Größer werden: Tech-Mitarbeiter investieren viel Geld in Schönheits-OPs

Die Anbieter von Schönheitsoperationen haben jetzt ein Angebot gefunden, mit dem sie eine wachsende Zahl gutverdienender, männliche Mitarbeiter aus der IT-Branche als Kunden gewinnen können: Sie bieten einige Zentimeter mehr Körpergröße. Wie alle Dienstleistungen in dem Bereich, lassen die Chirurgen sich gut entlohnen. Mindestens 70.000 Dollar muss man einkalkulieren, um am Ende immerhin 7 bis 14 Zentimeter größer zu sein, es können auch 150.000 Dollar werden. Wenn man gut verdient, ist das Geld aber wohl die kleinere Hürde. Bedenken muss man auch, dass man mehrere Monate mit Schmerzen zu tun haben wird, ohne Schmerzmittel kaum aktiv sein kann und die Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt ist, wie aus einem Bericht des Magazins GQ hervorgeht.

Denn die Vergrößerung erfolgt durch eine Verlängerung der Beine. Dem Patienten werden beide Oberschenkelknochen gebrochen. Anschließend setzt der Chirurg ein Teleskop-System ein, das sich von Außen fernsteuern lässt. Während die Knochen zu verheilen versuchen, schiebt sich das Verbindungsstück alle paar Tage um einen Millimeter weiter auseinander, bis die endgültige Länge erreicht ist. Erst dann kann der Bruch komplett ausheilen.

Homeoffice wirkt beflügelnd

Solch eine Tortur nimmt wohl kaum jemand auf sich, dessen Lebensunterhalt davon abhängt, dass man an jedem Tag die Wohnung verlässt und seinen Arbeitsplatz aufsucht. Das war während der Pandemie insbesondere für viele Entwickler und Projektmanager der Tech-Firmen, die nebenbei das nötige Geld übrig haben, nicht mehr notwendig. Während man im Homeoffice arbeitete, konnte man die Größenanpassung mit einiger Geduld vollziehen.

Das LimbplastX Institute, der bekannteste Anbieter der Wachstums-OP, verzeichnete seit dem Beginn der Homeoffice-Ära eine Verdoppelung der Patientenzahlen. Bis zu 50 neue Eingriffe pro Monat gab es. Neben den genannten Kosten für die Behandlung an sich sollte man sich dabei allerdings auch sicher sein, in den kommenden Jahren ein geregeltes Einkommen zu haben. Denn noch nicht enthalten ist die End-OP, bei der die eingebaute Technik wieder aus dem Bein entfernt wird. Hier werden noch einmal 14.000 bis 20.000 Dollar fällig. Und man dürfte auch damit rechnen können, dass aufgrund von Komplikationen noch weitere Folgekosten auf viele Patienten zukommen.

Siehe auch: Große Aufregung um Schönheits-OP-Apps für Kinder Büro, Arbeit, Menschen, Leute, Idee, Langeweile, Prokrastination Büro, Arbeit, Menschen, Leute, Idee, Langeweile, Prokrastination
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