Windows 10: Unternehmenskunden sollen erst im Herbst upgraden
Zwar beginnt der Vertrieb von Windows 10 offiziell am 29. Juli 2015, doch offenbar ist man sich bei Microsoft trotz der recht hohen Qualität der ersten Ausgabe noch nicht so sicher, was die Tauglichkeit des neuen Betriebssystem im Einsatz bei Großkonzernen angeht. Angeblich empfiehlt Microsoft den Großkunden, erst später zu aktualisieren.
Eine offizielle Bestätigung für die neuen Angaben liegt uns nicht vor, von der russischen Leak-Quelle WZor ist jedoch zu hören, dass Microsoft "großen Unternehmenskunden empfiehlt, die Einführung von Windows 10 erst nach dem Herbst-Update in Angriff zu nehmen". Wahrscheinlich geht es dabei darum, die Stabilität und Zuverlässigkeit des neuen Betriebssystems zunächst weiter zu steigern.
Dass Microsoft seinen Großkunden den Einsatz von Windows 10 erst ab dem im Herbst erwarteten ersten größeren Update empfiehlt, überrascht eigentlich nicht. Das Unternehmen verfolgte einen extrem eng gesteckten Zeitplan bei der Entwicklung, so dass der Termin für die generelle Verfügbarkeit im Vergleich zu früheren Windows-Versionen offenbar deutlich vorgezogen wurde. Statt dem üblichen Release im Oktober soll Windows 10 schon am Mittwoch in den Handel kommen.
Weil Microsoft das neue Betriebssystem mit konstanten Updates auf dem neuesten Stand halten und immer wieder auch tiefliegende Systemkomponenten austauschen kann, lassen sich Veränderungen zwar sehr schnell vornehmen, die sonst üblichen langen Betaphasen und Erprobungen gibt es jedoch nicht mehr im bekannten Maßstab.
Stattdessen werden aktualisierte Ausgaben von Windows 10 grundsätzlich in mehreren Stufen ausgerollt, so dass Privatkunden im sogenannten "Fast Ring" auf Wunsch stets die aktuellste Ausgabe nutzen können, während Firmenkunden, die mehr Betriebssicherheit benötigen, mit einer etwas später erschienenen Version aus dem "Slow Ring" arbeiten. Dies dürfte auch der Grund für die nun bekanntgewordene Empfehlung für die Firmenkunden von Microsoft sein, erst nach dem Herbst-Update zu aktualisieren.
Laut früheren Berichten will Microsoft im Oktober ein erstes größeres Update-Paket für Windows 10 veröffentlichen, das vor allem eine Vielzahl von Fehlern beseitigen wird. Bis dahin erscheinen zunächst eine Vielzahl kleinerer Patches, die allerlei Probleme beseitigen, die im Zuge der Markteinführung auftreten.
Dass Microsoft seinen Großkunden den Einsatz von Windows 10 erst ab dem im Herbst erwarteten ersten größeren Update empfiehlt, überrascht eigentlich nicht. Das Unternehmen verfolgte einen extrem eng gesteckten Zeitplan bei der Entwicklung, so dass der Termin für die generelle Verfügbarkeit im Vergleich zu früheren Windows-Versionen offenbar deutlich vorgezogen wurde. Statt dem üblichen Release im Oktober soll Windows 10 schon am Mittwoch in den Handel kommen.
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