Jetzt wechselt sogar Oracles "Mr. Linux" ins Microsoft-Management
In Sachen Linux geht es bei Microsoft in den letzten Wochen Schlag auf Schlag. Jetzt holt der Redmonder Software-Konzern mit Wim Coekaerts auch noch jemanden an Bord, der bei seinem bisherigen Arbeitgeber Oracle mit dem Spitznamen "Mr. Linux" bedacht wurde.
Dies deutet bereits darauf hin, dass es sich bei Coekaerts um eine gewisse Ikone im Bereich des freien Betriebssystems handelt. Und tatsächlich spielte er eine wesentliche Rolle dabei, Oracle in verschiedenen Bereichen auf die Plattform auszurichten. Dass solch eine Person nun ausgerechnet zu Microsoft wechselt, zeigt sehr klar, welche tiefgreifende Wandlung das Verhältnis zwischen den Redmondern und der Linux-Community genommen hat.
Coekaerts war unter anderem die Triebfeder hinter den ersten Linux-Produkten, die Oracle überhaupt einführte. Er sorgte auch dafür, dass die Programmierer bei dem Software-Konzern von ihren klassischen Windows-PCs auf Linux-Desktops umgestellt wurden. Nicht zuletzt war er es, der die Herausgabe einer eigenen Linux-Distribution vorantrieb, die auf Red Hat Enterprise Linux (RHEL) basiert.
Mit diesen Befugnissen und den letzten Entwicklungen in Redmond lässt sich bereits voraussehen, dass in den kommenden Jahren noch viel mehr dazu zu hören sein wird, was die Verbindung von Microsoft und Linux angeht. Sicherlich wird Coekaerts beim neuen Arbeitgeber keine so weitgehende Ausrichtung auf das freie Betriebssystem durchsetzen, wie bei Oracle. Die Auswirkungen auf beide Lager dürften aber nicht weniger tiefgreifend sein.
Coekaerts war unter anderem die Triebfeder hinter den ersten Linux-Produkten, die Oracle überhaupt einführte. Er sorgte auch dafür, dass die Programmierer bei dem Software-Konzern von ihren klassischen Windows-PCs auf Linux-Desktops umgestellt wurden. Nicht zuletzt war er es, der die Herausgabe einer eigenen Linux-Distribution vorantrieb, die auf Red Hat Enterprise Linux (RHEL) basiert.
Microsoft hat gelockt
Wie das US-Magazin ZDNet berichtete, soll der Wechsel von Coekaerts aufgrund des Werbens von Microsoft zustande gekommen sein. Er soll in Redmond nun dabei helfen, die Verbindung zur Open Source-Szene zu stärken und das Engagement und die Beiträge zur Community ausbauen. Dafür erhält er den Posten des Corporate Vice President of Open Source in der Enterprise Cloud-Abteilung Microsofts.Mit diesen Befugnissen und den letzten Entwicklungen in Redmond lässt sich bereits voraussehen, dass in den kommenden Jahren noch viel mehr dazu zu hören sein wird, was die Verbindung von Microsoft und Linux angeht. Sicherlich wird Coekaerts beim neuen Arbeitgeber keine so weitgehende Ausrichtung auf das freie Betriebssystem durchsetzen, wie bei Oracle. Die Auswirkungen auf beide Lager dürften aber nicht weniger tiefgreifend sein.
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Christian Kahle
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