Venezuela bietet Snowden "humanitäres" Asyl an
Whistleblower Edward Snowden hat auf seiner Suche nach Asyl das erste konkrete Angebot erhalten: Venezuelas Präsident Nicolás Maduro persönlich hat ihm "humanitäres Asyl" angeboten, berichtet The Guardian.
"Im Namen der Würde Amerikas … habe ich entschieden, Edward Snowden humanitäres Asyl anzubieten", sagte Präsident Maduro demnach bei einer Rede bei einer Militärparade, die Venezuelas Unabhängigkeitstag markierte, schrieb The Guardian.
Snowden (30) sieht sich durch die Preisgabe von Details über die digitalen Abhörpraktiken der USA der US-Strafverfolgung ausgesetzt und befindet sich seit Wochen auf der Flucht, die ihn von Hongkong in die Transitzone des Moskauer Flughafens Scheremetjewo führte.
Von dort stellte der 30-Jährige Asylanträge an zunächst 21 Länder, darunter auch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Laut Wikileaks hat er mittlerweile sechs weitere Länder um Asyl gebeten, deren Namen aber nicht öffentlich werden sollen, damit die USA nicht intervenieren können.
"Er hat die Wahrheit erzählt, im Geist einer Rebellion, über die US-Spionage in der ganzen Welt", sagte Maduro nun. "Wer ist der Schuldige? Ein junger Mann … der Kriegspläne aufdeckt, oder die US-Regierung", fragte der linksgerichtete Staatschef. "Wer ist der Terrorist? Wer ist der globale Delinquent?
Ob Snowden auf das Angebot eingehen will und wie ein eventueller Transport von Moskau nach Venezuela funktionieren könnte, ist offen. In Südamerika herrscht - teils historisch bedingt - große Skepsis gegenüber der machtbewussten USA. Laut The Guardian hatte zuvor Nicaraguas Präsident Daniel Ortega Snowden Asyl in Aussicht gestellt.
Ortega sagte: "Wir sind ein offenes Land, respektieren das Recht auf Asyl, und es ist klar, dass wir - falls es die Umstände zulassen - Snowden gerne empfangen und ihm Asyl in Nicaragua geben würden". Noch früher hatte auch Ecuador, das auch Wikileaks-Gründer Julian Assange in seiner Londoner Botschaft Zuflucht gewährt, Hilfsbereitschaft signalisiert.
In Deutschland läuft weiter eine Online-Petition, die Snowden hierzulande politisches Asyl verschaffen soll, was von der schwarz-gelben Regierungskoalition aber abgelehnt wird. Snowden Materialien zu PRISM, Tempora und weiteren Abhörprogrammen führen seit Anfang Juni weltweit zu Schlagzeilen.
Snowden (30) sieht sich durch die Preisgabe von Details über die digitalen Abhörpraktiken der USA der US-Strafverfolgung ausgesetzt und befindet sich seit Wochen auf der Flucht, die ihn von Hongkong in die Transitzone des Moskauer Flughafens Scheremetjewo führte.
Von dort stellte der 30-Jährige Asylanträge an zunächst 21 Länder, darunter auch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Laut Wikileaks hat er mittlerweile sechs weitere Länder um Asyl gebeten, deren Namen aber nicht öffentlich werden sollen, damit die USA nicht intervenieren können.
"Er hat die Wahrheit erzählt, im Geist einer Rebellion, über die US-Spionage in der ganzen Welt", sagte Maduro nun. "Wer ist der Schuldige? Ein junger Mann … der Kriegspläne aufdeckt, oder die US-Regierung", fragte der linksgerichtete Staatschef. "Wer ist der Terrorist? Wer ist der globale Delinquent?
Ob Snowden auf das Angebot eingehen will und wie ein eventueller Transport von Moskau nach Venezuela funktionieren könnte, ist offen. In Südamerika herrscht - teils historisch bedingt - große Skepsis gegenüber der machtbewussten USA. Laut The Guardian hatte zuvor Nicaraguas Präsident Daniel Ortega Snowden Asyl in Aussicht gestellt.
Ortega sagte: "Wir sind ein offenes Land, respektieren das Recht auf Asyl, und es ist klar, dass wir - falls es die Umstände zulassen - Snowden gerne empfangen und ihm Asyl in Nicaragua geben würden". Noch früher hatte auch Ecuador, das auch Wikileaks-Gründer Julian Assange in seiner Londoner Botschaft Zuflucht gewährt, Hilfsbereitschaft signalisiert.
In Deutschland läuft weiter eine Online-Petition, die Snowden hierzulande politisches Asyl verschaffen soll, was von der schwarz-gelben Regierungskoalition aber abgelehnt wird. Snowden Materialien zu PRISM, Tempora und weiteren Abhörprogrammen führen seit Anfang Juni weltweit zu Schlagzeilen.
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