Kabel Deutschland führt bei Bestandskunden Preiserhöhungen durch
Der Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland wird von seinen Kunden zukünftig mehr für die Bereitstellung eines Internet- und Telefon-Anschlusses verlangen. Darüber werden die betroffenen Nutzer aktuell postalisch informiert.
"Bislang konnte Kabel Deutschland den Preis für Internet- und Telefonanschlüsse stabil halten und hat bisher Kostensteigerungen nicht an Kunden weitergegeben. Jedoch sind insbesondere die Kosten für den Betrieb des Kabelnetzes in letzter Zeit deutlich gestiegen", begründete das Unternehmen den Schritt. Ab dem 1. Oktober sollen die Preissteigerungen in Kraft treten.
Nicht alle Kunden haben ein entsprechendes Schreiben erhalten, denn abhängig von Vertrag, Vertragsdauer und Tarif ändert sich für einige der Preis nicht. Wer betroffen ist, kann sich auch nicht gegen die Maßnahme wehren. "Die Preiserhöhung beträgt weniger als 5% der bisherigen Grundgebühr", teilte Kabel Deutschland mit. Daher muss für diesen Fall der Vertragsänderung kein Sonderkündigungsrecht eingeräumt werden.
Die Preiserhöhungen treffen dabei Anwender, die noch in Tarifen stecken, die das Unternehmen heute nicht mehr in dieser Form anbietet. Um unter der Marke von 5 Prozent zu bleiben, ergeben sich für diese zukünftig recht ungewöhnliche Preise. Wer beispielsweise einen Vertrag über den Tarif I&T32flex abgeschlossen hat, zahlt ab Oktober nicht mehr 24,90 Euro sondern 26,14 Euro. Wer beispielsweise aber einen der neueren Tarife gebucht hat, bei denen der Provider bis zu 100 Megabit pro Sekunde im Downstream bereitstellt, wird nicht mehr zahlen müssen als bisher.
Nicht alle Kunden haben ein entsprechendes Schreiben erhalten, denn abhängig von Vertrag, Vertragsdauer und Tarif ändert sich für einige der Preis nicht. Wer betroffen ist, kann sich auch nicht gegen die Maßnahme wehren. "Die Preiserhöhung beträgt weniger als 5% der bisherigen Grundgebühr", teilte Kabel Deutschland mit. Daher muss für diesen Fall der Vertragsänderung kein Sonderkündigungsrecht eingeräumt werden.
Die Preiserhöhungen treffen dabei Anwender, die noch in Tarifen stecken, die das Unternehmen heute nicht mehr in dieser Form anbietet. Um unter der Marke von 5 Prozent zu bleiben, ergeben sich für diese zukünftig recht ungewöhnliche Preise. Wer beispielsweise einen Vertrag über den Tarif I&T32flex abgeschlossen hat, zahlt ab Oktober nicht mehr 24,90 Euro sondern 26,14 Euro. Wer beispielsweise aber einen der neueren Tarife gebucht hat, bei denen der Provider bis zu 100 Megabit pro Sekunde im Downstream bereitstellt, wird nicht mehr zahlen müssen als bisher.
TV-Kunden nicht betroffen
Die Preiserhöhung betrifft laut dem Unternehmen nur Internet- und Telefon-Produkte, wer nur einen TV-Kabelanschluss verwendet, muss derzeit nicht mit höheren Kosten rechnen. Wie viele Nutzer von der Maßnahme konkret betroffen sein werden, führte Kabel Deutschland nicht genauer aus.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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