Das BKA hat Entwicklung eines eigenen Trojaners hinbekommen
Die deutschen Behörden, insbesondere das Bundeskriminalamt (BKA) sind inzwischen in der Lage, mit eigenen Mitteln Computer aus der Entfernung auszuspionieren. Eine selbst entwickelte Spionage-Software steht in dem Hause zur Verfügung.
Das geht aus Antworten der Bundesregierung auf Anfragen des Linken-Abgeordneten Andrej Hunko hervor. Bei dem Tool handelt es sich allerdings um eine Malware, die eine volle Online-Durchsuchung ermöglicht. Eine abgeschwächte Variante zur Quellen-Telekommunikationsüberwachung (Quellen-TKÜ) befindet sich derzeit noch in der Entwicklungs-Phase, hieß es.
In der Vergangenheit setzte das BKA wie auch andere Behörden auf Produkte von externen Herstellern - insbesondere von der Firma DigiTask. Als diese allerdings Hackern in die Hände fielen und Analysen veröffentlicht wurden, wuchs die Kritik am Vorgehend er Behörden. Denn die fraglichen Spionage-Tools ermöglichten nicht nur Einblicke, die weit über die rechtlichen Möglichkeiten hinausgingen, sondern waren auch von sehr schlechter Qualität.
Aufgrund des öffentlichen Drucks nahm man von den fraglichen Tools Abstand und wollte mit eigens entwickelten Schnüffel-Programmen arbeiten. Allerdings hält man sich beim BKA durchaus auch die Option offen, auf Produkte des deutsch-britischen Unternehmens Gamma Group zurückzugreifen. Dieser Hersteller liefert zumindest hochwertigere Malware als andere Anbieter. Das Bundesinnenministerium hat den Angaben zufolge 150.000 Euro in Gamma-Trojaner investiert.
Aufgrund der vorangegangenen Kritiken wird seitens des Bundesinnenministeriums dabei auch eine tiefergehende Prüfung der von extern gelieferten Malware durchgeführt - inklusive einer Durchsicht des Quellcodes. Hierbei soll federführend auch die CSC Deutschland Solutions beteiligt sein. Dabei handelt es sich um die deutsche Tochter des US-Unternehmens CSC, einem wichtigen Partner verschiedener US-Geheimdienste wie der NSA. Wegen der Überwachungs-Affäre wurden bereits mehrfach Forderungen laut, keine öffentlichen Aufträge mehr an CSC zu vergeben.
In der Vergangenheit setzte das BKA wie auch andere Behörden auf Produkte von externen Herstellern - insbesondere von der Firma DigiTask. Als diese allerdings Hackern in die Hände fielen und Analysen veröffentlicht wurden, wuchs die Kritik am Vorgehend er Behörden. Denn die fraglichen Spionage-Tools ermöglichten nicht nur Einblicke, die weit über die rechtlichen Möglichkeiten hinausgingen, sondern waren auch von sehr schlechter Qualität.
Aufgrund des öffentlichen Drucks nahm man von den fraglichen Tools Abstand und wollte mit eigens entwickelten Schnüffel-Programmen arbeiten. Allerdings hält man sich beim BKA durchaus auch die Option offen, auf Produkte des deutsch-britischen Unternehmens Gamma Group zurückzugreifen. Dieser Hersteller liefert zumindest hochwertigere Malware als andere Anbieter. Das Bundesinnenministerium hat den Angaben zufolge 150.000 Euro in Gamma-Trojaner investiert.
Aufgrund der vorangegangenen Kritiken wird seitens des Bundesinnenministeriums dabei auch eine tiefergehende Prüfung der von extern gelieferten Malware durchgeführt - inklusive einer Durchsicht des Quellcodes. Hierbei soll federführend auch die CSC Deutschland Solutions beteiligt sein. Dabei handelt es sich um die deutsche Tochter des US-Unternehmens CSC, einem wichtigen Partner verschiedener US-Geheimdienste wie der NSA. Wegen der Überwachungs-Affäre wurden bereits mehrfach Forderungen laut, keine öffentlichen Aufträge mehr an CSC zu vergeben.
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Christian Kahle
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