Social Networking bringt hunderten Häftlingen Isolations-Strafen
Zahlreiche Straftäter in Gefängnissen in den USA riskieren zusätzliche Repressionen, um über Social Networks Kontakt zu ihrem Umfeld zu halten. Und die Behörden reagieren darauf mit aller Härte. Das geht aus einer Analyse der Situation im US-Bundesstaat South Carolina durch die Bürgerrechts-Organisation Electronic Frontier Foundation (EFF) hervor.
Dort wurde die Veröffentlichung von Beiträgen auf einem Social Network im Jahr 2012 zu einem Stufe-1-Vergehen gegen die Haftordnung eingestuft. Es gehört also zu dem Schlimmsten, was ein Häftling tun kann und wird somit ähnlich eingestuft wie das Anzetteln einer Revolte oder ein Ausbruchsversuch. Als Konsequenz für ein Stufe-1-Vergehen kann ein Häftling beispielsweise in die Isolationshaft gesteckt werden. Aber auch alle anderen Privilegien gehen verloren - so darf beispielsweise kein Besuch mehr empfangen und nicht mehr telefoniert werden.
Laut dem Bericht wurden binnen der letzten drei Jahre allein in dem Bundesstaat über 400 Disziplinarstrafen wegen Social Networking verhängt. Das Problem besteht darin, dass jeder einzelne Tag, an dem auf ein Social Network zugegriffen wird, ein separates Vergehen darstellt. Fünf Facebook-Postings an fünf verschiedenen Tagen wiegen also schwerer, als hundert Beiträge an einem Tag.
Da es verschiedenen Häftlingen gelungen ist, ein eingeschmuggeltes Smartphone lange Zeit erfolgreich zu verstecken und heimlich einen Account zu pflegen, wurden teils schwere Strafen angesammelt. Wie die EFF herausfand, gibt es inzwischen 16 Fälle, in denen die Isolierungsstrafe eine Dauer von mehr als zehn Jahren beträgt. Im schwersten Fall darf ein Insasse sogar für die kommenden 37 Jahre keinen Kontakt mehr zur Außenwelt haben.
Um die Isolationsstrafen durchsetzen zu können, werden Betroffene in der Regel in einen separaten Bereich des Gefängnisses verlegt. Diese Zonen sind in manchen Einrichtungen bereits jetzt überfüllt. Da damit gerechnet werden kann, dass noch deutlich mehr Häftlinge dazukommen, wird die Sache mehr und mehr zum Problem.
Facebook als größtes Social Network kooperiert bei der Unterbindung der Kontaktaufnahme von Häftlingen inzwischen mit den Behörden. Seitens des Unternehmens wurde eigens ein Prozess eingerichtet, über den die zuständigen Stellen für die Deaktivierung eines Accounts sorgen können. Die EFF nimmt die Ergebnisse ihrer Untersuchung zum Anlass, zu fordern, dass die fragliche Regelung auf den Prüfstand gestellt wird.
Laut dem Bericht wurden binnen der letzten drei Jahre allein in dem Bundesstaat über 400 Disziplinarstrafen wegen Social Networking verhängt. Das Problem besteht darin, dass jeder einzelne Tag, an dem auf ein Social Network zugegriffen wird, ein separates Vergehen darstellt. Fünf Facebook-Postings an fünf verschiedenen Tagen wiegen also schwerer, als hundert Beiträge an einem Tag.
Da es verschiedenen Häftlingen gelungen ist, ein eingeschmuggeltes Smartphone lange Zeit erfolgreich zu verstecken und heimlich einen Account zu pflegen, wurden teils schwere Strafen angesammelt. Wie die EFF herausfand, gibt es inzwischen 16 Fälle, in denen die Isolierungsstrafe eine Dauer von mehr als zehn Jahren beträgt. Im schwersten Fall darf ein Insasse sogar für die kommenden 37 Jahre keinen Kontakt mehr zur Außenwelt haben.
Um die Isolationsstrafen durchsetzen zu können, werden Betroffene in der Regel in einen separaten Bereich des Gefängnisses verlegt. Diese Zonen sind in manchen Einrichtungen bereits jetzt überfüllt. Da damit gerechnet werden kann, dass noch deutlich mehr Häftlinge dazukommen, wird die Sache mehr und mehr zum Problem.
Facebook als größtes Social Network kooperiert bei der Unterbindung der Kontaktaufnahme von Häftlingen inzwischen mit den Behörden. Seitens des Unternehmens wurde eigens ein Prozess eingerichtet, über den die zuständigen Stellen für die Deaktivierung eines Accounts sorgen können. Die EFF nimmt die Ergebnisse ihrer Untersuchung zum Anlass, zu fordern, dass die fragliche Regelung auf den Prüfstand gestellt wird.
Thema:
Beliebte Downloads
Videos zum Thema soziale Netzwerke
- The Social Reckoning: Erster Trailer zum brisanten Facebook-Thriller
- Super Bowl 2026: Oakley Meta-Brillen halten epische Sportmomente fest
- Mehr als eine Kamerabrille? Die Ray-Ban-Meta-Smart Glasses im Test
- Super Bowl 2022: Meta schickt Animatronics ins Metaverse
- "Schnelle Lacher": Netflix kopiert TikTok und erweitert mobile Apps
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Nach OnePlus jetzt Nothing? Smartphone-Marke wohl auf dem Rückzug
- Nichts geht mehr beim PlayStation Network: Dienste massiv gestört
- TeamViewer: Finanzaufsicht verhängt Bußgeld nach Cyberangriff
- Galaxy S27: Neues Pro-Modell auch in Europa mit Snapdragon-CPU
- Volkswagen mit massivem Gewinneinbruch: Konzern senkt Prognose
- Windows-11-Update: Copilot-Taste lässt bald Funktion deaktivieren
Videos
Neueste Downloads
Beliebt im Preisvergleich
- Backup & Datenrettung:
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
LibreOffice 26.2.5 ist ein Wartungsupdate
d-hubs - Gestern 15:16 Uhr -
aus der Reihe wichtige Tools für die Werkzeugkiste
d-hubs - 22.07. 19:57 Uhr -
Neu: Blender 5.2.0 LTS (Long-Term Support)
d-hubs - 16.07. 13:31 Uhr -
Befreiungsschlag im Alpenraum
d-hubs - 15.07. 10:58 Uhr -
RapidRAW v1.5.9: nun für Windows, macOS, Linux & Android ::
d-hubs - 14.07. 13:38 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen