Klarer Trend: Nutzungszeit Sozialer Netze geht dramatisch zurück
Die Nutzung von Social Media-Plattformen ist zuletzt signifikant zurückgegangen. Dabei handelt es sich nicht um ein Problem einzelner Angebote, die von neueren Konkurrenten überflügelt werden, sondern um einen allgemeinen Rückgang über viele Netzwerke und Länder hinweg.
Die Anbieter der Plattformen arbeiten intensiv daran, Nutzer zum langen verweilen auf ihren Diensten zu bewegen. Hinzu kommt, dass bessere Smartphones und der fortschreitende Ausbau der Mobilfunk-Infrastruktur eigentlich auch zu einer intensiveren Nutzung einladen. All dies hat zuletzt allerdings nicht geholfen, dem einsetzenden Trend etwas entgegenzusetzen.
Das zeigen Daten aus einer aktuellen Untersuchung des Marktforschungsunternehmens SimilarWeb unter zahlreichen Android-Nutzern in diversen Ländern. Die Auswahl der Dienste, für die die Nutzungszeiten gemessen wurden, ist dabei auch einigermaßen repräsentativ: Facebook, Instagram, Twitter und das neuere Snapchat wurden angeschaut - hier hätte man vielleicht noch WhatsApp dazunehmen können.
Geht man in die Details, zeigt sich ein durchgehendes Bild: Es gibt kein einziges Land, in dem einer der genannten Dienste eine Zunahme der Nutzungszeiten hätte verbuchen können. Daten wurden dabei in Australien, Brasilien, Deutschland, Frankreich, Indien, Südafrika, Spanien, Großbritannien und den USA erhoben. Die einzige kleine Ausnahme im allgemeinen Abwärtstrend sind die deutschen Facebook-Nutzer: Hier blieb die tägliche Zeit, die mit der Plattform verbracht wurde, zumindest gleich.
Das zeigen Daten aus einer aktuellen Untersuchung des Marktforschungsunternehmens SimilarWeb unter zahlreichen Android-Nutzern in diversen Ländern. Die Auswahl der Dienste, für die die Nutzungszeiten gemessen wurden, ist dabei auch einigermaßen repräsentativ: Facebook, Instagram, Twitter und das neuere Snapchat wurden angeschaut - hier hätte man vielleicht noch WhatsApp dazunehmen können.
Instagram zieht nicht mehr
Den stärksten Rückgang verzeichnete dabei die Facebook-Tochter Instagram. Im Jahresvergleich sackte die durchschnittliche tägliche Nutzungszeit hier um 23,7 Prozent ab. Twitter und Snapchat kamen hingegen auf Rückgänge von 23,4 beziehungsweise 15,7 Prozent. Und auch bei Facebook ging es um 8 Prozent nach unten.Geht man in die Details, zeigt sich ein durchgehendes Bild: Es gibt kein einziges Land, in dem einer der genannten Dienste eine Zunahme der Nutzungszeiten hätte verbuchen können. Daten wurden dabei in Australien, Brasilien, Deutschland, Frankreich, Indien, Südafrika, Spanien, Großbritannien und den USA erhoben. Die einzige kleine Ausnahme im allgemeinen Abwärtstrend sind die deutschen Facebook-Nutzer: Hier blieb die tägliche Zeit, die mit der Plattform verbracht wurde, zumindest gleich.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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