Windows 10: "Tipps zu Windows" sorgen für zu hohe CPU-Last

Windows 10 ist noch keine Woche alt und es gibt schon das eine oder andere Problem, das Microsoft trotz Monate langer Windows Insider-Testphase "übersehen" hat, was aber natürlich durch die Vielzahl an Hardware-Konfigurationen in "freier Wildbahn" erklärbar ist. Ein Problem betrifft eine auf einigen Notebooks zu hohe CPU-Aktivität.
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Microsoft
Am vergangenen Mittwoch hat das Redmonder Unternehmen Windows 10 endgültig freigegeben, aktuell dürften mehr als 20 Millionen Geräte das Upgrade von Windows 7 und Windows 8.1 durchgeführt haben. Das bedeutet aber auch, dass Nutzer noch mit der einen oder anderen Kinderkrankheit rechnen müssen. Im Falle der CPU-Problematik, die ein Nutzer auf Reddit erstmals vermeldet hat (via WinSuperSite), ist die Lösung aber glücklicherweise recht einfach.

Problem

Denn nach dem Upgrade auf Windows 10 kommt es auf einigen Notebooks zu einer ungewöhnlich hohen Prozessor-Aktivität, der Runtime Broker kommt in der CPU-Statistik auf etwa 30 Prozent. Das ist im Fall von Notebooks auch schnell zu bemerken, da der Lüfter konstant hörbar ist und auch nicht mehr aufhört zu "lärmen". Windows 10: "Tipps zu Windows" deaktivierenBei ungewöhnlich hoher CPU-Aktivität sollte man die 'Tipps zu Windows' deaktivieren Ein Lüfter im Dauerbetrieb ist zum einen nicht besonders angenehm, zum anderen ist die Hitzeentwicklung von Hardware bzw. des Prozessors insgesamt bzw. auf Dauer nicht gut für das Gerät.

Ursache

Doch der Reddit-Nutzer, der von diesem Problem berichtet, liefert die Lösung glücklicherweise auch gleich mit, verantwortlich für die hohe CPU-Last sind offenbar die "Tipps zu Windows". Diese lassen sich aber deaktivieren und zwar über die (neuen) Einstellungen, System und "Benachrichtigungen und Aktionen", dieser Punkt ist als zweiter Eintrag von oben in der linken seitlichen Spalte zu finden, die Tipps lassen sich über einen Schieberegler ausschalten.

Das sollte das Problem lösen, zahlreiche Nutzer bestätigen, dass das ihnen geholfen hat. Es ist allerdings anzunehmen, dass Microsoft das Problem kennt und per Patch auch in naher Zukunft beheben wird.
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