App lässt Smartphone-Nutzer CPU-Leistung spenden
Samsung und die Universität Wien haben gemeinsam eine Android-App veröffentlicht, die sowohl als Wecker dient, als auch den Nutzern ermöglicht, die Rechenleistung ihres Smartphones einem Forschungsprojekt zur Verfügung zu stellen.
Die Power Sleep genannte App ist auf den ersten Blick lediglich ein simpler Wecker. Gerade während der Nutzer schläft und sein Telefon über Nacht laden lässt, soll die App jedoch ihrer eigentlichen Aufgabe nachgehen - dem Falten von Proteinen. Wie beim durch die PlayStation 3 bekannt gewordenen Projekt BOINC wird das Smartphone während der Nichtnutzung zum Entschlüssel von Proteinsequenzen benutzt.
Hinter dem Projekt stehen die Universität Wien, während Samsungs Inhouse-Marketing-Arm Cheil die Software entwickelt hat. Die Nutzer der Power Sleep helfen mit ihrer Rechenzeit der Verarbeitung von Daten aus den Bereichen Genetik und Vererbung, Biochemie, Molekularbiologie und Krebsforschung. Hat man den Wecker gestellt, beginnt die App Datenpakete mit einer Größe von rund einem Megabyte herunterzuladen und diese zu verarbeiten. Ist ein Paket erledigt, werden die Ergebnisse zurückübertragen.
Power Sleep nutzt die BOINC-Technologie, wie sie auch von der offiziellen BOINC-App der University of California in Berkeley eingesetzt wird. Während man bei der normalen BOINC-App, die ohne Weckfunktion daherkommt, die Rechenleistung seines Smartphones oder Tablets verschiedenen Projekten "spenden" kann, konzentriert sich Power Sleep auf die Proteinberechnungen.
Die App von Samsung und der Uni Wien soll auf den meisten Smartphones und Tablets mit Android ab Version 2.3 laufen und wird über den Samsung-eigenen App Store und Google Play zum Download angeboten. Laut den Rückmeldungen von einigen Anwendern aus dem Play Store kann es jedoch Probleme bei der Nutzung auf Tablets der Nexus-Serie geben, wobei diese beim Nexus 7 wohl bereits beseitigt wurden.
Voraussetzung für die erfolgreiche Verwendung der Power Sleep App ist, dass das jeweilige Endgerät mit dem Netzteil verbunden und in ein WLAN eingeloggt ist. Optional kann auch die Nutzung einer mobilen Datenverbindung zum Up- und Download von Rechenpaketen aktiviert werden. Grundsätzlich werden übrigens keinerlei persönliche Daten des Nutzers übertragen.
Hinter dem Projekt stehen die Universität Wien, während Samsungs Inhouse-Marketing-Arm Cheil die Software entwickelt hat. Die Nutzer der Power Sleep helfen mit ihrer Rechenzeit der Verarbeitung von Daten aus den Bereichen Genetik und Vererbung, Biochemie, Molekularbiologie und Krebsforschung. Hat man den Wecker gestellt, beginnt die App Datenpakete mit einer Größe von rund einem Megabyte herunterzuladen und diese zu verarbeiten. Ist ein Paket erledigt, werden die Ergebnisse zurückübertragen.
Power Sleep nutzt die BOINC-Technologie, wie sie auch von der offiziellen BOINC-App der University of California in Berkeley eingesetzt wird. Während man bei der normalen BOINC-App, die ohne Weckfunktion daherkommt, die Rechenleistung seines Smartphones oder Tablets verschiedenen Projekten "spenden" kann, konzentriert sich Power Sleep auf die Proteinberechnungen.
Die App von Samsung und der Uni Wien soll auf den meisten Smartphones und Tablets mit Android ab Version 2.3 laufen und wird über den Samsung-eigenen App Store und Google Play zum Download angeboten. Laut den Rückmeldungen von einigen Anwendern aus dem Play Store kann es jedoch Probleme bei der Nutzung auf Tablets der Nexus-Serie geben, wobei diese beim Nexus 7 wohl bereits beseitigt wurden.
Voraussetzung für die erfolgreiche Verwendung der Power Sleep App ist, dass das jeweilige Endgerät mit dem Netzteil verbunden und in ein WLAN eingeloggt ist. Optional kann auch die Nutzung einer mobilen Datenverbindung zum Up- und Download von Rechenpaketen aktiviert werden. Grundsätzlich werden übrigens keinerlei persönliche Daten des Nutzers übertragen.
Thema:
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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