Seagate dümpelt dahin, werkelt im Maschinenraum aber kräftig
Selbst der immer weiter steigende Bedarf an Speicherplatz verhindert nicht, dass der Festplatten-Hersteller Seagate derzeit nur noch müde vor sich hin dümpelt. Denn die Nachfrage orientiert sich immer stärker zu Flash-Speichern, die kompakte Geräte ermöglichen.
Die Krise des Computer-Marktes trägt ihr übriges dazu bei, dass Seagates Geschäft derzeit schrumpft und es ist eher bemerkenswert, dass die Bilanzen sich nicht schlimmer entwickeln. Der Umsatz lag im vergangenen Quartal bei 3,3 Milliarden Dollar. Damit konnte der Vorjahreswert von 3,43 Milliarden Dollar zwar klar nicht erreicht werden, doch es ist eher verwunderlich, dass es nicht noch weiter bergab ging.
Infolge der Entwicklung musste der weltweit größte Hersteller von Festplatten Einbußen beim Gewinn hinnehmen. Hier reichte es noch für 320 Millionen Dollar nach 348 Millionen Dollar im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das Ergebnis lag dabei etwa auf dem Niveau, das die Analysten im Vorfeld prognostiziert hatten.
Im Seagate-Management wird angesichts der Lage versucht, einen Ausweg zu finden. Ein Bestandteil dessen ist der Ausbau des eigenen Geschäfts mit SSDs und anderen Flash-basierten Speichertechnologien. Doch hier kann Seagate mangels eigener Produktionsanlagen für die Chips und die harte Konkurrenz auf dem Weltmarkt kaum damit rechnen, dass dies mehr als ein Grundstandbein sein kann. Höhenflüge für das gesamte Unternehmen sind auf dieser Basis kaum zu erwarten.
Daher liegt die Hoffnung auf dem Bereich, in dem auch auf absehbare Zeit noch große Mengen an Festplatten unabdingbar sein werden: Die Speichersysteme für Datenzentren. Um dieses Segment zu stärken wurde erst im März der Storage-Spezialist Xyratex für 374 Millionen Dollar übernommen. Sollte alles laufen wie geplant, soll der Deal bereits im kommenden Jahr dafür sorgen, einen zusätzlichen Umsatz von 500 Millionen bis 600 Millionen Dollar zu erwirtschaften.
Infolge der Entwicklung musste der weltweit größte Hersteller von Festplatten Einbußen beim Gewinn hinnehmen. Hier reichte es noch für 320 Millionen Dollar nach 348 Millionen Dollar im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das Ergebnis lag dabei etwa auf dem Niveau, das die Analysten im Vorfeld prognostiziert hatten.
Im Seagate-Management wird angesichts der Lage versucht, einen Ausweg zu finden. Ein Bestandteil dessen ist der Ausbau des eigenen Geschäfts mit SSDs und anderen Flash-basierten Speichertechnologien. Doch hier kann Seagate mangels eigener Produktionsanlagen für die Chips und die harte Konkurrenz auf dem Weltmarkt kaum damit rechnen, dass dies mehr als ein Grundstandbein sein kann. Höhenflüge für das gesamte Unternehmen sind auf dieser Basis kaum zu erwarten.
Daher liegt die Hoffnung auf dem Bereich, in dem auch auf absehbare Zeit noch große Mengen an Festplatten unabdingbar sein werden: Die Speichersysteme für Datenzentren. Um dieses Segment zu stärken wurde erst im März der Storage-Spezialist Xyratex für 374 Millionen Dollar übernommen. Sollte alles laufen wie geplant, soll der Deal bereits im kommenden Jahr dafür sorgen, einen zusätzlichen Umsatz von 500 Millionen bis 600 Millionen Dollar zu erwirtschaften.
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