Große Aufregung um Schönheits-OP-Apps für Kinder
Mehrere ganz klar an Kinder gerichtete Apps haben für viel Wirbel und Proteste gesorgt. Bei den Apps, die Apple und Google nun aus dem Verkehr gezogen haben, sollten die jungen Nutzer ein übergewichtiges Mädchen (virtuell) operieren, damit dieses "dünn und wunderschön" wird.
Nach gut einer Woche und zahlreichen Protesten hat das kalifornische Unternehmen die Anwendung mit dem sperrigen Namen "Plastic Surgery & Plastic Doctor & Plastic Hospital Office for Barbie Version" aus dem App Store geworfen. Und das sicherlich zu Recht. Mit Barbie-Anbieter Mattel hat die Anwendung aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nichts zu tun.
Denn die "kindergerechte" Mobilanwendung war für die Zielgruppe neun Jahre und älter gedacht. Wie Mashable berichtet (via derStandard), sollten die Nutzer laut Beschreibungstext der App ein "unglückliches Mädchen, das so dick ist, dass ihr keine Diät mehr helfen kann" operieren.
Und weiter: "In unserer Klinik kann sie eine Fettabsaugung genannte Operation, die sie dünn und glücklich macht, durchführen." Dazu müsse man lediglich einige Schnitte bei Problemzonen machen und schon könne das unnötige Fett abgesaugt werden.
Auf die App machte das Everyday Sexism Project aufmerksam: Die Anti-Sexismus-Initiative startete eine Twitter-Kampagne, um Apple und Google dazu zu bewegen, die Apps zu entfernen. Und die war auch erfolgreich, da die beiden Größen des Mobilgeschäfts die Apps nach einigen Stunden aus ihrem Angebot geworfen haben.
Bei der anfangs erwähnten iOS-App, die als erstes vom Everyday Sexism Project bemängelt worden ist, handelt es sich aber nicht um einen Einzelfall. Ganz im Gegenteil: Es gibt weitere Anwendungen dieser Art. Bei etwas genauerer Betrachtung kann man feststellen, dass diese allesamt auf dieselben Grafiken zugreifen und bloß anders benannt werden. App sowie der oder die Anbieter heißen zwar stets anders, das Grundgerüst der Software dürfte auf einer einzigen Quelle beruhen.
Denn die "kindergerechte" Mobilanwendung war für die Zielgruppe neun Jahre und älter gedacht. Wie Mashable berichtet (via derStandard), sollten die Nutzer laut Beschreibungstext der App ein "unglückliches Mädchen, das so dick ist, dass ihr keine Diät mehr helfen kann" operieren.
Und weiter: "In unserer Klinik kann sie eine Fettabsaugung genannte Operation, die sie dünn und glücklich macht, durchführen." Dazu müsse man lediglich einige Schnitte bei Problemzonen machen und schon könne das unnötige Fett abgesaugt werden.
Auf die App machte das Everyday Sexism Project aufmerksam: Die Anti-Sexismus-Initiative startete eine Twitter-Kampagne, um Apple und Google dazu zu bewegen, die Apps zu entfernen. Und die war auch erfolgreich, da die beiden Größen des Mobilgeschäfts die Apps nach einigen Stunden aus ihrem Angebot geworfen haben.
Bei der anfangs erwähnten iOS-App, die als erstes vom Everyday Sexism Project bemängelt worden ist, handelt es sich aber nicht um einen Einzelfall. Ganz im Gegenteil: Es gibt weitere Anwendungen dieser Art. Bei etwas genauerer Betrachtung kann man feststellen, dass diese allesamt auf dieselben Grafiken zugreifen und bloß anders benannt werden. App sowie der oder die Anbieter heißen zwar stets anders, das Grundgerüst der Software dürfte auf einer einzigen Quelle beruhen.
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