Samsung: Linux-Betriebssystem läuft bald "überall"
Der koreanische Elektronikkonzern will sein mobiles Linux-Betriebssystem Tizen nicht nur auf Smartphones und Tablets einsetzen, sondern sieht darin die Möglichkeit, eine Plattform für eine breite Palette von Einsatzgebieten zu schaffen.
Im Gespräch mit Cnet erklärte JK Shin, der Co-CEO und Leiter der IT- und Mobilgerätesparten von Samsung, dass Tizen keineswegs nur ein kleines Nebenprojekt seines Unternehmens oder eine "simple Alternative zu Android" sei. Stattdessen soll das Linux-basierte OS künftig neben Smartphones auch in Autos und diversen weiteren Bereichen verwendet werden.
Es gebe eine Vielzahl von Konvergenzeffekten, nicht nur bei IT-Produkten wie Smartphones, Tablets, PCs und Kameras, sondern auch bei Autos, Biotechnologien oder auch Banken. Die übergreifende Konvergenz sei ein Bereich, in dem Samsung eine führende Position übernehmen könne, weil man diverse Komponenten und fertige Produkte herstellt.
Shin wischte Gerüchte vom Tisch, laut denen es Probleme mit der Entwicklung von Tizen geben soll, die dafür sorgen, dass das Betriebssystem praktisch aufgegeben worden sei. Stattdessen betonte er erneut, dass Tizen für Samsung ein wichtiges Betriebssystem neben Android und Windows Phone sei. Das erste kommerzielle Tizen-Smartphone von Samsung soll im vierten Quartal 2013 auf den Markt kommen.
Siehe auch: Insider: Mobiles OS Tizen soll "praktisch tot" sein
Bis Tizen tatsächlich in ersten Autos zum Einsatz kommt, wird es aber wohl noch etwas dauern. So arbeitet Samsungs Partner Intel an entsprechenden Hardware-Plattformen, doch laut einer von Cnet zitierten Quelle soll Tizen erst im Jahr 2015 in ersten Fahrzeugen zu finden sein.
Für Samsung ist Tizen nicht nur ein Betriebssystem, mit dem man zahlreiche verschiedene Plattformen betreiben kann, sondern auch ein Weg, seine Abhängigkeit von Google als Lieferant für das Betriebssystem seiner Smartphones und wohl auch Tablets zu reduzieren. Ob man an Microsoft als einzigem Partner für PC-Betriebssysteme festhalten will, ist derzeit unklar, die Redmonder spielten bei dem Interview mit Shin abgesehen von Windows Phone offenbar keine Rolle.
Es gebe eine Vielzahl von Konvergenzeffekten, nicht nur bei IT-Produkten wie Smartphones, Tablets, PCs und Kameras, sondern auch bei Autos, Biotechnologien oder auch Banken. Die übergreifende Konvergenz sei ein Bereich, in dem Samsung eine führende Position übernehmen könne, weil man diverse Komponenten und fertige Produkte herstellt.
Shin wischte Gerüchte vom Tisch, laut denen es Probleme mit der Entwicklung von Tizen geben soll, die dafür sorgen, dass das Betriebssystem praktisch aufgegeben worden sei. Stattdessen betonte er erneut, dass Tizen für Samsung ein wichtiges Betriebssystem neben Android und Windows Phone sei. Das erste kommerzielle Tizen-Smartphone von Samsung soll im vierten Quartal 2013 auf den Markt kommen.
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Bis Tizen tatsächlich in ersten Autos zum Einsatz kommt, wird es aber wohl noch etwas dauern. So arbeitet Samsungs Partner Intel an entsprechenden Hardware-Plattformen, doch laut einer von Cnet zitierten Quelle soll Tizen erst im Jahr 2015 in ersten Fahrzeugen zu finden sein.
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