OS X 10.9 Mavericks:
Ab heute kostenlos verfügbar
Der Computerkonzern Apple vollzieht den Schritt zu kostenlosen Major Updates nun auch bei seinem Betriebssystem für Macs. Das neue Mac OS X 10.9 "Mavericks" steht ab heute kostenlos zum Download bereit.
Dies kündigte Apples Chef der Software-Entwicklungsabteilung Craig Federighi soeben an. Damit schlägt das Unternehmen auch bei Desktops und Notebooks den gleichen Weg ein, der bereits beim Mobile-Betriebssystem iOS beschritten wurde. Ganz neu ist dies dann aber auch wieder nicht: Bereits in der frühen Zeit vor über 20 Jahren verlangte Apple für sein Betriebssystem kein Geld. Die Version 7.0 durfte als Letzte frei vervielfältigt und abgegeben werden.
Federighi konnte sich bei der Keynote natürlich den entsprechenden Seitenhieb auf die Konkurrenz nicht verkneifen. Bei der Ankündigung der Gratis-Abgabe des Systems fiel auf der Leinwand ein Bild, auf dem Windows für 199 Dollar ausgepreist war, in sich zusammen. Microsoft dürfte es allerdings auch deutlich schwerer fallen, sein Betriebssystem umsonst abzugeben, da dieses eine wesentliche Einnahmequelle darstellt, während Apple ohnehin an der Hardware verdient und Mac OS X ohnehin nur auf dieser läuft.
Neue Fakten zu der neuen Version von Mac OS X gab es ansonsten nicht. Diese sind im Wesentlichen bereits auf der Entwicklerkonferenz WWDC im Sommer vorgestellt worden. Zu den Neuerungen gehören unter anderem ein überarbeiteter Finder, die Möglichkeit, Dokumente mit Tags zu versehen und die Integration des neuen Kartendienstes, der bereits von iOS bekannt ist. Außerdem kommt eine verbesserte Version des Safari-Browsers, ein Kalender mit Anbindung an Cloud-Dienste sowie die E-Book-Software iBooks mit.
Auch unter der Haube tat sich einiges: So soll der Arbeitsspeicher durch die Komprimierung inaktiver Bereiche wesentlich effektiver genutzt werden. Die Entwickler nahmen weiterhin verschiedene Optimierungen vor, die den Energiebedarf senken. Und auch die Unterstützung mehrerer Monitore wurde ausgebaut. Mac OS X 10.9 "Mavericks" wird für iMacs und MacBooks Pro ab 2007, MacBooks Air und Mac Pro ab 2008 sowie MacBooks und Mac Minis ab 2009 angeboten. Der Download ist 5,29 Gigabyte groß.
Federighi konnte sich bei der Keynote natürlich den entsprechenden Seitenhieb auf die Konkurrenz nicht verkneifen. Bei der Ankündigung der Gratis-Abgabe des Systems fiel auf der Leinwand ein Bild, auf dem Windows für 199 Dollar ausgepreist war, in sich zusammen. Microsoft dürfte es allerdings auch deutlich schwerer fallen, sein Betriebssystem umsonst abzugeben, da dieses eine wesentliche Einnahmequelle darstellt, während Apple ohnehin an der Hardware verdient und Mac OS X ohnehin nur auf dieser läuft.
Neue Fakten zu der neuen Version von Mac OS X gab es ansonsten nicht. Diese sind im Wesentlichen bereits auf der Entwicklerkonferenz WWDC im Sommer vorgestellt worden. Zu den Neuerungen gehören unter anderem ein überarbeiteter Finder, die Möglichkeit, Dokumente mit Tags zu versehen und die Integration des neuen Kartendienstes, der bereits von iOS bekannt ist. Außerdem kommt eine verbesserte Version des Safari-Browsers, ein Kalender mit Anbindung an Cloud-Dienste sowie die E-Book-Software iBooks mit.
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Redakteur bei WinFuture
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