Windows 11 statt MacOS: Parallels Desktop 17 für Mac veröffentlicht

In Folge der Windows 11-Vorstellung angekündigt, steht die Virtualisierungs-Software Parallels Desktop 17 für Mac jetzt in den Startlöchern. Sie bringt das neue Microsoft-Betriebssystem auf Apple-Rechner und optimiert die Abläufe für M1- und Intel-Chips sowie das kommende MacOS Monterey.

Mit der Einführung der Apple M1-Chips und der Planung, sich gänzlich von Intel-Chips abzukehren, schiebt der US-amerikanische Hersteller Besitzern neuerer Mac-Systeme in Hinsicht auf das so genannte "Boot Camp" einen Riegel vor. Windows 10 kann somit nicht einfach als Zweit-Betriebssystem installiert werden, ohne dass spezielle virtuelle Maschinen genutzt werden. Für eben diese bietet Parallels eine passende Software-Alternative an, die seit April 2021 mit den M1-Chips kompatibel ist und jetzt in einer neuen Version erscheint.
Parallels Desktop 17 für MacBesseres Gaming-Erlebnis Parallels Desktop 17 für MacSupport des Apple M1-Chips Parallels Desktop 17 für MacErweiterte Sicherheitsfunktionen

Performance-Steigerung für alle Mac-Systeme und Windows 11-Support

Parallels Desktop 17 für Mac soll laut Informationen der Entwickler das neue Windows 11 direkt zum Start im Herbst unterstützten und bei der Virtualisierung zudem die Vorteile des im gleichen Zeitraum erwarteten MacOS 12 Monterey ausnutzen. Man verspricht Verbesserungen bei der Geschwindigkeit sowie Grafikleistung, eine bessere Ressourcenverwaltung und ein dadurch optimiertes Gaming-Erlebnis unter Windows.

In Zahlen ausgedrückt gibt Parallels für seine Desktop 17 VM-Software eine bis zu sechs Mal schnellere OpenGL-Grafikleistung, eine um 25 Prozent schnellere 2D-Grafikverarbeitung unter Windows und ein zu 38 Prozent schnelleres Fortsetzen von Windows, Linux und MacOS für alle unterstützten Mac-Computer an.

Speziell für Apple-Desktops und MacBooks mit M1-Chip soll der Start um 33 Prozent schneller vonstattengehen, die Festplattenleistung um 20 Prozent und die DirectX 11-Leistung um 28 Prozent gesteigert worden sein. Intel-Systeme profitieren zudem von verbesserten Netzwerkverbindungen, neuen Display-Treibern, einer optimierten Akkuschonung und einer besseren Unterstützung von USB-Geräten.

Parallels Desktop 17 für Mac wird in drei Versionen ausgeliefert. Während die Standard-Edition für einmalig 79,99 Euro erhältlich ist, werden die Pro- und Business-Editionen lediglich in einem Abonnement für 99,99 Euro pro Jahr angeboten. Die Unterschiede liegen unter anderem in verbesserten Microsoft Visual Studio Plug-Ins, der Nutzung eines virtuellen TPM-Chips, diversen Features für IT-Administratoren und die Zuweisung von höheren virtuellen RAM- und CPU-Kapazitäten.

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die m1 macs machen schon einen heiss. aber sind die gamer tauglich? oder kann man eine externe gpu anschliessen für mehr leistung?
 
@cs1005: die Zielgruppe sind alles, aber keine Gamer..
 
@fazeless: aber was ist mit gpu als externe lösung? falls mein gaming pc irgendwann mal stirbt würde ich mir gerne ein macbook kaufen. und wen meine 1080 überlebt würde ich die extern anschließen
 
@cs1005: Soweit ich weiß, werden eGPUs von den Apple Silicon-Geräten derzeit nicht unterstützt. Gerüchten zufolge soll sich das aber noch ändern - nur wann, ist die Frage.
 
@cs1005: Naja ein iOS ist nicht fürs zocken gedacht und ich persönlich glaube auch nicht daran das wenn man externe eine GPU anbringen könnte, die gleiche Power dann zur Verfügung stehen würde. Man muss halt wissen wofür man sein iOS benutzen möchte und wenn es ausschließlich ums daddeln geht, kommt man nicht an Windows only vorbei. Meine Meinung.

Eine Windows OS unter iOS ist für mich wenig sinnvoll wenn auch die Handhabung von iOS gewöhnungsbedürftig ist.
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