Starker Dollar: Microsoft hebt Preise für Software teils deutlich an

Wie schon verschiedene andere Unternehmen reagiert auch der Software-Konzern Microsoft bald auf den immer stärker werdenden Dollar-Kurs und passt die Preise für Anwendungen in seinen Download-Stores für Windows-PCs und Smartphones in verschiedenen Ländern außerhalb der USA an.
Wechselkurs Euro/DollarSo viele Dollar bekommt man für 1 Euro
In den letzten Tagen hat der Konzern die Entwickler, die für den Windows Store registriert sind, über die bevorstehende Maßnahme informiert. Diese wurden aufgefordert, für eine ganze Reihe von Ländern selbst Anpassungen an die Entwicklung der Wechselkurse vorzunehmen. Für den Fall, dass sie nicht tätig werden, will das Unternehmen dann eingreifen und die Korrektur vornehmen.

Der Stichtag hierfür ist der 13. April. Von diesem Tage an werden die Nutzer in verschiedenen Ländern mehr zahlen müssen, wenn sie Software bei Microsoft kaufen. Wie stark die Teuerung ausfallen wird, ist im Detail noch nicht bekannt. Allerdings sollen die Preise in einzelnen Ländern um bis zu 20 Prozent nach oben gehen. Wer also den Kauf einer Anwendung für seinen PC, das Tablet oder Smartphone ohnehin plant, sollte möglichst schnell zuschlagen.

Windows Store unter Windows 8.1Windows Store unter Windows 8.1Windows Store unter Windows 8.1Windows Store unter Windows 8.1

Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird die gesamte Euro-Zone von den Preissteigerungen betroffen sein. Denn der Wechselkurs zwischen dem Euro und dem Dollar hatte sich in den letzten Monaten doch deutlich zu Gunsten der US-Währung verschoben. Für Entwickler aus den USA bedeutet dies, dass sie an Verkäufen hierzulande inzwischen signifikant weniger verdienen als zuvor.

Das Verhältnis der Währungen ist in einigen Ländern aber noch deutlich stärker aus dem Gleichgewicht geraten. Microsoft nennt hier in seinem Schreiben an die Entwickler verschiedene Staaten, in denen eine Anpassung der Preise um 20 Prozent und mehr sinnvoll wäre. Das betrifft unter anderem Schweden, Norwegen, Polen, Russland und Großbritannien. Auch der Smartphone-Hersteller OnePlus und der Computerhersteller Apple regierten kürzlich schon auf die Entwicklung.
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