Linuxverband reicht Beschwerde gegen Microsoft ein
Ein Verband spanischer Linux-Nutzer hat vor der Europäischen Kommission eine Beschwerde gegen Microsoft eingereicht. Die Gruppe Hispalinux wirft dem Softwarekonzern vor, mit Windows 8 die Konkurrenz zu benachteiligen.
Mit Windows 8 hat Microsoft eine neue UEFI-Version (Unified Extensible Firmware Interface) eingeführt, die über eine Secure Boot-Funktion verfügt. Mit Secure Boot lassen sich nur von Microsoft lizenzierte Bootloader aufrufen, zu denen ein Großteil der verfügbaren Linux-Versionen eben nicht gehören.
Microsoft zwingt seine Hardware-Partner zur Nutzung der Secure Boot-Funktion, da die PC-Hersteller ansonsten keine Windows 8-Lizenz vom Softwarekonzern bekommen. Dadurch erlangt Microsoft bei allen mit Windows 8-Betriebssystem ausgelieferten PCs die vollständige Kontrolle über die Nutzung weiterer alternativer Betriebssysteme.
Der spanische Verband Hispalinux wirft Microsoft vor, den Wechsel zu Linux oder anderen Betriebssystemen mit diesem System absichtlich unnötig zu erschweren. Laut einem Bericht der 'GlobalPost' bezeichnet der 8000 Mitglieder umfassende Verband das System als "Gefängnis für Boot-Systeme" und sieht es als eine Gefahr für den europäischen Wettbewerb und großen Nachteil für die Nutzer.
Dem Verband wird es allerdings nicht entgangen sein, dass dieses System zwar vorinstalliert und standardmäßig aktiviert ist, aber euch deaktiviert werden kann. Die Beschwerde richtet sich offenbar nur gegen die standardmäßige Aktivierung und die Tatsache, dass der Durchschnittsnutzer davon keine Kenntnis hat und es auch nicht deaktivieren kann.
Microsoft hat sich zu der Beschwerde bisher nicht geäußert, lud die Linux-Entwickler aber in der Vergangenheit dazu ein, ihre eigenen Bootloader von Microsoft signieren zu lassen. Viele Entwickler lehnten dies allerdings ab, da sie nicht "vom Guten Willen Microsofts" abhängig sein wollen.
Microsoft setzt UEFI Secure Boot vornehmlich zur Absicherung des PCs ein, da es dadurch unter anderem nicht möglich ist Schadsoftware auf dem Computer zu starten. Allerdings verhindert das System auch die Nutzung von Tools zur Systemwiederherstellung und ähnlicher Software.
Microsoft zwingt seine Hardware-Partner zur Nutzung der Secure Boot-Funktion, da die PC-Hersteller ansonsten keine Windows 8-Lizenz vom Softwarekonzern bekommen. Dadurch erlangt Microsoft bei allen mit Windows 8-Betriebssystem ausgelieferten PCs die vollständige Kontrolle über die Nutzung weiterer alternativer Betriebssysteme.
Der spanische Verband Hispalinux wirft Microsoft vor, den Wechsel zu Linux oder anderen Betriebssystemen mit diesem System absichtlich unnötig zu erschweren. Laut einem Bericht der 'GlobalPost' bezeichnet der 8000 Mitglieder umfassende Verband das System als "Gefängnis für Boot-Systeme" und sieht es als eine Gefahr für den europäischen Wettbewerb und großen Nachteil für die Nutzer.
Dem Verband wird es allerdings nicht entgangen sein, dass dieses System zwar vorinstalliert und standardmäßig aktiviert ist, aber euch deaktiviert werden kann. Die Beschwerde richtet sich offenbar nur gegen die standardmäßige Aktivierung und die Tatsache, dass der Durchschnittsnutzer davon keine Kenntnis hat und es auch nicht deaktivieren kann.
Microsoft hat sich zu der Beschwerde bisher nicht geäußert, lud die Linux-Entwickler aber in der Vergangenheit dazu ein, ihre eigenen Bootloader von Microsoft signieren zu lassen. Viele Entwickler lehnten dies allerdings ab, da sie nicht "vom Guten Willen Microsofts" abhängig sein wollen.
Microsoft setzt UEFI Secure Boot vornehmlich zur Absicherung des PCs ein, da es dadurch unter anderem nicht möglich ist Schadsoftware auf dem Computer zu starten. Allerdings verhindert das System auch die Nutzung von Tools zur Systemwiederherstellung und ähnlicher Software.
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