerade um eine Ausnahmeerscheinung: Mike Evans, der bei Red Hat für das Corporate Development zuständig ist, erklärte, dass die eigene Kundschaft sich ohnehin zu 90 Prozent mit Microsoft überlappe.
Die neue Partnerschaft zeigt dabei auch, wie gut sich Microsoft und die Linux-Community in den letzten Jahren miteinander arrangiert haben. Daran führt letztlich auch kein Weg vorbei. Denn während Microsoft gerade im Firmenumfeld weiterhin die Arbeitsplätze klar dominiert, ist Linux schon lange aus seiner einstigen Nischenposition ausgebrochen und dürfte heute mit seinen verschiedenen Varianten eine viel größere Installationsbasis haben, als je ein Betriebssystem zuvor.
Thema:
Beliebte Downloads
Videos zum Thema Cloud
Beiträge aus dem Forum
-
LibreOffice-News: Office bald in Browser, Mobile und Cloud
d-hubs -
Nextcloud und IONOS bringen am 9. Juni die erste stabile Version
d-hubs -
Droid2PC: Android und Mac sinnvoll ohne Cloud-Zwang verbinden
Droid2PC_DE -
Nextcloud-Server auf einem Raspberry Pi betreiben
d-hubs -
#CloudFest Hackathon :: vom 20-22. März '26
d-hubs -
Datei öffnen dauert 30 Sekunden OneDrive
haylebob -
immich - Open-Source-Software: eine komplette Foto-Cloud
d-hubs -
Nextcloud Talk: MS-Teams Alternat., Open Source & DSGVO-kompatibel
d-hubs -
Office 365 Anmelden geht nicht
nitewish -
OneDrive speicherung von Dateiversionen
SeBu
Interessante Links
Beliebt im Preisvergleich
- NAS-Systeme:
Neue Nachrichten
- Erster bemannter Flugzeugflug mit Feststoffbatterien ist gelungen
- Mamma Mia! Besonderes Super Mario Bros. für Rekordsumme ersteigert
- Großer Juni-Sale: Media Markt und Saturn senken massiv die Preise
- Strenge Abgasnormen: Hardware-Update macht Dieselmotoren sauberer
- Metas neues KI-Team ist ein "seelenzerstörender Gulag", so Insider
- Linux 7.1 ist da: Neues bei NTFS & CPU-Support, Aus für alte Hardware
- Toller Streaming-Deal: 60 Prozent Rabatt auf Waipu.tv und Sky WOW
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Neues von Proxmox, dem Virtualisieurngsspezialisten
d-hubs - vor 3 Stunden -
#FLOCK ´26: die Flock to Fedora Project Conference
d-hubs - Gestern 16:05 Uhr -
DigiKam: das Open-Source-Fotoverwaltungsprogramm
d-hubs - Vorgestern 13:22 Uhr -
Alpine-Linux: unter den schlanken Distris
d-hubs - Vorgestern 12:33 Uhr -
Pc startet im Multiboot Manager nach unstellung in MSconfig
js1 - Vorgestern 11:19 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!




Alle Kommentare zu dieser News anzeigen