Xbox One soll vom ersten Tag an Gewinne abwerfen
Der Software-Konzern Microsoft will von Beginn an mit jedem Verkauf einer neuen Xbox One-Spielekonsole Geld verdienen. Damit verändert das Unternehmen seine Strategie gegenüber dem Vorgänger.
In der Vorgänger-Generation wurden sowohl die Xbox 360 als auch die Playstation 3 in der Regel nicht zu Preisen verkauft, die auch nur eine leichte Gewinnmarge geboten hätten. Das Konzept bestand statt dessen darin, dass die erkaufte Hardware dafür sorgt, das von den Kunden auch Spiele und Dienstleistungen erworben werden, die dann Gelder in die Kassen spülen sollten.
Grundsätzlich wird es auch weiterhin so sein, dass die Hardware selbst nicht das eigentliche Geschäft ausmacht. Wie Yusuf Mehdi, Chef der Interactive Entertainment Business-Sparte von Microsoft, laut einem Bericht des Branchenmagazins GamesIndustry ausführte, soll sich das Hardware-Geschäft mit der Xbox One aber zumindest bei plusminus Null oder einer leichten Gewinnmarge bewegen.
So wird die Konsole selbst zwar weiterhin kaum Überschüsse liefern - dafür sind weiterhin die Software, Xbox Live-Abos und anderes verantwortlich - doch zumindest auch keine Verluste mehr bringen. Dies dürfte aus zwei Überlegungen heraus wichtig sein: Zum einen liegt der Zeitpunkt, an dem die neue Plattform überhaupt Gewinne hervorbringt nicht in einer ungewissen Zukunft - was angesichts der unsicherer gewordenen Wirtschaftslage nicht verkehrt ist - andererseits besteht auch nicht das Risiko, dass man mit einigen Käufern kaum Überschüsse erzielt, weil diese sich kaum hochprofitable Spiele oder teure Abos kaufen, sondern sich mit preiswerten oder kostenlosen Angeboten weitgehend zufrieden geben.
Laut Mehdi hat man bei Microsoft aber natürlich auch schon kommende Preissenkungen mit einkalkuliert. Wie beim Vorgängermodell sollen diese nach und nach eingesetzt werden, um die Installationsbasis über die Jahre hinweg immer breiter zu machen, was dann auch mit billiger werdenden Produktionskosten einhergehen dürfte und gleichzeitig für mehr Einnahmen aus den Software- und Services-Bereichen sorgt.
Grundsätzlich wird es auch weiterhin so sein, dass die Hardware selbst nicht das eigentliche Geschäft ausmacht. Wie Yusuf Mehdi, Chef der Interactive Entertainment Business-Sparte von Microsoft, laut einem Bericht des Branchenmagazins GamesIndustry ausführte, soll sich das Hardware-Geschäft mit der Xbox One aber zumindest bei plusminus Null oder einer leichten Gewinnmarge bewegen.
So wird die Konsole selbst zwar weiterhin kaum Überschüsse liefern - dafür sind weiterhin die Software, Xbox Live-Abos und anderes verantwortlich - doch zumindest auch keine Verluste mehr bringen. Dies dürfte aus zwei Überlegungen heraus wichtig sein: Zum einen liegt der Zeitpunkt, an dem die neue Plattform überhaupt Gewinne hervorbringt nicht in einer ungewissen Zukunft - was angesichts der unsicherer gewordenen Wirtschaftslage nicht verkehrt ist - andererseits besteht auch nicht das Risiko, dass man mit einigen Käufern kaum Überschüsse erzielt, weil diese sich kaum hochprofitable Spiele oder teure Abos kaufen, sondern sich mit preiswerten oder kostenlosen Angeboten weitgehend zufrieden geben.
Laut Mehdi hat man bei Microsoft aber natürlich auch schon kommende Preissenkungen mit einkalkuliert. Wie beim Vorgängermodell sollen diese nach und nach eingesetzt werden, um die Installationsbasis über die Jahre hinweg immer breiter zu machen, was dann auch mit billiger werdenden Produktionskosten einhergehen dürfte und gleichzeitig für mehr Einnahmen aus den Software- und Services-Bereichen sorgt.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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