Apple-Spion zu Gefängnis und Millionen Schadensersatz verurteilt
Ein ehemaliger Manager des Computer-Konzerns Apple muss ins Gefängnis und außerdem einen Millionenbetrag zahlen. Das Bundesgericht im kalifornischen San Jose hat Shin Devine unter anderem für schuldig befunden, Industriespionage betrieben zu haben.
Ursprünglich erfolgte die Anklage bereits im Jahr 2010. Allerdings zog sich der Fall über einige Zeit hin - wohl auch, weil parallel Ermittlungen gegen jene geführt wurden, die von Devine Informationen bekamen. Erst im Zuge dessen klärte sich offenbar das Bild über den Umfang der Vorgänge auf. Während Apple anfangs beispielsweise 1 Million Dollar Schadensersatz forderte, sind nun inzwischen 4,5 Millionen Dollar in dem Urteil festgeschrieben, berichtete die US-Nachrichtenagentur AP.
Der Manager wurde beschuldigt, interne Geschäftsinformationen Apples an Zulieferer und Auftragshersteller in Asien verkauft zu haben. Die Unternehmen konnten dies dann nutzen, um für sie bessere Lieferverträge mit Apple auszuhandeln. Für diese ist es beispielsweise hilfreich, wenn sie über die Angebote der Konkurrenz im Detail informiert sind und ihre Offerten nicht nur auf Grundlage der eigenen Geschäftsdaten ausfertigen müssen.
Die Verurteilung erfolgte nun aufgrund der Anklagepunkte der Industriespionage, der Verschwörung und der Geldwäsche. Darauf hätte im Maximalfalle eine Haftstrafe von 20 Jahren verhängt werden können. Das Gericht beschränkte sich in seinem Urteil allerdings auf ein Jahr.
Devine war im Jahr 2005 von Apple eingestellt worden. Bis zu seiner vorübergehenden Verhaftung im Jahr 2010 war er bei dem Unternehmen tätig. In seiner Position war er für die internationale Zusammenarbeit mit Zulieferern zuständig - hauptsächlich ging es dabei um die Produktion von iPods und iPhones. Der Manager saß also direkt an der Quelle relevanter Informationen.
Ein Apple-Sprecher betonte, dass man in der Geschäftstätigkeit höchste ethische Standards anlege. Einem solchen Verhalten, wie dem des ehemaligen Managers, bringe man sowohl bei Partnern als auch in der eigenen Firma keine Toleranz entgegen.
Der Manager wurde beschuldigt, interne Geschäftsinformationen Apples an Zulieferer und Auftragshersteller in Asien verkauft zu haben. Die Unternehmen konnten dies dann nutzen, um für sie bessere Lieferverträge mit Apple auszuhandeln. Für diese ist es beispielsweise hilfreich, wenn sie über die Angebote der Konkurrenz im Detail informiert sind und ihre Offerten nicht nur auf Grundlage der eigenen Geschäftsdaten ausfertigen müssen.
Die Verurteilung erfolgte nun aufgrund der Anklagepunkte der Industriespionage, der Verschwörung und der Geldwäsche. Darauf hätte im Maximalfalle eine Haftstrafe von 20 Jahren verhängt werden können. Das Gericht beschränkte sich in seinem Urteil allerdings auf ein Jahr.
Devine war im Jahr 2005 von Apple eingestellt worden. Bis zu seiner vorübergehenden Verhaftung im Jahr 2010 war er bei dem Unternehmen tätig. In seiner Position war er für die internationale Zusammenarbeit mit Zulieferern zuständig - hauptsächlich ging es dabei um die Produktion von iPods und iPhones. Der Manager saß also direkt an der Quelle relevanter Informationen.
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