Geekom Mini Fun 11: Upgrade-Guide für mehr Power
Der Geekom Mini Fun 11 wird standardmäßig mit einer 1-TB-SSD ausgeliefert. Damit bietet der Mini-PC auf Intel Core i9-11900KB-Basis genug Speicherplatz für eine Handvoll Spiele. Vielen Gamern dürfte der vorhandene Speicherplatz jedoch kaum ausreichen, da aktuelle Titel oft mehrere Hundert Gigabyte an Daten umfassen. Ein Speicher-Upgrade liegt deswegen nahe. Anders als bei typischen Mini-PCs von Geekom muss beim Mini Fun 11 etwas mehr geschraubt werden, um an den SSD-Steckplatz zu gelangen. Geekom setzt beim Mini Fun 11 auf ein Intel Compute Element, das aus dem Gehäuse entfernt werden muss.
Zunächst wird die Oberseite des gar nicht mehr so kompakten Computers entfernt. Sie lässt sich leicht lösen und später ebenso einfach wieder einsetzen. Nach dem Abnehmen der Oberseite können die Seitenwände entfernt werden. Mit entfernten Seitenwänden beginnt die Detailarbeit: Dazu gehört das Entfernen der WLAN-Antenne sowie das Lösen der einzigen Schraubverbindung des Compute Elements auf der Rückseite des Computers. Damit beim Herausnehmen des Moduls kein Kabel reißt, werden diese vom Mainboard abgesteckt. Anschließend kann das Compute Element entfernt werden. Die Extreme-Version wurde von Intel durch einen Totenkopf gekennzeichnet. Auf diesen hätte unser Kollege Timm Mohn allerdings verzichten können. Das Compute Element selbst wird ebenfalls aufgeschraubt. Da die Schrauben fest im Gerät sitzen, besteht keine Gefahr, sie zu verlieren. Die Oberseite des Moduls sollte vorsichtig angehoben und anschließend zur Seite gelegt werden. Beide Teile sind durch ein Kabel verbunden, das reißen könnte, wenn das Compute Modul unsanft geöffnet wird. Im Inneren des Mini Fun 11 steckt eine Lexar 620 SSD.
Neben dieser ist noch Platz für eine weitere SSD. Das Board bietet darüber hinaus Platz für eine zusätzliche SSD, sodass insgesamt drei SSDs verbaut werden können. Die beiden freien Steckplätze verfügen bereits über die passende Schraube zur Fixierung des neuen Datenträgers. Die jeweilige Schraube kann einfach gelöst und die neue SSD eingelegt werden. Beim Einbau ist es wichtig, die SSD in den richtigen Slot zu setzen. Ganz links befindet sich ein Gen4-NVMe-Slot. Die passende Auswahl eines SSD-Slots ist bedeutungsvoll: Im Standard-Slot erreicht die Sabrent Rocket 4 Plus NVMe 4.0 gerade mal eine Lesegeschwindigkeit von 3529,18 MB/s. Die Schreibgeschwindigkeit liegt laut CrystalDiskMark-Tool bei 3385,05 MB/s. Setzt man die Rocket 4 Plus allerdings in den Gen4-NVMe-Slot, schnellen die Benchmark-Ergebnisse deutlich nach oben. Die Lesegeschwindigkeit liegt nun bei 6346,66 MB/s. Neue Daten können fortan mit 5856,31 MB/s geschrieben werden.
Nach dem Einbau der SSD kann das Compute Element wieder geschlossen werden. Die gesamte Prozedur wird anschließend rückwärts durchgeführt, bis der Deckel wieder auf dem Mini Fun 11 aufliegt. Nach dem Verschrauben der Wi-Fi-Antennen ist der Mini-PC bereit für den täglichen Einsatz. Auch wenn Intel beim Compute Element auf einen SATA-Steckplatz verzichtet hat, kann der Speicher des Mini Fun 11 kräftig aufgerüstet werden. Bereits bei insgesamt 3 TB Speicherplatz gibt es genug Raum, um ein paar Karteileichen der Steam-Bibliothek zu installieren. Die Sabrent Rocket 4 Plus NVMe 4.0 ist aktuell für 244,99 Euro bei Amazon verfügbar. Geekom bietet den Mini Fun 11 nur noch im eigenen Store an. Dort ist der Gaming-PC für 899 Euro verfügbar. Der Gutscheincode "HAFUN15" reduziert den Einkaufspreis um 15 Prozent, sodass der Endpreis bei 764,15 Euro liegt. Mehr von Timm: Nerdbench auf YouTube
Zunächst wird die Oberseite des gar nicht mehr so kompakten Computers entfernt. Sie lässt sich leicht lösen und später ebenso einfach wieder einsetzen. Nach dem Abnehmen der Oberseite können die Seitenwände entfernt werden. Mit entfernten Seitenwänden beginnt die Detailarbeit: Dazu gehört das Entfernen der WLAN-Antenne sowie das Lösen der einzigen Schraubverbindung des Compute Elements auf der Rückseite des Computers. Damit beim Herausnehmen des Moduls kein Kabel reißt, werden diese vom Mainboard abgesteckt. Anschließend kann das Compute Element entfernt werden. Die Extreme-Version wurde von Intel durch einen Totenkopf gekennzeichnet. Auf diesen hätte unser Kollege Timm Mohn allerdings verzichten können. Das Compute Element selbst wird ebenfalls aufgeschraubt. Da die Schrauben fest im Gerät sitzen, besteht keine Gefahr, sie zu verlieren. Die Oberseite des Moduls sollte vorsichtig angehoben und anschließend zur Seite gelegt werden. Beide Teile sind durch ein Kabel verbunden, das reißen könnte, wenn das Compute Modul unsanft geöffnet wird. Im Inneren des Mini Fun 11 steckt eine Lexar 620 SSD.
Neben dieser ist noch Platz für eine weitere SSD. Das Board bietet darüber hinaus Platz für eine zusätzliche SSD, sodass insgesamt drei SSDs verbaut werden können. Die beiden freien Steckplätze verfügen bereits über die passende Schraube zur Fixierung des neuen Datenträgers. Die jeweilige Schraube kann einfach gelöst und die neue SSD eingelegt werden. Beim Einbau ist es wichtig, die SSD in den richtigen Slot zu setzen. Ganz links befindet sich ein Gen4-NVMe-Slot. Die passende Auswahl eines SSD-Slots ist bedeutungsvoll: Im Standard-Slot erreicht die Sabrent Rocket 4 Plus NVMe 4.0 gerade mal eine Lesegeschwindigkeit von 3529,18 MB/s. Die Schreibgeschwindigkeit liegt laut CrystalDiskMark-Tool bei 3385,05 MB/s. Setzt man die Rocket 4 Plus allerdings in den Gen4-NVMe-Slot, schnellen die Benchmark-Ergebnisse deutlich nach oben. Die Lesegeschwindigkeit liegt nun bei 6346,66 MB/s. Neue Daten können fortan mit 5856,31 MB/s geschrieben werden.
Nach dem Einbau der SSD kann das Compute Element wieder geschlossen werden. Die gesamte Prozedur wird anschließend rückwärts durchgeführt, bis der Deckel wieder auf dem Mini Fun 11 aufliegt. Nach dem Verschrauben der Wi-Fi-Antennen ist der Mini-PC bereit für den täglichen Einsatz. Auch wenn Intel beim Compute Element auf einen SATA-Steckplatz verzichtet hat, kann der Speicher des Mini Fun 11 kräftig aufgerüstet werden. Bereits bei insgesamt 3 TB Speicherplatz gibt es genug Raum, um ein paar Karteileichen der Steam-Bibliothek zu installieren. Die Sabrent Rocket 4 Plus NVMe 4.0 ist aktuell für 244,99 Euro bei Amazon verfügbar. Geekom bietet den Mini Fun 11 nur noch im eigenen Store an. Dort ist der Gaming-PC für 899 Euro verfügbar. Der Gutscheincode "HAFUN15" reduziert den Einkaufspreis um 15 Prozent, sodass der Endpreis bei 764,15 Euro liegt. Mehr von Timm: Nerdbench auf YouTube
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