Seagate demonstriert Technik für 20-TB-Festplatten
Der Festplatten-Hersteller Seagate demonstriert der Öffentlichkeit auf der Ceatec 2013 in Tokio eine neue Technologie, mit der die Speicherdichte in den Systemen auf ein neues Level angehoben werden soll.
Heat Assisted Magnetic Recording (HAMR) heißt das Verfahren, mit dem es möglich werden soll, Festplatten mit einer Kapazität von 20 Terabyte zu bauen. Erste Speichersysteme dieser Art werden aber voraussichtlich erst im Jahr 2020 in den Handel kommen. Systeme mit HAMR und etwas geringerem Speicherplatz dürften aber auch schon vorher im High End-Bereich verfügbar sein.
"Auf der Welt werden in jedem Jahr astronomische Mengen an Daten generiert, die gespeichert werden müssen. Wir erreichen aber langsam die Grenzen der heute verfügbaren Speichertechnologien, doch Seagate befindet sich auf einem guten Weg, die Speicherdichte von Festplatten bei sehr geringen Kosten pro Gigabyte mit HAMR zu steigern", erklärte Mark Re, Technikchef von Seagate.
Bei der Technologie kommt ein Laser zum Einsatz, der das Speichermedium an einer kleinen Stelle erhitzt. An dieser lässt sich so die Information verändern, während auch dicht anliegende Bereiche, die nicht ausreichend erwärmt wurden, durch den Vorgang nicht berührt werden. Auf diese Weise lassen sich die Magnetteilchen viel dichter packen als bisher.
Bei Seagate geht man davon aus, dass eine Verbindung von HAMR mit selbstorganisierenden magnetischen Feldern aus Eisen-Platin-Partikeln die bisherigen Grenzen der magnetischen Datenspeicherung um den Faktor 100 verschieben können. Die Speicherdichte soll so auf bis zu 50 Terabit pro Quadratzoll ansteigen.
Um zu verdeutlichen, welche Leistungen solche Speichersysteme mit sich bringen, greift man auf ein Neues auf den Vergleich mit Büchern zurück: Alle Bücher, die jemals geschrieben würden, ergeben eine Datenmenge von etwa 400 Terabyte und ließen sich so in digitaler Form auf nur rund 20 solcher Festplatten unterbringen.
"Auf der Welt werden in jedem Jahr astronomische Mengen an Daten generiert, die gespeichert werden müssen. Wir erreichen aber langsam die Grenzen der heute verfügbaren Speichertechnologien, doch Seagate befindet sich auf einem guten Weg, die Speicherdichte von Festplatten bei sehr geringen Kosten pro Gigabyte mit HAMR zu steigern", erklärte Mark Re, Technikchef von Seagate.
Bei der Technologie kommt ein Laser zum Einsatz, der das Speichermedium an einer kleinen Stelle erhitzt. An dieser lässt sich so die Information verändern, während auch dicht anliegende Bereiche, die nicht ausreichend erwärmt wurden, durch den Vorgang nicht berührt werden. Auf diese Weise lassen sich die Magnetteilchen viel dichter packen als bisher.
Bei Seagate geht man davon aus, dass eine Verbindung von HAMR mit selbstorganisierenden magnetischen Feldern aus Eisen-Platin-Partikeln die bisherigen Grenzen der magnetischen Datenspeicherung um den Faktor 100 verschieben können. Die Speicherdichte soll so auf bis zu 50 Terabit pro Quadratzoll ansteigen.
Um zu verdeutlichen, welche Leistungen solche Speichersysteme mit sich bringen, greift man auf ein Neues auf den Vergleich mit Büchern zurück: Alle Bücher, die jemals geschrieben würden, ergeben eine Datenmenge von etwa 400 Terabyte und ließen sich so in digitaler Form auf nur rund 20 solcher Festplatten unterbringen.
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