Windows 10: Engine des Spartan-Browsers "tarnt" sich als Chrome
Seit vergangenem Freitag steht die Januar-Ausgabe der Technical Preview von Windows 10 zum Download bereit. Eine mit großer Spannung erwartete Neuerung ist aber (noch) nicht an Bord, nämlich der neue Spartan-Browser. Dessen neue und stark überarbeitete Engine kann aber bereits aktiviert werden. Das bringt einen Performance-Schub und fördert auch Überraschendes zutage.
Und zwar sollte man hierfür im Internet Explorer von Windows 10 in die Adresszeile "about:flags" (ohne Anführungszeichen) eingeben und es öffnet sich einen Ansicht zu den "Experimental Features". Dort sollte dann der Eintrag "Enable Experimental Web Platform Features" aktiviert werden.
Das hat auch David Storey, Team Leader in Sachen IE auf Twitter bestätigt. Das hat auch einen bemerkenswerten Effekt zur Folge, nämlich dass der erwartete User Agent String "Mozilla/5.0 (Windows NT 6.3; Trident/7.0; rv:11.0) like Gecko" nicht mehr angezeigt wird. Stattdessen "tarnt" sich der Browser nun als Chrome, laut Storey ist das auch kein Bug, sondern Absicht.
Mit diesem Verhalten umgeht Microsoft das Verhalten, dass viele Webseiten heutzutage nicht gut mit dem Internet Explorer "können", da sie den IE11, der die meisten modernen Webstandards beherrscht, für einen alten Microsoft-Browser halten. Mit der "Tarnkappe" umgeht Microsoft das Problem und die neue Engine kann ihre Stärke ausspielen.
Siehe auch: Windows 10 Januar-Preview ist da - Microsofts Hinweise für Tester´
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Neue Engine Edge
Microsofts neuer Spartan-Browser, der auf einen stark modifizierten "Fork" der Trident-Render-Engine ("Edge") zugreift, fehlt in der aktuellsten offiziell von Microsoft veröffentlichten Windows-10-Preview, dem Build mit der Nummer 9926. Wie bereits in der Vorabausgabe 9879 lässt sich die neue Engine aber mit einem "Trick" erzwingen.Und zwar sollte man hierfür im Internet Explorer von Windows 10 in die Adresszeile "about:flags" (ohne Anführungszeichen) eingeben und es öffnet sich einen Ansicht zu den "Experimental Features". Dort sollte dann der Eintrag "Enable Experimental Web Platform Features" aktiviert werden.
Das hat auch David Storey, Team Leader in Sachen IE auf Twitter bestätigt. Das hat auch einen bemerkenswerten Effekt zur Folge, nämlich dass der erwartete User Agent String "Mozilla/5.0 (Windows NT 6.3; Trident/7.0; rv:11.0) like Gecko" nicht mehr angezeigt wird. Stattdessen "tarnt" sich der Browser nun als Chrome, laut Storey ist das auch kein Bug, sondern Absicht.
Mit diesem Verhalten umgeht Microsoft das Verhalten, dass viele Webseiten heutzutage nicht gut mit dem Internet Explorer "können", da sie den IE11, der die meisten modernen Webstandards beherrscht, für einen alten Microsoft-Browser halten. Mit der "Tarnkappe" umgeht Microsoft das Problem und die neue Engine kann ihre Stärke ausspielen.
Leistungsschub
Und für Spartan bzw. Edge hat Microsoft offenbar nicht zu viel versprochen: Neowin hat die neue Trident Engine etwa im Octane-Benchmark von Google getestet, dort hat Spartan 19312 Punkte erreicht, Chrome 40 hingegen nur 17402. Auf ähnliche Werte kommen auch die Benchmarking-Spezialisten von AnadTech, auch dort zeigte sich, dass die neue Engine eine besonders schnelle ist.Siehe auch: Windows 10 Januar-Preview ist da - Microsofts Hinweise für Tester´
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