Google Fotos erhält lange ersehntes Feature:
Verpixeln direkt in App

Google spendiert seiner Foto-App ein neues Werkzeug für mehr Privatsphäre. Mit wenigen Wischgesten lassen sich sensible Daten wie Gesichter, Nummernschilder oder Kontodaten ab sofort direkt auf dem Android-Smartphone unkenntlich machen.
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    Mehr Schutz für private Bilder

    Google erweitert seine Foto-Anwendung im September 2026 um eine praktische und lang ersehnte Datenschutzfunktion. Nutzer von Android-Geräten können nun weltweit direkt in der App sensible Bildinhalte verpixeln. Das neue Werkzeug "Unkenntlich machen" dient dazu, bestimmte Bildbereiche wie Kontodaten, Nummernschilder oder Gesichter vor dem Teilen zu verbergen. Bisher mussten viele Anwender auf externe Anwendungen ausweichen oder private Details übermalen, was sensible Daten oft unzureichend verdeckte.

    Das Werkzeug ist in den bestehenden Editor der Anwendung integriert. Wer ein Foto oder einen Screenshot bearbeitet, findet die Funktion im Bereich "Markieren & Zeichnen". Ein einfacher Fingerwisch über die entsprechenden Stellen reicht aus, um Textzeilen oder Porträts unleserlich zu gestalten. Nutzer können das bearbeitete Bild anschließend als Kopie speichern, sodass die unzensierte Originaldatei auf dem Gerät erhalten bleibt. Google FotosPraktisch für das schnelle Unkenntlichmachen

    Verschiedene Stufen der Zensur

    Wie Android Authority berichtet, stehen bei der Nutzung mehrere Stile zur Auswahl. Anwender können zwischen einem herkömmlichen Weichzeichner sowie den Varianten Mosaik und Mosaik-Licht wählen, die das Bildmaterial in unterschiedlich grobe Pixelblöcke unterteilen. Ein zusätzlicher Schieberegler erlaubt die genaue Anpassung der Pinselstärke.

    Eine feine Spitze eignet sich für das Schwärzen einzelner Textzeilen, während ein dickerer Pinsel bei großflächigen Bereichen Zeit spart. Ein falscher Wisch lässt sich natürlich per "Zurücksetzen" korrigieren. Während das Werkzeug vorerst exklusiv für Android verteilt wird und kein Veröffentlichungsdatum für iOS-Geräte feststeht, bringt die Aktualisierung weitere Neuerungen mit sich.

    Android-Nutzer erhalten Zugriff auf eine Reihe neuer Filter, die Bildern einen nostalgischen Look verleihen, der an alte 35-Millimeter-Filme oder Digitalkameras der frühen 2000er-Jahre erinnert.

    Nutzt ihr für das Verpixeln privater Daten bisher externe Apps oder freut ihr euch über die neue Lösung in der Galerie? Teilt eure Meinungen und Erfahrungen gerne unten in den Kommentaren!

    Zusammenfassung
    • Google Fotos integriert ab September 2026 ein Werkzeug zum Verpixeln
    • Sensible Daten wie Gesichter oder Kontonummern lassen sich verbergen
    • Die Funktion findet sich im Foto-Editor unter Markieren und Zeichnen
    • Beim Speichern bleibt die unzensierte Originaldatei weiterhin erhalten
    • Drei verschiedene Zensurstile und variable Pinselbreiten stehen bereit
    • Das Update bringt für Android-Nutzer zusätzlich diverse Retro-Filter

    Siehe auch:
    Witold Pryjda

    Senior Redakteur

    Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.

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