Kabel Deutschland stellt auf natives IPv6 um
Der TV-Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland stellt seine Kunden nun komplett auf natives IPv6 um. Dies gilt für alle Nutzer in DOCSIS 3.0-Ausbaugebieten, teilte das Unternehmen mit.
Ab sofort erhalten demnach alle Neukunden von Kabel Deutschland standardmäßig auch öffentliche IPv6-Adressen zugewiesen. Dies ist bei einigen Bestandskunden in der letzten Zeit bereits geschehen. Wer über einen Kabelrouter von Compal und Hitron verfügt, wurde bereits automatisch auf IPv6 umgestellt. Der Rollout für Kunden mit der Homebox (Fritz!Box 6360) soll in den kommenden Wochen erfolgen.
Insbesondere für erfahrenere Nutzer bietet die IPv6-Umstellung große Vorteile. Denn so können sie die Geräte im heimischen Netzwerk auch von Außen erreichbar machen. Dies ist bei IPv4 aktuell nicht möglich. Denn Kabel Deutschland verfügt nur über einen vergleichsweise kleinen IP-Adresspool für das alte Protokoll und muss seine Nutzer daher über Carrier-Grade-NAT ansprechen. Es ist dabei nicht möglich, Ports von einer öffentlichen IPv4-Adresse bis in ein lokales Netzwerk beim Kunden durchzureichen.
Das ändert sich mit IPv6. Hier stehen nun ausreichend Adressen zur Verfügung, um allen Geräten eine eigene Kennung zu geben, die von jedem anderen Punkt des Internets aus erreichbar ist. Insbesondere bei den Privatkunden-Anschlüssen ist der Betrieb von Servern zwar nicht unbedingt gern gesehen, doch gibt es inzwischen vielfältige Anwendungen, bei denen sich dies auch auf Zwecke beschränkt, die auf den jeweiligen Anwender beschränkt sind - etwa um zu gewährleisten, dass die eigene Medien-Bibliothek auch unterwegs stets verfügbar ist.
Die Beschränkung auf die DOCSIS 3.0-Anbindungen dürfte in der Praxis nur für sehr wenige Nutzer von Belang sein. Denn nach Angaben von Kabel Deutschland sind bereits rund 90 Prozent aller Anbindungen auf diesen Standard umgestellt. Das Unternehmen hatte dies in der letzten Zeit vor allem auch vorangetrieben, um die hohen Bandbreiten von bis zu 400 Megabit pro Sekunde im Konkurrenzkampf mit den DSL-Anbietern in die Waagschale werfen zu können, die bei weitem nicht auf solche Geschwindigkeiten kommen.
Insbesondere für erfahrenere Nutzer bietet die IPv6-Umstellung große Vorteile. Denn so können sie die Geräte im heimischen Netzwerk auch von Außen erreichbar machen. Dies ist bei IPv4 aktuell nicht möglich. Denn Kabel Deutschland verfügt nur über einen vergleichsweise kleinen IP-Adresspool für das alte Protokoll und muss seine Nutzer daher über Carrier-Grade-NAT ansprechen. Es ist dabei nicht möglich, Ports von einer öffentlichen IPv4-Adresse bis in ein lokales Netzwerk beim Kunden durchzureichen.
Das ändert sich mit IPv6. Hier stehen nun ausreichend Adressen zur Verfügung, um allen Geräten eine eigene Kennung zu geben, die von jedem anderen Punkt des Internets aus erreichbar ist. Insbesondere bei den Privatkunden-Anschlüssen ist der Betrieb von Servern zwar nicht unbedingt gern gesehen, doch gibt es inzwischen vielfältige Anwendungen, bei denen sich dies auch auf Zwecke beschränkt, die auf den jeweiligen Anwender beschränkt sind - etwa um zu gewährleisten, dass die eigene Medien-Bibliothek auch unterwegs stets verfügbar ist.
Die Beschränkung auf die DOCSIS 3.0-Anbindungen dürfte in der Praxis nur für sehr wenige Nutzer von Belang sein. Denn nach Angaben von Kabel Deutschland sind bereits rund 90 Prozent aller Anbindungen auf diesen Standard umgestellt. Das Unternehmen hatte dies in der letzten Zeit vor allem auch vorangetrieben, um die hohen Bandbreiten von bis zu 400 Megabit pro Sekunde im Konkurrenzkampf mit den DSL-Anbietern in die Waagschale werfen zu können, die bei weitem nicht auf solche Geschwindigkeiten kommen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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